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12.01.2021 | Additive Fertigung | Nachricht | Onlineartikel

Porsche zeigt additiv gefertigtes E-Antriebgehäuse

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Porsche hat das Gehäuse eines E-Antriebs im 3-D-Druck gefertigt. Die im Laserschmelz-Verfahren hergestellte Einheit könnte beispielsweise in einem Supersportwagen mit geringen Stückzahlen eingesetzt werden.

Das Antriebsgehäuse entstand im sogenannten Laser-Metall-Fusion-Verfahren (LMF) aus hochreinem Metallpulver. Dabei erhitzt ein Laserstrahl entsprechend der Teilekontur die Pulveroberfläche und verschmilzt sie. Das Gehäuse integriert neben dem E-Motor das nachgeschaltete zweistufige Getriebe und ist für den Einsatz an der Vorderachse eines Sportwagens vorgesehen. Es ist etwa zehn Prozent leichter als konventionell gegossene Bauteile, weist dabei aber eine verdoppelte Steifigkeit in stark belasteten Bereichen auf. 

Zudem konnten Funktionen und Bauteile wie Lagerstellen, Wärmetauscher und Ölversorgung integriert werden. Das reduziert den Montageaufwand um rund 40 Arbeitsschritte. "Damit haben wir nachgewiesen, dass sich die additive Fertigung mit all ihren Vorteilen auch für größere und hochbelastete Komponenten eines Elektro-Sportwagens eignet", sagt Falk Heilfort, Projektverantwortlicher in der Antriebsvorentwicklung im Porsche Entwicklungszentrum Weissach. Das Gehäuse aus dem 3-D-Druck könnte laut Porsche in Kleinserie genutzt werden.

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