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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Situation von Industrieunternehmen ist durch eine Intensivierung des Wettbewerbs verbunden mit einer Internationalisierung der Märkte sowie durch gestiegene Kundenanforderungen gekennzeichnet. Letztere betreffen die strategischen Wettbewerbsfaktoren Zeit (Entwicklungs- und Fertigungszeit sowie Termintreue), Qualität (der Leistung bzw. des Produkts und der zugehörigen Serviceleistungen), Flexibilität (bezüglich mengen- und zeitmäßigen sowie technologischen Kriterien) sowie die Kosten bzw. den Preis. Vor dem Hintergrund des intensiven Wettbewerbs tragen neuere Fertigungskonzepte diesen Anforderungen dadurch Rechnung, dass sie flexibel auf Bedarfs-und Umweltveränderungen reagieren sowie Lager-, Transport- und Fertigungsprozesse automatisieren. In flexibel automatisierten Organisationsformen sind Materialfluss-, Fertigungs- und Steuerungssysteme integriert und in der Lage, verschiedene Werkstücke mit unterschiedlichen technologisch vorgegebenen Bearbeitungsreihenfolgen zu fertigen.
Dirk Sackmann

2. Entfaltung eines Bezugsrahmens

Zusammenfassung
Die Pluralität betriebswirtschaftlicher Forschungsansätze erfordert zunächst die Explizierung der erkenntnistheoretischen Positionen, die der vorliegenden Arbeit zugrunde liegen. Damit wird auf die Erkenntnisposition des Verfassers fokussiert sowie das Hintergrundwissen offengelegt. Neben der Erleichterung der Strukturierung und Lesbarkeit der Arbeit können damit alternative Ansätze, denen eine andere Erkenntnisposition zugrunde liegt, ausgegrenzt werden. Darüber hinaus wird in diesem Abschnitt unter Berücksichtigung der Problemstellung das erforderliche Instrumentarium zur Erkenntnisgewinnung abgeleitet und ein methodischer Weg, dem im Lauf der Arbeit zu folgen ist, skizziert. Anschließend erfolgt ein Überblick sowie eine Klassifikation existierender Ansätze der Ablaufplanung, um nachfolgend den Einsatz von Petrinetzen als Modellierungskonzept fir eine konkret vorliegende Problemstellung der Ablaufplanung zu motivieren.
Dirk Sackmann

3. Explikation der Problemstellung und der Anwendungsbedingungen

Zusammenfassung
Die Heterogenität der in der Realität vorhandenen Produktionssysteme120 sowie die Vielzahl der potenziell zu untersuchenden Problemstellungen im Rahmen der Ablaufplanung erfordern bei der Entwicklung eines Lösungskonzepts für Entscheidungsprobleme im Rahmen der Ablaufplanung die Fokussierung auf eine Klasse von Problemstellungen. Zu diesem Zweck erfolgt im folgenden die Konkretisierung der untersuchten Problemstellung, um die Anwendungsbedingungen aufzuzeigen, unter denen der explizierte Planungsansatz Gültigkeit besitzt. Dabei werden die Besonderheiten des unterstellten Produktionssystems und die Besonderheiten der zugrunde gelegten Entscheidungssituation berücksichtigt121. Diese Differenzierung erlangt vor allem vor dem Hintergrund Bedeutung, dass im Rahmen der vorliegenden Arbeit zum einen gezeigt werden soll, dass und vor allem wie reale Produktionssysteme mit Hilfe petrinetzbasierter Modellierungsansätze repräsentiert werden können. Andererseits wird gezeigt, wie ein erweiterter petrinetzbasierter Modellierungsansatz die Modellierung, die Analyse und damit die Lösung des zu explizierenden Entscheidungsproblems erlaubt.
Dirk Sackmann

4. Entfaltung eines problemadäquaten Konzepts petrinetzbasierter Modellierungsansätze

Zusammenfassung
Die Entfaltung eines Konzepts petrinetzbasierter Modellierungsansätze zur Ablaufplanung setzt vor einer problemadäquaten Erweiterung zunächst die Beschreibung der allgemeinen Bestandteile und der Eigenschaften petrinetzbasierter Modellierungsansätze voraus. Anschließend werden petrinetzbasierte Modellierungsansätze vor dem Hintergrund der Modellkonstruktion und der Modellauswertung betrachtet. Nachfolgend geschieht eine Begründung der Auswahl einer Netzklasse.134 Am Anfang einer Beurteilung verschiedener Petrinetz-Klassen stellt sich die Frage, welche Klassen als Beurteilungsobjekte und welche Anforderungen als Beurteilungskriterien herangezogen werden sollen. Die Beurteilungskriterien werden in exemplarischer Weise auf zwei Varianten des Petrinetz-Konzeptes angewandt, die geeignet sind, einen Eindruck über die Breite des Modellierungsspektrums von Petrinetzen zu vermitteln. Es handelt sich bei den ausgewählten Netzklassen um
  • Stellen/Transitions-Netze sowie
  • Gefärbte Netze.
Dirk Sackmann

5. Problemadäquate Erweiterungen petrinetzbasierter Modellierungsansätze unter besonderer Berücksichtigung adaptiver unscharfer wissensbasierter Systeme

Zusammenfassung
Eine Erweiterung des Ansatzes einer zeitlich verschränkten Konstruktion und Auswertung von Erreichbarkeitsgraphen erfolgt in diesem Abschnitt unter Einbindung eines wissensbasierten unscharfen Lösungskonzepts. Dabei wird das Ziel verfolgt, lokale Entscheidungsspielräume durch vorhandenes Expertenwissen zu schließen. Da das Expertenwissen der am Produktionsprozess Beteiligten häufig in unscharfer Form vorliegt, wird ein Konzept auf der Basis eines unscharfen Schließmechanismus entwickelt. Anschließend wird gezeigt, inwieweit die aus einem unscharfen Schließmechanismus resultierende — in der Regel suboptimale — Politik mit Hilfe maschineller Lemverfahren verbessert werden kann. Die erzielten Ergebnisse der Anwendung maschineller Lernverfahren werden anschließend bei der Adaption der Wissensbasis berücksichtigt.
Dirk Sackmann

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit bildete die Frage, wie die Ablaufplanung eines Unternehmens effizient unterstützt werden kann Charakteristisch zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist in diesem Zusammenhang die häufig beklagte mangelnde Unterstützung traditioneller betriebswirtschaftlicher Methoden für Ablaufplanungsprobleme praxisrelevanter Größenordnung. Um einen Beitrag zum Schließen dieser Lücke zu leisten, beinhaltet die vorliegende Arbeit einen modellbasierten Entwurf zur Lösung einer Klasse von Ablaufplanungsproblemen, deren Lösung einen mehrstufigen Entscheidungsprozess erfordert. Die Entwicklung eines theoretischen Modells zur Entscheidungsunterstützung und die prototypische Implementierung als Mittel zum Zweck der Demonstration der Lösungsgüte des verfolgten Modellierungsansatzes stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit.
Dirk Sackmann

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