VW lässt Autos miteinander "sprechen"

 
10.12.2007 - 

Heute, 10. Dezember 2007, stellte die Volkswagen AG auf dem zweiten deutschlandweiten IT-Gipfel ihr Forschungsprojekt C3 - Connected Cars in a Connected World vor. Beim Treffen der deutschen Informations- und Telekommunikationstechniker mit den Top-Managern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft informierte sich die Gastgeberin und Schirmherrin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, in Hannover unter anderem über Strategien, Wege und das Zukunftsprojekt C3 der Wolfsburger.

In der so genannten C3-World arbeitet die "Volkswagen Konzernforschung Elektronik" gemeinsam mit dem Niedersächsischen Kompetenzzentrum Informationssysteme sowie den Forschungsinstituten der Technischen Universität Braunschweig, der Leibniz Universität Hannover und dem Oldenburger Informationsinstituts an dem erklärten Ziel, Autos "sprechen" zu lassen.

Die Car-To-Car, beziehungsweise Car-To-Infrastructure genannte Kommunikationsform - quasi der Austausch von Nachrichten - setzt eine Technik voraus, die Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Infrastruktur vernetzt. So erhält der Fahrer wichtige Informationen wie Staumeldungen direkt von den beteiligten Fahrzeugen. Die Kommunikation der Fahrzeuge mit der Umwelt und mit der Infrastruktur mache es möglich, zum Beispiel aktuelle Veranstaltungshinweise aus der Umgebung zu sammeln oder etwa das Parkhaus zu bezahlen. "C3 will das World Wide Web ins Auto holen", erklärte Jürgen Leohold, Leiter der Volkswagen Konzernforschung. "Das zukünftige Navigationsgerät wird zu einem umfassenden Informationsterminal für Volkswagen-Kunden."

Quelle: Thomas Jungmann | Redaktion ATZonline.de