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29.10.2019 | Additive Fertigung | Nachricht | Onlineartikel

Lithoz präsentiert Incus

Autor:
Leyla Buchholz

Incus, das neue additive Fertigungsunternehmen für metallische Werkstoffe, hat sich aus dem keramischen AM-Spezialisten Lithoz entwickelt und wird im November dieses Jahres auf der Formnext 2019 vorgestellt.

Die Maschine der Hammer-Serie des Unternehmens nutzt die Photopolymerisation für die additive Herstellung von Metallkomponenten. Diese Technologie kombiniert exzellente Oberflächenqualität für feine Strukturen mit Kosteneffizienz, Reproduzierbarkeit und einer erhöhten Fertigungsgeschwindigkeit. Das Verfahren verwendet ein Ausgangsmaterial, das die Arbeitssicherheit verbessert, Investitionen in Schutzgasatmosphärenlösungen überflüssig macht und Reproduzierbarkeit ohne aufwändige Prozessparameter bietet.

Dr. Gerald Mitteramskogler, CEO von Incus, sagt: „Mit unserer neuen Druckerserie ist es nicht nur möglich, sehr kleine komplexe Bauteile mit feinsten Oberflächenstrukturen herzustellen, sondern auch neue Metallpulvermischungen, wie beispielsweise nicht schweißbare Pulver, einzusetzen. Wir haben bereits in Werkstoffentwicklungsprojekten mit unseren Kunden gesehen, dass wir ähnliche Materialeigenschaften erreichen können wie der Metallspritzguss, eines der konventionellen Massenproduktionsverfahren für Metallteile. Wir sind immer bestrebt, uns den Herausforderungen im Zusammenhang mit neuen Materialien oder Geometrien zu stellen, um unseren Prozess zu bewerten."

Zwei Beta-Maschinen sollen seit über einem Jahr für die Entwicklung im Einsatz sein, und Machbarkeitsstudien haben gezeigt, dass die Erwartungen an die Technologie erfüllt werden.

Dr. Johannes Homa, CEO von Lithoz, sagt: "Als Dr. Mitteramskogler mit der Bearbeitung von Metallpulvern auf Basis der Lithoz-Technologie begann, war ich sofort fasziniert von den neuen Möglichkeiten. Ich bin nun glücklich und stolz, die erfolgreiche Entwicklung dieser neuen Technologie zu sehen. Wir wünschen Gerald und seinem Team viel Erfolg und freuen uns, dass wir wieder zum 3D-Hub in Wien beigetragen haben."

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