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29.09.2017 | Additive Fertigung | Infografik | Onlineartikel

3D-Druck kann zum Jobmotor werden

Autor:
Dieter Beste

Additive Fertigung hat großes Potenzial, bestehende Produktportfolios zu erweitern und damit neue wirtschaftlich-technologische Möglichkeiten zu eröffnen. Diese werden sich stark auf die Arbeitswelt der Menschen auswirken.

Auf der 5. VDI-Fachtagung "Additive Manufacturing" im September in Duisburg wurde deutlich, dass produzierende Unternehmen neue Digitalkompetenzen aufbauen müssen, um der zunehmenden Nachfrage nach additiv gefertigten Produkten gerecht zu werden. Der VDI unterstützt dies mit dem neuen Zertifikatslehrgang "Fachingenieur Additive Fertigung VDI".

Das Marktforschungsunternehmen IDC prognostiziert einen Umsatzanstieg bei der additiven Fertigung von 7,3 Mrd. US-Dollar im Jahr 2016 auf 35,4 Mrd. US-Dollar bis 2020. "Noch haben wir es in der Hand, die Veränderungen durch additive Fertigungsverfahren zu gestalten", sagt Dieter Westerkamp, Bereichsleiter Technik und Wissenschaft im VDI. "Und wenn wir das richtig machen, wird der 3D-Druck zum Jobmotor für Deutschland." In den kommenden Jahren sieht Westerkamp den Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich stark steigen.

Die additiven Verfahren sind im Vergleich zu konventionellen Prozessen noch sehr jung. "Der Aufbau einer breiten Wissensbasis – auch durch die Einbindung der Thematiken in die Lehre – muss daher die Grundlage für Kompetenzen und Know-how am Hochtechnologiestandort Deutschland bilden", so Prof. Dr. Gerd Witt, Leiter Fachgebiet Fertigungstechnik an der Universität Duisburg-Essen und Vorsitzender des VDI-Fachausschusses Additive Manufacturing. Digitalkompetenz sei im digitalen Zeitalter die Grundvoraussetzung zur Sicherung der individuellen Beschäftigungsfähigkeit.

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