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Über dieses Buch

In diesem Open-Access-Buch wird untersucht, ob abschlusspolitische Ergebnisspaltungen mit aufgegebenen Geschäftsbereichen unter IFRS 5 existieren und ob sie verhindert werden können. Anhand von 325 Beobachtungen von CDAX-Technologieunternehmen aus den Jahren 2008 bis 2013 können abschlusspolitische Ergebnisspaltungen weder zum Erhöhen der Ergebnisse aus den fortgeführten Geschäftsbereichen noch zum Erreichen von Referenzwerten, zwecks Cookie Jars oder Big Baths belegt werden. Lediglich bei ineffizienten Unternehmensgrößen werden abschlusspolitische Ergebnisspaltungen festgestellt, die sich gegenüber diversen Modellmodifikationen als robust herausstellen. Die Prävention dieser abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen kann nur bei hohen Verschuldungsgraden belegt werden. Dagegen können geeignete Aufsichtsräte, Großaktionäre, niedrige Prüfungshonorare abseits von externen Prüferrotationen und große Abschlussprüfer abschlusspolitische Ergebnisspaltungen bei ineffizienten Unternehmensgrößen nicht verhindern. Geeignete Vorstandsvergütungen, Nichtprüfungshonorare und Branchenspezialisierungen der Abschlussprüfer schwächen abschlusspolitische Ergebnisspaltungen bei ineffizienten Unternehmensgrößen zumindest ab.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Open Access

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Um im Wettbewerb langfristig zu bestehen, müssen Unternehmen schnell und flexible auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren. Einerseits können aufgrund technischer Fortschritte neue Geschäftsbereiche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen aufgebaut werden, andererseits können veränderte Kundenwünsche die Aufgabe von bereits bestehenden Geschäftsbereichen erzwingen. Diese aufgegebenen Geschäftsbereiche stehen für die zukünftige Wertschöpfung nicht mehr zur Verfügung.
Kai Czupalla

Open Access

Kapitel 2. Stand der empirischen Forschung

Zusammenfassung
Zur Existenz und Prävention von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen sind dem Verfasser der vorliegenden Arbeit die neun in der Tab. 1 angegebenen empirischen Studien bekannt. In den USA wurde die Existenz und Prävention von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen bereits mehrfach untersucht.
Kai Czupalla

Open Access

Kapitel 3. Theoretischer Bezugsrahmen

Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel werden die Transaktionskostentheorie, die PrinzipalAgentenTheorie, eine Definition der Prüfungsqualität und die Prospect Theory vorgestellt, aus denen im Kapitel 5 die Hypothesen für die Existenz von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen abgeleitet werden. Da die Hypothesen für die Prävention von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen im Kapitel 6 und im Kapitel 7 ausschließlich auf der Prinzipal-Agenten-Theorie basieren, wird diese im vorliegenden Kapitel ausführlich behandelt und hinsichtlich Corporate-Governance-Mechanismen und der Abschlussprüfung konkretisiert. Abschließend wird die Vereinbarkeit der Transaktionskostentheorie, der Prinzipal-Agenten-Theorie und der Prospect Theory diskutiert und die Rechnungslegung in diese Theorien eingeordnet.
Kai Czupalla

Open Access

Kapitel 4. Normative Grundlagen

Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel wird der IFRS 5 vorgestellt und dabei der Ausweis von aufgegebenen Geschäftsbereichen ausführlich behandelt. Anschließend werden die Abschlusspolitik im Allgemeinen und abschlusspolitische Ergebnisspaltungen im Speziellen diskutiert.
Kai Czupalla

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Kapitel 5. Hypothesen zur Existenz von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen mit aufgegebenen Geschäftsbereichen

Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel werden aus der Transaktionskostentheorie, der Prinzipal-Agenten-Theorie und der Prospect Theory Motive für abschlusspolitische Ergebnisspaltungen abgeleitet. Konkret wird untersucht, ob aus theoretischer Sicht abschlusspolitische Ergebnisspaltungen zum Erhöhen der Ergebnisse aus den fortgeführten Geschäftsbereichen, zum Verschleiern von ineffizienten Unternehmensgrößen, zum Erreichen von Referenzwerten, für Cookie Jars oder für Big Baths zu vermuten sind. Am Ende der Abschnitte warden mittels Alternativhypothesen Vermutungen für die Existenz von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen postuliert.
Kai Czupalla

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Kapitel 6. Hypothesen zur Prävention von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen mit aufgegebenen Geschäftsbereichen durch interne Corporate-Governance-Mechanismen

Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel werden aus der Prinzipal-Agenten-Theorie Präventivmaßnahmen für abschlusspolitische Ergebnisspaltungen abgeleitet. Konkret wird untersucht, ob aus theoretischer Sicht die Prävention von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen durch interne Corporate-Governance-Mechanismen in Form von Aufsichtsräten, Vergütungssystemen für Vorstände und Eigentümeroder Kapitalstrukturen zu vermuten ist. Am Ende der Abschnitte wird mittels einer Alternativhypothese eine Vermutung für die Prävention von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen postuliert.
Kai Czupalla

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Kapitel 7. Hypothesen zur Prävention von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen mit aufgegebenen Geschäftsbereichen durch Abschlussprüfungen

Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel werden aus der Prinzipal-Agenten-Theorie Maßnahmen gegen abschlusspolitische Ergebnisspaltungen abgeleitet. Konkret wird untersucht, ob aus theoretischer Sicht bestimmte Merkmale der Prüfungsqualität wie Prüfungs- und Nichtprüfungshonorare, Größen und Branchenspezialisierungen der Abschlussprüfer abschlusspolitische Ergebnisspaltungen verhindern können. Am Ende der Abschnitte wird mittels einer Alternativhypothese eine Vermutung für die Prävention von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen postuliert.
Kai Czupalla

Open Access

Kapitel 8. Vorbereitung der Tests

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, empirisch zu untersuchen, ob Vorstände von in Deutschland börsennotierten Technologieunternehmen abschlusspolitische Ergebnisspaltungen vornehmen und ob sich diese ggf. verhindern lassen. Um die empirische Untersuchung zu strukturieren, wird sie in drei Kapitel untergliedert. Im vorliegenden Kapitel werden die Testverfahren vorbereitet.
Kai Czupalla

Open Access

Kapitel 9. Tests für die Existenz von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen mit aufgegebenen Geschäftsbereichen

Zusammenfassung
Im Kapitel 5 wurden Hypothesen zur Existenz von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen aufgestellt. Im vorliegenden Kapitel werden diese Hypothesen empirisch getestet.
Kai Czupalla

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Kapitel 10. Tests für die Prävention von abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen mit aufgegebenen Geschäftsbereichen

Zusammenfassung
Im Kapitel 9 konnten abschlusspolitische Ergebnisspaltungen nur bei Unternehmen mit ineffizienten Unternehmensgrößen i. S. d. Alternativhypothese H1.2 festgestellt werden. Ob diese abschlusspolitischen Ergebnisspaltungen verhindert werden können, wird im vorliegenden Kapitel anhand der Hypothesen aus dem Kapitel 6 und dem Kapitel 7 getestet.
Kai Czupalla

Open Access

Kapitel 11. Schlussbetrachtung der empirischen Untersuchung

Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel werden für die empirischen Erkenntnisse aus den vorherigen Kapiteln Robustheitstests und ergänzende Analysen durchgeführt, die Grenzen der Untersuchung aufgezeigt, deren Ergebnisse kritisch gewürdigt, die Forschungsfragen beantwortet, der weitere Forschungsbedarf umrissen sowie die Arbeit zusammengefasst.
Kai Czupalla

Backmatter

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