BMW und PSA entwickeln gemeinsam Hybrid-Komponenten

 
19.10.2010 - 

Die BMW Group und PSA Peugeot Citroën wollen gemeinsam Komponenten für Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb entwickeln und produzieren. Eine entsprechende Absichtserklärung zum Ausbau der Zusammenarbeit unterzeichneten nun Dr. Norbert Reithofer, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, und Philippe Varin, Vorsitzender des Vorstands von PSA Peugeot Citroën.

Gegenstand der Vereinbarung ist die gemeinsame Entwicklung und Produktion von Systemen und Komponenten für elektrifizierte Antriebe, erklärt ein Sprecher des bayerischen Unternehmens. Dazu zählen laut Angaben des Sprechers Hochvoltspeicher, Leistungselektronik mit Ladeeinheit, E-Motoren sowie auch Hochvoltgeneratoren. Die Komponenten sollen in Hybrid-Fahrzeugen mit Frontantrieb zum Einsatz kommen, erläutert der deutsche Automobilhersteller. Die Vereinbarung soll ebenfalls die Nutzung standardisierter Schlüsselkomponenten für die Elektrifizierung von Fahrzeugen ermöglichen.

Zu den finanziellen Details der Vereinbarung haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart. BMW und PSA betreiben bereits seit einigen Jahren eine Motoren-Kooperation. Im http://www.atzonline.de/Aktuell/Nachrichten/1/11237/BMW-und-PSA-entwickeln-Vierzylinder-Ottomotor-weiter.html haben sich die beiden Unternehmen auf eine Entwicklung der nächsten Generation des gemeinsam konzipierten Vierzylinder-Ottomotors verständigt, der auch die Euro-6-Anforderungen erfüllen wird. Der Kooperationsmotor wird derzeit in mehreren Modellen der Marken Mini, Peugeot und Citroën verbaut.

Quelle: Katrin Pudenz | Redaktion ATZonline.de