Wissenschaftler erforschen Prozesskette zur Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen

 
Von Katrin Pudenz | Redaktion ATZonline.de
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21.10.2010 - 

In einem kürzlich gestarteten Verbundforschungsprojekt namens "DeLIZ" widmen sich Forscher des Fraunhofer-Institutes für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden, der TU Dresden und der TU München produktionstechnischen Fragestellungen entlang der Prozesskette zur Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen. Die Forscher wollen neue Lösungsansätze für eine kostengünstige Großserienfertigung aufzeigen, prozessübergreifende Qualitätssicherungssysteme aufbauen und innovative produktionstechnische Lösungen entlang der gesamten Prozesskette schnell in einen serientauglichen Status überführen.

Schwerpunkte des Forschungsprojektes liegen auf der energieeffizienten Elektrodenbeschichtung im Rolle-zu-Rolle-Verfahren, dem kostengünstigen Konfektionieren, der voll- und teilautomatisierten Handhabung und Zellbildung sowie dem Fixieren der Einzelfolien und dem Fügen der Folienpakete mit minimalem Übergangswiderstand. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Herstellung stoffschlüssiger Kontakte aus Al-Cu für das Packaging der Einzelzellen. In allen Teilbereichen sind Konzepte, Technologien und Systemtechnik weiter zu entwickeln.

Das Gesamtbudget des Projektes beträgt 4,7 Millionen Euro, das Projekt läuft seit Mai dieses Jahres, geforscht wir noch bis Juni 2011. Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept "Forschung für die Produktion von morgen" gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.