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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Theoretischer Teil

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Kaufen oder nicht kaufen? Am Zeitschriften-Kiosk fällt diese Entscheidung oft in wenigen Sekunden. Und die meisten Käufer binden sich nicht durch ein Abon­nement an einen Titel, sondern schätzen die Freiheit, regelmäßig aus dem Zeit­schriften-Sortiment auswählen zu können) Bei dieser „Abstimmung am Kiosk“’ ist der Erfolg einer Zeitschrift ausschließlich von dem Urteil der Käufer abhägig. Sie bestimmen über die Nachfrage, ob Tausende Exemplare einer Ausgabe unverkauft bleiben und ihren Weg ins Altpapier antreten. Der Einzelverkauf ist damit ein ausgezeichneter Seismograph, um den Erfolg einer Zeitschriftenausgabe zu quantifizieren (Ochs, Steinauer 2003: 7).
Bettina Kaltenhäuser

2. Grundlagen

Zusammenfassung
Der Spiegel nennt sich „Das deutsche Nachrichten-Magazin“, Focus trägt den Untertitel „Das moderne Nachrichtenmagazin“ und der Stern charakterisiert sich ganz allgemein als „Menschen-Magazin“. Diese Slogans dienen in erster Linie der Positionierung und der Abgrenzung von Konkurrenzmedien, erst in zweiter Linie stellen sie eine programmatische Beschreibung des redaktionellen Konzepts dar (Jacob 1988: 303). Im nächsten Abschnitt wird daher erläutert, welche pressetypologischen Begriffe die drei Zeitschriften Spiege1,36 Focus und Stern charakterisieren.
Bettina Kaltenhäuser

3. Einflussfaktoren auf die Einzelverkaufsauflage

Zusammenfassung
Der Einzelverkauf einer Zeitschriften-Ausgabe ist von vielfältigen Faktoren abhängig. Im Folgenden werden die wesentlichen Einflussgrößen systematisiert und beschrieben.104 Ziel der Darstellung ist es, Faktoren zu identifizieren, die später im Rahmen der empirischen Analyse kontrolliert werden müssen, damit sie nicht potentielle Titelseiteneffekte überlagern. Im ersten Schritt werden die wichtigsten Einflussgrößen in einem Modell veranschaulicht, bevor sie im zweiten Schritt detailliert beschrieben werden.105
Bettina Kaltenhäuser

4. Strukturdaten von Spiegel, Focus und Stern

Zusammenfassung
Will man die Titelseiten der drei Magazine beschreiben und verkaufsbeeinflussende Gestaltungsmerkmale identifizieren, ist in einem ersten Schritt das redaktionelle Konzept der Blätter darzustellen.179
Bettina Kaltenhäuser

5. Theoretische Erklärungsansätze für verkaufsbeeinflussende Titelmerkmale

Zusammenfassung
Wie sollten Titelseiten unter wahrnehmungspsychologischen Aspekten gestaltet sein, um die Aufmerksamkeit möglichst vieler Kaufinteressenten zu wecken? Zur Beantwortung dieser Frage wird zunächst der kognitionspsychologische Ansatz des Wahrnehmungsprozesses skizziert.
Bettina Kaltenhäuser

6. Modellentwicklung und Ableitung der Untersuchungshypothesen

Zusammenfassung
In dieser Arbeit sollen verkaufsbeeinflussende Gestaltungsmerkmale von Zeitschriften-Titelseiten identifiziert werden. Mit Blick auf die vorne referierten Befunde der Aktivierungs- und Anmutungsforschung ist zu vermuten, dass ein Großteil der Betrachter auf bestimmte Gestaltungsmerkmale, wie z. B. grelle Farben oder erotische Abbildungen, ähnlich reagiert. Demnach müsste es sich bei den aktivierungs- bzw. anmutungstheoretisch abgeleiteten Gestaltungselementen um allgemein wirksame Faktoren handeln, die unabhängig von dem jeweiligen politischen Magazin ähnlich geartete Wirkungen auf die Nachfrage haben.
Bettina Kaltenhäuser

Empirischer Teil

Frontmatter

7. Voruntersuchung

Zusammenfassung
Eine der Forschungsfragen, die in dieser Arbeit beantwortet werden soll, lautet: Inwiefern beeinflusst die allgemeine Ausstrahlung eines Zeitschriften-Titelblattes den Verkaufserfolg der Ausgabe? Zunächst sind einige methodische Überlegungen zur Erhebung von Anmutungsdaten anzustellen.
Bettina Kaltenhäuser

