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Über dieses Buch

Von der Ablösungsfinanzierung über Factoring und die Random-Walk-Hypothese bis zur Zinsgleitklausel: Die Sprache der Unternehmensfinanzierung zeichnet sich durch unzählige Fachtermini und Anglizismen aus. Das vorliegende Nachschlagewerk eignet sich für den ersten schnellen Überblick. 280 übersichtliche Schlüsselbegriffen erläutern Grundlagen. Die Erklärungen sind kompakt und verständlich formuliert und bieten Basiswissen für alle, die einen schnellen Einstieg in die Praxis suchen, sich für Unternehmensfinanzierung interessieren oder ihr vorhandenes Wissen auffrischen möchten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A

Dem ausscheidenden Gesellschafter zustehende Abfindung. Entspricht dem Auseinandersetzungsguthaben.

B-D

Bei der Abwicklung eines Dokumentenakkreditivs: Mitteilung einer Bank (Akkreditivstelle = Bank des Exporteurs) an den Exporteur, dass zu seinen Gunsten ein Akkreditiv eröffnet wurde (Eröffnung des Akkreditivs durch die Akkreditivbank = Bank des Importeurs). Zusätzlich kann die Bank durch eine verbindliche Verpflichtungserklärung (Bestätigung) die Haftung für die Einlösung der Dokumente abgeben. Damit erhält der Exporteur Gewissheit über die Bezahlung seiner gelieferten Waren.

E

Operating Income, Operating Profit; Gewinn (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) vor Zinsen (Finanzergebnis) und Ertragsteuern.

F

Begriff: Aus der Sicht des Forderungsverkäufers (sogenannter Anschlusskunde) ist Factoring der laufende Verkauf von kurzfristigen Forderungen an eine Factoringgesellschaft (sogenannter Factor). Gegenstand des Factorings sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an gewerbliche Kunden (sogenannte Abnehmer/Debitoren); Forderungen an Verbraucher werden in der Regel nicht angekauft. Der Forderungsverkäufer schließt mit dem Factor einen Factoringvertrag, der in der Regel eine mind. zweijährige Laufzeit aufweist und der entweder alle Forderungen oder nur Forderungen an bestimmte Abnehmergruppen einschließt. Häufig ist im Factoringvertrag der Verkauf von Inlands- und Auslandsforderungen vorgesehen.

G-I

Summe der flüssigen Mittel, die einer Unternehmung innerhalb eines Zeitraums als Erlös aus dem Verkauf ihrer Waren oder Dienstleistungen oder aus sonstigen Forderungen zufließen.

K

Finanzbedarf; Summe der für die unternehmerischen Teilpläne erforderlichen finanziellen Mittel einer Periode. Die Differenz zwischen (Gesamt-) Kapitalbedarf und den aus der Innenfinanzierung zur Verfügung stehenden Mitteln der Periode ist der Betrag, der durch Außenfinanzierung beschafft werden muss.

L-Q

Grundmietzeit, in der in der Regel kein Kündigungsrecht für den Leasingnehmer zugelassen wird.

R-T

Hypothese über die Entwicklung von Aktienkursen im Zeitablauf. Auf effizienten Kapitalmärkten beschreiben Aktienkurse einen Zufallspfad (Random Walk). Alle bewertungsrelevanten Tatsachen sind im Augenblick ihres Entstehens allen Marktteilnehmern bekannt und somit voll im Kurs einer Aktie eskomptiert. Die Aktien sind zu keinem Zeitpunkt überoder unterbewertet. Deshalb ist der zukünftige Kursverlauf nur vom Zufall, nämlich vom Auftreten neuer bewertungsrelevanter Tatsachen abhängig.

U-Z

Aufnahme von kurzfristigen Mitteln (vor allem Überbrückungskredit) zur Überbrückung von (kurzfristigen) Liquiditätsengpässen, z. B. wenn erwartete Zahlungen nicht termingemäß eingehen.
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