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Über dieses Buch

Dieses Buch räumt auf mit Kennzahlen-Illusionen und zeigt Ihnen, wie Sie Kennzahlen richtig einsetzen, um die Entwicklung Ihres Unternehmens oder Ihrer Abteilung zu unterstützen.
Wer ein Unternehmen oder eine Abteilung sicher in die Zukunft führen will, muss wissen, wohin die Reise geht und ob der Kurs stimmt. Genau das leisten Kennzahlen: Sie helfen bei der zuverlässigen Standortbestimmung und dienen als Frühwarnsystem – für jedes Unternehmen, jede Branche, jeden Funktionsbereich. Als unverzichtbare Hilfsmittel für Führungskräfte und Unternehmer reduzieren Kennzahlen das komplexe Unternehmensgeschehen auf griffige Zahlen und dienen damit als Grundlage für Planung, Steuerung und Entscheidung.

Für die 2. Auflage wurde das Werk vollständig aktualisiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Irrtum 1: Umsatz ist die wichtigste Kennzahl

Zusammenfassung
Ein Unternehmen produziert seine Erzeugnisse nicht (nur) für den Eigenbedarf, sondern vor allem um sie zu verkaufen. Dasselbe gilt für Dienstleistungen. Erst dadurch, dass Produkte oder Dienstleistungen „an den Mann“ bringt, also gegen Entgelt absetzt, auf Deutsch Umsatz macht, wird ein Unternehmen überhaupt erst (über-)lebensfähig.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 2. Irrtum 2: Aus der Bilanz kann man alles herauslesen, was der Unternehmer braucht

Zusammenfassung
Der Irrtum Nr. 2 ist „eigentlich“ nur ein halber Irrtum. Denn natürlich haben Sie in der Bilanz über die Entwicklung des Eigenkapitals auch den „Schwarz-auf-Weiß“-Beweis dafür, ob Ihr Unternehmen in der Betrachtungsperiode im Endeffekt mit Gewinn oder Verlust gearbeitet hat. Um genauer zu wissen, warum Sie Gewinn oder Verlust gemacht haben, genügt die Bilanz schon nicht mehr, denn sie weist Gewinn oder Verlust nur saldiert aus.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 3. Irrtum 3: Es reicht, wenn der Steuerberater einmal im Jahr rechnet

Zusammenfassung
Viele Unternehmer fühlen sich deshalb als Unternehmer, weil sie etwas unternehmen. Schreibtischarbeit, „Zahlenschubserei“ gehört nicht zu den beliebten Aufgaben. Buchführung und Bilanzierung oder Steuer(vor)anmeldungen sowie Steuererklärungen werden denn auch gerne an den Steuerberater delegiert.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 4. Irrtum 4: Da gibt es bestimmt gute Software – das reicht

Zusammenfassung
Für Unternehmen ist es von erfolgskritischer Bedeutung, sich angemessen mit dem Megatrend der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Dabei steht die EDV-technische Unterstützung des betrieblichen Geschehens in jeglicher Hinsicht im Fokus. Software ist aber nicht in der Lage, das unternehmerische Denken zu ersetzen. Wesentliche und insbesondere strategische Entscheidungen können nicht einfach an ein Softwaresystem delegiert werden.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 5. Irrtum 5: Viel hilft viel

Zusammenfassung
Weder in Bezug auf Business-Intelligence-Lösungen noch auf Berichte oder Kennzahlensysteme ist Masse gleich Klasse. Zur Begrenzung der Kennzahlenflut sind Prüfstände geeignet, die die Aspekte Angebot, Nachfrage und Bedarf sowie Kosten und Nutzen als Selektionskriterium heranziehen. In Verbindung mit einem spezifisch ausgeprägten Prozess kann dann eine effiziente und effektive Steuerung des Unternehmens realisiert werden.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 6. Irrtum 6: Systematik killt Kreativität und Spontanität