8. Hauptuntersuchung

Zusammenfassung
Die Anmutungsqualitäten von Titelseiten sind nur ein Aspekt, der den Verkaufserfolg einer Zeitschrift beeinflussen kann — in der Regel wird vor allem das Titelthema oder ein attraktives Titelbild verantwortlich dafür sein, wie viele Käufer ein Heft fmdet. Um den Einfluss inhaltlicher und formaler Gestaltungsmerkmale von Zeitschriften-Titelseiten auf den Verkauf untersuchen zu können, muss man zunächst die Gestaltungsmerkmale der Titelseiten von Spiegel, Focus und Stem detailliert beschreiben.
Bettina Kaltenhäuser

9. Beschreibung von Titelseitenmerkmalen und Einzelverkaufszahlen

Zusammenfassung
Im ersten Teil der Ergebnisdarstellung werden charakteristische Gestaltungsmerkmale der Titelseiten von Spiegel, Focus und Stern beschrieben.
Bettina Kaltenhäuser

10. Extremgruppenvergleich

Zusammenfassung
In diesem Auswertungsschritt wird die Titelgestaltung von Heften verglichen, die sich sehr gut bzw. extrem schlecht verkauft haben.417 Der Vorteil eines Extremgruppenvergleichs liegt vor allem in der Anschaulichkeit der Ergebnisse: Tritt ein Merkmal gehäuft in der Gruppe der bestverkauften Hefte auf, ist anzunehmen, dass dieses Gestaltungselement den Abverkauf positiv beeinflusst. Umgekehrt deutet eine Häufung bestimmter Titelmerkmale in der schlechtesten Absatzgruppe auf verkaufshemmende Effekte hin.418 Ein Nachteil des Verfahrens besteht darin, dass jeweils ein separates Titelblattelement betrachtet wird, d. h. der — möglicherweise überlappende — Effekt anderer Faktoren auf den Verkauf bleibt hier noch unberücksichtigt.419
Bettina Kaltenhäuser

11. Regressionsanalytische Prüfung der Untersuchungshypothesen

Zusammenfassung
Diese Analyse zielt darauf ab, Schwankungen der Einzelverkaufsauflage von Spiegel, Focus und Stern durch drei Klassen von Einflussgrößen zu erklären: 1) Inhaltliche und formale Titelseitenmerkmale (wie z. B. das Titelthema oder das Bildmotiv), 2) die Anmutungsqualitäten des Heftes und 3) externe Einflussfaktoren (wie z. B. die Saison oder die Länge des Verkaufszeitraums). Problematisch für die Untersuchung von verkaufsbeeinflussenden Effekten einzelner Titelseitenmerkmale ist dabei, dass sich die Wirkungen der verschiedenen Einflussfaktoren überlagern können.
Bettina Kaltenhäuser

12. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Zusammenfassung
Die vorliegende Untersuchung beschäftigte sich mit dem Einfluss der Titelseitengestaltung politischer Publikumszeitschriften auf ihren Einzelverkauf. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen die drei aktuellen Magazine Spiegel, Focus und Stem, für die jeweils anhand von 260 Ausgaben der Zusammenhang zwischen Titelseitengestaltung und Einzelverkauf analysiert wurde. In diesem letzten Kapitel werden noch einmal kurz die theoretischen Konzepte aufgegriffen, die Forschungsfragen beantwortet und die sich aus den Befunden ergebenden Folgerungen abgeleitet.
Ausgangspunkt der Überlegung war die Tatsache, dass die Nachfrage nach Publikumstiteln von Ausgabe zu Ausgabe z. T. sehr großen Schwankungen unterliegt. Die meisten Verlage der auflagenstarken Publikumszeitschriften ermitteln regelmäßig, welcher Anteil der Einzelverkaufsschwankungen auf das Titelthema bzw. die Titelblattgestaltung zurückzuführen ist. Die Ergebnisse dieser Analysen werden allerdings vertraulich behandelt. Breit angelegte wissenschaftliche Studien zu verkaufsbeeinflussenden Titelseitenmerkmalen von Publikumszeitschriften fehlen bislang. Diese Forschungslücke will die vorliegende Arbeit schließen.
Bettina Kaltenhäuser

13. Quellenverzeichnis

Ohne Zusammenfassung
Bettina Kaltenhäuser

14. Anhang

Ohne Zusammenfassung
Bettina Kaltenhäuser
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