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Über dieses Buch

Die Autoren stellen das Projekt „30 Gedanken zum Tod“ vor, das die Todesvorstellungen von erwachsenen Menschen untersucht, die beruflich oder im Leben mit dem Tod und dem guten wie dem misslungenen Sterben zu tun haben. Es handelt sich um die Vorstellungen von Personen, die als Experten den Tod in unserer Gesellschaft definieren (Juristen, Politiker, Philosophen u.a.), die den Tod anderer Menschen hautnah miterleben (Ärzte, Feuerwehr, Polizei u.a.) und die mit dem eigenen Tod konfrontiert sind (Patienten, alte Menschen u.a.). Die Ergebnisse der Untersuchung sind mit der Methode der Framework Analysis ermittelt worden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Die Framework Analysis im Licht der Wissenschaftstheorie

Wissenschaftstheorie ist eine Reflexion auf die Bedingungen der Möglichkeiten und deren Grenzen, durch die methodisch verfahrende Forschungen empirische Wahrheit, Sinn und Bedeutung hervorbringen. Diese Definition ist im Ausgang von Pierre Bourdieu und Arbeiten zum „medizinischen Feld“ im Anschluss an Bourdieu (Schnell 2005, Schnell 2009) gebildet. – Gemäß dieser Perspektive soll zunächst der Zusammenhang von Selbstinterpretation und sozialen Strukturen in der qualitativen Forschung betrachtet werden und vor diesem Hintergrund dann speziell die Framework Analysis.
Martin W. Schnell

Chapter 2. Was ist die Framework Analysis?

Die Framework Analysis ist eine epistemologisch pragmatisch geprägte, stark systematisierte Datenauswertungsmethode, die in den 1980er Jahren vom britischen National Center for Social Research (NatCen) entwickelt wurde. Ziel des NatCen war es, eine möglichst große Transparenz der Auswertung sowie eine hohe Validität der Ergebnisse qualitativer Studien zu erreichen. Besonders für angewandte oder gesundheitspolitisch bedeutsame qualitative Studien, bzw. deren Nutzer, sind diese Kriterien von hoher Bedeutung (Pope 2000).
Christine Dunger, Martin W. Schnell

Chapter 3. 30 Gedanken zum Tod

Das folgende Kapitel stellt eine Studie vor, deren Datenauswertung mittels Framework Analysis durchgeführt wurde. Eine wissenschaftstheoretische Einordnung dieser Methode wurde bereits in Kapitel 1 unternommen. Eine Vorführung der Methode ist in Kapitel 2 erfolgt. Der Fokus der nun folgenden Darstellung liegt auf der Kontextualisierung der Auswertungsmethode innerhalb eines Forschungsprojektes und der Diskussion der durch die Framework Analysis erreichten Forschungsergebnisse.
Christine Dunger, Anna-Henrikje Seidlein, Manuela Schallenburger, Franziska Roshangar, Christian Schulz-Quach, Martin W. Schnell

Chapter 4. Die Framework Analysis – eine kommentierte Literaturliste

Die im Folgenden dargestellte Literaturübersicht beschäftigt sich mit einer Darstellung der Framework Analysis als einer Methode, die der Auswertung qualitativer Daten dient. Diese Form der Darstellung als kommentierte Literaturliste soll den Leser dabei unterstützen, einen Überblick auf theoretische Grundzüge der Methode, auf konkrete Anwendungsbereiche in der Forschungspraxis von Palliative Care im Speziellen und auf qualitative Pflege- und Gesundheitsforschung im Allgemeinen zu erhalten.
Anna-Henrikje Seidlein

Backmatter

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