Aston Martin bringt Roadster-Variante des V8 Vantage

 
16.11.2006 - 

Aston Martin wird zwei Tage vor dem offiziellen Start der Los Angeles Auto Show (1. bis 10. Dezember 2006) die Roadster-Version des V8 Vantage präsentieren. Der offene Zweisitzer wurde analog zum Coupé-Modell entwickelt, das seit 2005 auf dem Markt ist. Als Basis dient beiden Sportwagen eine verklebte Chassisstruktur aus Aluminium mit Karosserieblechen aus Aluminium- und Magnesiumlegierungen, Stahl und Verbundstoffen. Zusätzliche Maßnahmen zur Versteifung der Karosserie und die Technik für das faltbare Stoffdach lassen den Roadster mit einem Gewicht von 1.710 Kilogramm lediglich 80 Kilogramm mehr wiegen als das Coupé.

Angetrieben wird der "kleine" Aston Martin, genau wie sein geschlossener Bruder, von einem 4,3-Liter-Ottomotor mit Aluminium-Block. Der Achtzylinder leistet 283 kW und verfügt bei 5000 1/min über ein maximales Drehmoment von 410 Newtonmetern. Trotz der Gewichtzunahme weist die neue V8 Vantage-Variante die gleichen fahrdynamischen Eigenschaften wie das Coupé auf. Den Spurt von null auf Tempo 100 erledigt der Roadster in 5,0 Sekunden und erreicht bei 280 km/h seine Höchstgeschwindigkeit. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßige über eine Sechsgang-Schaltung vom italienischen Getriebehersteller Graziano. Optional kann der Motor jedoch auch mit dem neuen automatisierten Schaltgetriebe "Sportshift" kombiniert werden.

Um diese Energie zu kontrollieren, ist derV8 Vantage Roadster mit 355 (vorn) beziehungsweise 330 Millimeter (hinten) großen Bremsscheiben ausgestattet. Die britische Ford-Tochter bevorzugt hierbei geschlitzte Bremsscheiben, da diese eine effektivere Reibpaarung mit den Bremsbelägen eingehen und sich weniger mit Bremsstaub zusetzen als herkömmliche gelochte Scheiben. Die Dynamische Stabilitätskontrolle DSC, ABS und eine Traktionskontrolle sowie die elektronische Bremskraftregelung vervollständigen die Sicherheitsausstattung.

Gebaut wird der kleinste Aston Martin im englischen Graydon, zusammen mit dem Vanquish S, dem DB9 und der Coupé-Version. Die Einführung auf dem Markt plant die Ford-Tochter  für das zweite Quartal 2007.

Quelle: Caterina Schröder | Redaktion ATZonline.de