Genf 2012: Jaguar zeigt Kombiversion des XF

 
07.03.2012 - 

Jaguar bietet den XF auch als Kombi an. Präsentiert wird der XF Sportbrake erstmals auf dem Genfer Auto-Salon. Das Laderaumvolumen soll bis zu 1675 Liter betragen. Ab Herbst 2012 wird der XF Sportbrake bei Händlern in Deutschland erhältlich sein.

Neben einem 2,2-l-Vierzylinder-Dieselmotor mit Start-Stopp-System stehen zwei 3,0-l-V6-Turbodieselmotoren mit 177 und 202 kW zur Verfügung. Die Topmotorisierung soll ein maximales Drehmoment von 600 Nm erreichen. Jaguar koppelt alle drei Motorvarianten mit einer Achtstufen-Wandlerautomatik von ZF. Schaltwippen am Lenkrad erlauben auf Wunsch auch das manuelle Wechseln der Gänge.

Der Jaguar XF Sportbrake ist im Vergleich mit der Limousine ab der B-Säule neu gestaltet. So spendet die weiter durchgezogene Dachlinie den Fond-Insassen 48 Millimeter an zusätzlicher Kopffreiheit und die Rückbank ist im Verhältnis 60:40 getrennt umklappbar. Über seitlich im Laderaum angebrachte Zughebel lassen sich die hinteren Sitzhälften umlegen - dann entsteht eine ebene und 1970 Millimeter lange Ladezone, die 1675 Liter Ladevolumen fasst.

Ab Werk rüstet Jaguar alle XF Sportbrake an der Hinterachse mit einer selbst nivellierenden Luftfederung anstelle der Schraubenfedern der XF Limousine aus. Die neue Luftfederung soll durch die automatische Niveauregulierung an der Hinterachse die hohe Fahrdynamik auch bei voller Beladung sicherstellen.

Zusätzlich sind die Jaguar XF Sportbrake-Modelle mit Adaptive Dynamics, dem adaptiven Fahrwerk von Jaguar, erhältlich. Es arbeitet mit fein ansprechenden "aktiven" Dämpfern, die sich auf Basis von Daten zu Karosseriebewegung, Lenkung und Abrollverhalten bis zu 500 Mal in der Sekunde automatisch dem Straßenzustand und Fahrstil anpassen.

Zu den Sicherheitssystemen an Bord des neuen XF Kombis zählen das adaptive Kurvenlicht und die adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC (Adaptive Cruise Control).

Jaguar wird den neuen XF Sportbrake mit zwei optionalen Zusatzpaketen anbieten. Das Aerodynamic-Pack besteht aus einem tiefer heruntergezogenen Frontstoßfänger mit schwarzer Kühlergrilleinfassung, Seitenschwellern, einer modifizierten Heckschürze sowie einem dem Serienmodell gegenüber vergrößerten Dachheckspoiler. Beim Black-Pack werden alle sonst in Chrom gehaltenen Partien der Karosserie, wie zum Beispiel die Fensterrahmen oder die Kühlergrilleinfassung, durch ein schwarzes Finish ersetzt - einschließlich der Leichtmetallfelgen.

Quelle: Christiane Brünglinghaus | Redaktion ATZonline.de