Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Bislang wird Voluntary Disclosure, als wesentliches Element der Disclosure Quality, praktisch ausschließlich in Randbereichen der Unternehmenswertschöpfung untersucht. Jana Neuland identifiziert nun erstmals ein empirisches Setting, bei dem Unternehmen über einen erheblichen Ermessenspielraum, bezüglich der Offenlegung ihres Kernelements der Wertschöpfung, verfügen. Konkret werden landwirtschaftliche Unternehmen in Deutschland untersucht, die ihr Tiervermögen separat ausweisen können, aber dazu nicht durch Rechnungslegungsvorschriften gezwungen sind. Die Autorin analysiert die Einflussgrößen der Earnings Quality und Disclosure Quality und hinterfragt, in welcher Relation diese beiden Aspekte der Accounting Quality bei materieller Relevanz des Voluntary Disclosure stehen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Branchenunabhängig wird mit dem handelsrechtlichen Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften die Zielsetzung verfolgt einem breiten Adressatenkreis einen Einblick in die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Unternehmen zu gewähren. Die Informationsbedürfnisse der externen Adressaten sind ebenso vielfältig wie deren Informationsansprüche. Grundsätzlich haben die externen Adressaten ein Interesse daran, dass sowohl quantitative als auch qualitative Informationen in den Instrumenten des Jahresabschlusses zieladäquat von den berichtenden Unternehmen bereitgestellt werden.

Jana Neuland

Kapitel 2. Allgemeine Begriffsbestimmungen

Grundsätzlich umfasst die Unternehmensberichterstattung sämtliche Formen quantitativer und qualitativer Darstellungen zur Dokumentation und Kommunikation der ökonomischen Unternehmenstätigkeiten oder -zustände. Idealtypischerweise erfüllt diese in ihrer Gesamtheit das Fundamentalziel einer umfassenden Bereitstellung von zweckorientierten, ökonomisch fundierten Informationen an einen heterogenen Adressatenkreis und nimmt übergeordnet eine Wissensbereitstellungsfunktion ein. Unternehmensinformationen stehen i. d. R. in Form publizierter Medien zur Verfügung.

Jana Neuland

Kapitel 3. Anforderungen an die Rechnungslegung

Die materielle Bilanztheorie bietet eine Grundlage für die Ableitung von Rechnungslegungszielen. Grundsätzlich lassen sich drei Ausrichtungen für die Formulierung von Jahresabschlusszielen unterscheiden: der juristische, der gesamtwirtschaftliche und der einzelwirtschaftliche Ansatz.

Jana Neuland

Kapitel 4. Institutionelle Grundlagen

In der Regel sind landwirtschaftliche Unternehmen eher selten am organisierten Kapitalmarkt vertreten. Häufig handelt es sich um mittelständische Unternehmen. Dies zeigt später auch die Statistik in Abschnitt 4.2.2.

Jana Neuland

Kapitel 5. Hypothesenbildung

In der empirischen Forschung wird die Unternehmensgröße häufig als bedeutender Einflussfaktor auf das Publizitätsverhalten von Unternehmen genannt. Der Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Earnings Quality kann zunächst unter Verwendung der Political Cost Hypothese vermutet werden. Danach fungiert die Unternehmensgröße als Indikator für die Marktmacht und repräsentiert die Aufmerksamkeit von Regulierungsbehörden.

Jana Neuland

Kapitel 6. Empirische Untersuchung

Um das Bilanzierungsverhalten deutscher landwirtschaftlicher Unternehmen zu analysieren, werden handelsrechtliche Jahresabschlüsse aus dem Elektronischen Bundesanzeiger verwendet. In diesem ist allerdings keine Brancheneingrenzung möglich. Zur Identifikation landwirtschaftlicher Unternehmen mit Tierbestand wird daher auf Informationen eines Firmenportals der Creditreform zurückgegriffen.

Jana Neuland

Kapitel 7. Limitationen

Die Forschungsergebnisse unterliegen diversen Limitationen, aus denen sich weiterer Forschungsbedarf ableiten lässt.

Jana Neuland

Kapitel 8. Zusammenfassung und Ausblick

Die vorliegende Arbeit konzentriert sich erstmals auf die Analyse der Accounting Quality des handelsrechtlichen Jahresabschlusses deutscher landwirtschaftlicher Unternehmen mit Tierbestand. Dazu werden die Besonderheiten dieses Branchenzweiges herausgearbeitet. Deutlich wird, dass landwirtschaftliche Unternehmen einer Vielzahl von Jahresabschlussadressaten mit unterschiedlichen Informationsbedürfnissen gegenüberstehen.

Jana Neuland

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

micromStellmach & BröckersBBL | Bernsau BrockdorffMaturus Finance GmbHPlutahww hermann wienberg wilhelmAvaloq Evolution AG

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Blockchain-Effekte im Banking und im Wealth Management

Es steht fest, dass Blockchain-Technologie die Welt verändern wird. Weit weniger klar ist, wie genau dies passiert. Ein englischsprachiges Whitepaper des Fintech-Unternehmens Avaloq untersucht, welche Einsatzszenarien es im Banking und in der Vermögensverwaltung geben könnte – „Blockchain: Plausibility within Banking and Wealth Management“. Einige dieser plausiblen Einsatzszenarien haben sogar das Potenzial für eine massive Disruption. Ein bereits existierendes Beispiel liefert der Initial Coin Offering-Markt: ICO statt IPO.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise