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13.02.2017 | Additive Fertigung | Nachricht | Onlineartikel

Uni Paderborn erforscht additive Fertigungsverfahren

Autor:
Christiane Köllner

An der Uni Paderborn hat das BMBF-Projekt Optiamix begonnen. Das mit 4,4 Millionen Euro geförderte Projekt will Anwender beim Design und der additiven Fertigung von Produkten unterstützen.

Mit "Optiamix" ist an der Universität Paderborn ein neues Forschungssprojekt zur additiven Fertigung gestartet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Themenfeld "Additive Fertigung – Individualisierte Produkte, komplexe Massenprodukte, innovative Materialien" mit einer Summe von rund 2,54 Millionen Euro. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Gesamtvolumen von 4,4 Millionen Euro. Ziel von "Optiamix" sei es, Anwender beim Design und der additiven Fertigung von Produkten zu unterstützen. Derartige Verfahren kommen unter anderem in der Automobilbranche, beim Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Lebensmitteltechnik zum Einsatz.  

"Bei Optiamix arbeiten verschiedene Industrieunternehmen und Universität Hand in Hand", erklärt Projektkoordinator Professor Dr.-Ing. Rainer Koch vom C.I.K. (Computeranwendung und Integration in Konstruktion und Planung) der Universität Paderborn. Krause Dimatec, Dienstleister im Bereich der additiven Fertigung, leitet das Vorhaben, weitere beteiligte Partner sind Edag Engineering, Hirschvogel Umformtechnik, Intes und WP Kemper. Von der Universität beteiligte Lehrstühle sind neben dem C.I.K vor allem Konstruktions- und Antriebstechnik (Kat), Leichtbau im Automobil (Lia) und das Heinz-Nixdorf-Institut mit dem Fachgebiet Produktentstehung (HNI-PE). Die Lehrstühle wirken gemeinsam über das DMRC (Direct Manufacturing Research Center) der Universität Paderborn am Projekt mit. 

Automatisierte Bauteilentwicklung für die additive Fertigung

"Bei dem Vorhaben geht es darum, Lösungen zur mehrzieloptimierten und durchgängig automatisierten Bauteilentwicklung für die additive Fertigung zu entwickeln", erklärt Koch. „So können geringe Kosten und Konstruktionszeiten für Produkte erzielt werden, die die Vorteile der additiven Fertigung optimal ausnutzen und ein hohes Maß an Datensicherheit gewährleisten“, ergänzt er. Daher werde ein neues Softwarewerkzeug zur fertigungs-, nachbearbeitungs- und kostengerechten Gestaltung von Bauteilen entwickelt. 

Optiamix ist im Januar gestartet und läuft zunächst bis Dezember 2019.

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