TU Graz gewinnt erste Formula Student Germany

 
07.08.2006 - 

Der Gesamtsieg der ersten Formula Student Germany geht nach vier Tagen Prüfungen, Tests und Wertungen an das TUG Racing Team (Foto) aus Graz, Österreich. Der internationale Konstruktionswettbewerb zur Nachwuchsförderung fand, ausgerichtet vom VDI Verein Deutscher Ingenieure, heuer erstmals in Deutschland statt. Insgesamt nahmen 660 Studenten in 40 Teams aus zehn Ländern an dem Wettstreit am Hockenheimring teil. In der Kategorie "Newcomer" belegte das Rennteam der Fachhohschule Kiel den ersten Platz. Als bestes deutsches Team schaffte der junge Rennstall der Uni Stuttgart den sechsten Platz in der Gesamtwertung.

Um am Ende dieses Konstruktionsevents die Nase ganz vorne zu haben, ging es für die Teams darum, in den dynamischen Disziplinen wie Langstreckentest und Beschleunigung und den statischen wie Konstruktion und Businessplan möglichst viele Punkte zu erzielen. "Dieser Sieg beim ersten Event in Deutschland ist natürlich etwas ganz Spezielles", freut sich "TUG Racing Team"-Captain Barbara Schlögl. Seit drei Jahren nehmen die Studierenden aus Graz schon an den internationalen Konstruktionswettbewerben teil. Im letzten Jahr konnten sie unter anderem auch schon den Pre-Event der Formula Student Germany in Leipzig gewinnen.

"Ich bin mir sicher, dass es nächstes Jahr wieder eine Formula Student Germany geben wird", sagt Christop Huß, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft für Fahrzeug und Verkehrstechnik, nach der gelungenen Veranstaltung. "Es hat unsere Erwartungen übertroffen", ergänzt Tim Hannig, Vorsitzender des Formula Student Germany Steering Committee, den positiven Gesamteindruck, "die Teams haben den Wettbewerb sehr gut angenommen und die vielen ehrenamtlichen Helfer haben für einen reibungslosen Ablauf gesorgt." Die Bedeutung der Formula Student spiegelt sich nach Auffassung des Veranstalters in der breiten Förderung der Wirtschaft wider. Zu den Sponsoren der  Deutschlandpremiere dieses Events gehören BMW und Bosch, die Brunel GmbH und Continental AG, Dekra, Mahle und SolidWorks sowie ThyssenKrupp, TÜV Süd und Volkswagen.

Quelle: Thomas Jungmann | Redaktion ATZonline.de