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Über dieses Buch

Dieses Buch verbindet Methoden der Achtsamkeit mit Innovationsinstrumenten. Autorin Martina Dopfer demonstriert darin, wie Sie diese aktiv in den Organisations- und Arbeitsalltag integrieren können. Das Werk greift zum Beispiel die Frage auf, wie in Zeiten der Digitalisierung und des Wandels Führung und Mitarbeiter gemeinsam unternehmerisch denken können. Anhand aktueller neurowissenschaftlicher Erkenntnisse, zeigt es Wege auf, mit Risiken umzugehen, Sinn als Wachstumschance zu sehen und Scheitern als Lernerfahrung anzunehmen.
Indem sie die wissenschaftliche Forschung zu Achtsamkeit und Innovation in Verbindung zu über 1.000 Jahre alten Methoden bringt, verbindet die Autorin zwei Welten. Sie macht deutlich, warum innovative Führung von morgen eine Befähigung von Mitarbeitern bedeutet. Erfolgreich führen heißt, Mitarbeiter zu befähigen, gemäß ihrem Sinn unternehmerisch zu agieren und sie zu Offenheit und Innovation zu ermutigen.
Übungen für mehr Achtsamkeit, die leicht in den (Arbeits-)Alltag einzubauen sind und Tests zur Selbstreflexion machen das Buch zu einem wertvollen Leitfaden für Personalentwickler, Führungskräfte und Unternehmer, sowie für jeden, der persönlich und beruflich wachsen möchte.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Digitaler Wandel: Eine Chance die Zukunft zu gestalten

Frontmatter

1. Digitaler Wandel und Achtsamkeit: Passt das zusammen?

Zusammenfassung
Achtsamkeit wurde lange mit alternativen Lebensansätzen assoziiert. Doch in den vergangenen Jahren beobachten wir, wie Achtsamkeit Einzug in unsere Alltagswelten findet. Yogastudios und Meditationszentren sind zunehmend präsenter. Große Unternehmen wie BMW, SAP und Google bieten ihren Mitarbeitern Achtsamkeitsprogramme aus Meditation und Yoga an, um mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu schaffen. Unterstützt werden diese Ansätze von positiven Forschungsergebnissen, die seit den 1980er-Jahren nachweisen, dass regelmäßige Meditation zu einem höheren Level an Glück, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit führt (Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Buch weitestgehend die gewohnte männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein).
Martina Dopfer

2. Achtsam die Offenheit für das Unbekannte wachsen lassen

Zusammenfassung
Unsere Welt steht im Wandel. Wir als Menschen, Mitarbeiter und Führungskräfte müssen heute scheinbar allzeit erreichbar, denkfähig und belastbar sein. Neue Technologien und die zunehmende Digitalisierung machen es möglich. Eben diese Technologien kommen immer schneller auf den Markt. Junge Unternehmen werden in kurzer Zeit zu ernstzunehmenden Marktteilnehmern und etablierte Unternehmen sehen sich diversen Herausforderungen gegenüber. Sie müssen den Markt im Auge behalten und ihre Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle innovieren. Im Optimalfall sind sie schneller als ihr Wettbewerb und stellen so sicher, den Anschluss nicht zu verpassen. Lassen Sie uns gemeinsam betrachten, wie die Achtsamkeit helfen kann, diese Herausforderungen in Chancen zu verwandeln.
Martina Dopfer

Organisation und Führung: Historie und Perspektiven

Frontmatter

3. Die historische Entwicklung von Organisationen

Zusammenfassung
Bevor wir die Chancen der Achtsamkeit für Unternehmen ergreifen, lassen Sie uns einen kurzen Schritt zurück gehen und verstehen, woher wir als Menschen in der modernen Gesellschaft kommen. Lassen Sie uns auch betrachten, wie unser Weg die Organisation heutiger Unternehmen geprägt hat.
Wir haben heute oft das Gefühl, es laufe etwas schief in unseren Organisationen. Dennoch fällt es uns schwer, eine Erklärung dafür zu finden. Die Erklärung könnte in eben den Entwicklungsstadien liegen, die wir im Folgenden betrachten. Wir werden auch Möglichkeiten für die Gestaltung integrierter Organisationen kennenlernen und erfahren, welche Treiber deren Entwicklung unterstützen.
Martina Dopfer