Zusammenfassung
Es wäre wahrscheinlich ein Leichtes, noch mehr solcher Sentenzen und „Wahrheiten“ zu finden, die letztendlich aber alle nur eines sind: eine wohlfeile Ausrede dafür, dass man sich entweder vorher keine Gedanken darüber gemacht hat, was man wissen will oder „eigentlich müsste“, dass man mal wieder „keine Zeit“ hatte, sich selbst zu disziplinieren und Informationen zu systematisieren.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 7. Irrtum 7: Vergangenheitsorientierte Finanzkennzahlen interessieren nicht

Zusammenfassung
Finanzkennzahlen sollen dazu dienen, eine Beurteilung der finanziellen Lage einer Unternehmung zu ermöglichen. Eine derartige Analyse ist für zwei Gruppen − mit unterschiedlichem Zugang zu Informationen − von Relevanz: Wenn die Analyse durch das Unternehmen für sich selbst durchgeführt, so wird dies als interne Finanzanalyse bezeichnet. Wird sie dagegen von Personen außerhalb der Unternehmung erstellt wird, so handelt es sich um eine externe Finanzanalyse.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 8. Irrtum 8: Mein Unternehmen ist einzigartig – Vergleichbares gibt es nicht

Zusammenfassung
Es ist menschlich, dass jeder sich für einzigartig hält. Und es ist auch menschlich, dass jeder Unternehmer sein Unternehmen, das er aufgebaut hat, das er führt, für einzigartig hält. Das wissen die Kunden „natürlich“! Glauben Sie das im Ernst? Nein, „natürlich“ nicht. Denn es ist ein Irrtum zu glauben, es gäbe für Sie, Ihr Know-how, für Ihr Unternehmen, für Ihre Produkte, für Ihre Dienstleistungen keinen Ersatz. „Irgendwo“ gibt es den ganz bestimmt.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 9. Irrtum 9: Zahlen lügen nicht – weiche Kennzahlen und Bilanzpolitik sind Sozial-Chichi

Zusammenfassung
Sie glauben nicht, dass Wirtschaft fast zur Gänze Psychologie ist? Ein Irrtum! Denn wenn das nicht so wäre, warum machen Sie dann Werbung und preisen Ihre Produkte und Dienstleistungen an? Warum erklären Sie dann in einem Gespräch mit einem Bewerber, was für ein tolles Betriebsklima Sie haben? Warum legen Sie Wert darauf, dass Ihre Mitarbeiter höflich und zuvorkommend zu den Kunden sind?
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 10. Irrtum 10: Für Controlling ist mein Unternehmen zu klein

Zusammenfassung
Sie brauchen kein Controlling, weil Ihr Unternehmen zu klein ist? Weil Sie alles im Blick haben? Weil Sie nicht planen müssen, das sich alles ohnehin von alleine ergibt? Gratulation! Sie gleichen einem Menschen, der heute nur mit einer Badehose bekleidet zum Nordpol aufbricht, weil das Eis geschmolzen sein wird, bis er ankommt.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 11. Irrtum 11: No risk – no fun

Zusammenfassung
Jeder Unternehmer betreut im Endeffekt „fremdes Vermögen“, nämlich das seines Unternehmens. Sie als Unternehmer haben folglich zwei Pflichten, einmal die Vermögenserhaltungs- und zum anderen die Vermögensmehrungspflicht. Wenn Sie Ihr Unternehmen als Kapitalgesellschaft führen, haben Sie diese Pflichten sogar von Gesetzes wegen.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

Kapitel 12. Die 11 wichtigsten Kennzahlen

Zusammenfassung
Es ist ein Irrtum anzunehmen, Sie könnten sich die – vermutlich anstrengende – Lektüre des ganzen Buchs ersparen, wenn Ihnen hier die 11 wichtigsten Kennzahlen praktisch „auf dem Silbertablett“ serviert werden. Achten Sie darauf, sich nicht an den vermeintlich mundgerechten (Sc)H(n)äppchen zu verschlucken. Denn etwas abzukupfern, was ein „schlauer Mensch“ – so viel zum Thema Bescheidenheit! – schon vorgedacht hat, mag zwar schnell gehen, geht aber garantiert am Kern des Problems vorbei.
Claudia Ossola-Haring, Andreas Schlageter, Stephan Schöning

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