Fehlersimulationseinheit für elektronische Anlagen

 
Von Thomas Jungmann | Redaktion ATZonline.de
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28.08.2006 - 

Um Fehlerzustände, wie sie in elektronischen Anlagen oder Steuerungssystemen vorkommen können, automatisiert zu erzeugen, hat Etas die Fehlersimulationseinheit "ES4440" entwickelt. Mit ihrer Hilfe können nun Diagnosefunktionen der elektronischen Steuerung komplett automatisiert abgetestet werden.

An elektronische Systeme wird häufig die Anforderung gestellt, dass diese Fehlerbilder selbstständig und richtig erkannt werden. Entsprechende Diagnosefunktionen führen dann geeignete Gegenmaßnahmen wie Abschaltung oder Notlaufprogramme aus und generieren eine Meldung für den Anwender und Service. Speziell im Automobilbereich sind dabei auch gesetzliche Vorgaben zu erfüllen, zum Beispiel OBD II (On-Board-Diagnose) für die Diagnose von Fehlern, die das Emissionsverhalten des Fahrzeugs beeinflussen. Viele Fehler in elektrischen Anlagen und elektronischen Steuerungssystemen werden durch Beschädigungen an Kabeln oder Steckverbindungen verursacht. An Steckern können Wackelkontakte, erhöhte Übergangswiderstände sowie verringerte Isolationswiderstände zwischen Kontakten durch Feuchtigkeit und Korrosion auftreten.