4. Wandel in Organisation und Führung

Zusammenfassung
Wir haben bislang erörtert, wie verschiedene Weltsichten historisch Organisation geprägt haben. Dabei sind wir auf Herausforderungen rund um die Vernetzung und neue Technologien gestoßen. Ein großes Potential den aktuellen Wandel zu nutzen, besteht für Unternehmen und Führung, die Sinn und Werte fördern und leben. In diesem Kapitel gehen wir auf die inneren und äußeren Treiber dieses Wandels ein. Ein besonderer Fokus wird auf die menschlichen Bedürfnisse als innere Treiber und innovative Start-ups als äußere Treiber gelegt. Diese Treiber verweisen ganz natürlich auf die Notwendigkeit einer integrierten Führungsphilosophie als Grundlage einer zukunftsorientierten Organisationsgestaltung.
Martina Dopfer

Achtsamkeit: Ein Tor zu neuen Pfaden

Frontmatter

5. Achtsamkeit im Kontext von Historie und Forschung

Zusammenfassung
Jedes Individuum hat einen Grund für sein Dasein. In Schulen, Ausbildungen und Universitäten gibt es allerdings kein Fach, das uns Menschen beibringt zu erkennen, was wir in der Welt tun sollen. Es gibt kein Fach namens „Selbstentfaltung“, „Sinn-finden“ oder „Glücklich sein im Berufsleben“. Es gibt auch keines, das uns hilft, zu uns selbst zu kommen oder innere Ruhe zu finden. Diese Art Verbindung mit sich selbst wird der Religion oder der Spiritualität zugeordnet und rückt leicht in den Hintergrund. So erfahren wir schon von früh an Trennung statt Ganzheit. Auf der einen Seite gibt es die Welt der Leistung, des Erfolgs und der Ratio, auf der anderen Seite, empfinden wir Gefühle, Unsicherheit und Verletzlichkeit. Während Beruf und Karriere der ersten Seite zugeordnet werden, wird die zweite leicht vergessen. Wie lernen wir herauszufinden, welche Aufgabe wir in dieser Welt erfüllen wollen? Wie wir am besten aus uns heraus wirken können? Wer bringt uns bei, dass Arbeit auch (Selbst-) Erfüllung sein kann? Im folgenden Kapitel erörtern wir die Historie der Achtsamkeit und entsprechende aktuelle Forschungsergebnisse zu diesem Thema als mögliche Antwort auf Fragen rund um Sinn und Selbstentfaltung.
Martina Dopfer

6. Achtsamkeit in der heutigen Zeit

Zusammenfassung
Achtsamkeit entspringt der Grundidee ein Bewusstsein über das zu entwickeln, was ist, in dem man die Realität aus dem Inneren heraus betrachtet. Dieses Bewusstsein unterstützt bei der Erfahrung des Ich und des eigenen Lebenssinns. Es fördert die Verbindung mit sich und der Welt. Die buddhistische Achtsamkeitstradition verbindet dabei Ziele wie Kultivierung von Mitgefühl und Präsenz, Erfahrung von Körper und Geist oder Heilung und Erleuchtung.
Wir haben bereits einiges von der Entwicklung dieser Philosophie und Praxis und über die bahnbrechende Forschung dazu erfahren. Offen bleibt, wie wir Achtsamkeit in den beruflichen und privaten Alltag integrieren. Wie können wir Achtsamkeit nutzen, um mit den Ängsten umzugehen, die uns täglich begleiten; um ein Verständnis für destruktive Emotionen zu entwickeln, die wie Geister in unserem Kopf schwirren, oder um unser Ich-Verständnis innerhalb einer Welt der Veränderung zu reflektieren?
Bekannte und einflussreiche Persönlichkeiten geben Anregungen und Empfehlungen. Dabei übertragen sie die traditionelle Praxis in Strategien für den Alltag.
Martina Dopfer

7. Achtsamkeit in Unternehmen

Zusammenfassung
Achtsamkeitsprogramme sind nicht nur für den Menschen im privaten Bereich spannend, sondern auch für Mitarbeiter, Führungskräfte und Unternehmen. Wir leben in einer Welt hoher Komplexität und ständiger Veränderung. Beides stellt uns vor große Fragen, welche nur im Dialog gelöst werden können. Methoden, welche diesen Dialog unterstützen und welche die Menschen bei sich und ihren Bedürfnissen abholen, werden wichtig.
Lassen Sie uns gemeinsam betrachten, warum Achtsamkeitsprogramme hier ein Weg sein können, egozentrierte Haltungen aufzulösen und stattdessen Wohlgefühl, Miteinander und Veränderung auf den Weg zu bringen. Nachdem wir bereits Anregungen erhalten haben, wie der einzelne Mensch die Kontemplationspraxis für sich nutzen kann, werden wir im Folgenden betrachten, wie Unternehmen gezielt Achtsamkeitsprogramme aufsetzen können. Welche Methoden und Maßnahmen stehen zur Verfügung? Welche Effekte können bestimmte Methoden erzeugen? Wer muss mit an Bord sein, um einem derartigen Programm im Unternehmen Kraft und Wirkung zu verleihen?
Martina Dopfer

8. Achtsame Führungsverteilung in integrierten Organisationen

Zusammenfassung
In Kap. 4 haben wir ausführlich über die Herausforderungen im Kontext von Digitalisierung, Wandel und Innovation gesprochen, die Führungskräften begegnen. Wir haben die Disruptionen in traditionellen Märkten adressiert, die klassische Industrien zu radikalen Veränderungen zwingen. Diese Effekte entstehen durch neue Technologien, durch die Digitalisierung und immer kürzer werdende Innovationszyklen. Auch wenn die Digitalisierung eines Tages ein Ende findet und wir die Umbrüche anders benennen, ist klar, dass Veränderung stets ein wichtiger Teil von Wirtschaft, Gesellschaft und unserem Leben sein wird. Ich gehe soweit zu behaupten, dass Veränderungen sogar noch schneller kommen werden. Denken wir zurück an das Moorsche Gesetz! Die Verankerung von Methodensets im Handeln hilft, mit dem Wandel umzugehen. Im vorigen Kapitel haben wir einige Methoden kennengelernt, die Organisationen in Zeiten des Wandels unterstützen, das Wohlbefinden von Mitarbeitern und Führungskräften zu steigern, das Miteinander zu fördern und Veränderungen anzunehmen. Im Folgenden betrachten wir, warum diese Werkzeuge integrierte, achtsame Führung unterstützen können. Wir besprechen auch, warum sie für integrierte und zukunftsorientierte Unternehmen wichtig sind.
Martina Dopfer

9. Ausblick

Zusammenfassung
Wir leben in einer turbulenten Zeit, in der so vieles möglich wird, wovon die Menschheit einst geträumt hat. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts sind Technologien, Maschinen und Vernetzung wie von selbst Teil unseres privaten und beruflichen Lebens geworden. Wir haben Trends wie die Sharing Economy, soziale Medien oder kollaborative Plattformen an- und wahrgenommen. Dieser digitale Wandel, der nach wie vor sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche verändert, ist längst nicht am Ende angekommen. Er ist wie ein Sog, der weitere Bewegung in unser Leben und unsere Gesellschaft treibt.
Martina Dopfer
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