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18.05.2017 | Additive Fertigung | Nachricht | Onlineartikel

Thüringer Zentrum für Additive Technologien gegründet

Autor:
Nadine Klein

Um eine bessere Vernetzung zwischen Wirtschaft und Forschung zu gewährleisten, ist unter Federführung der Ernst-Abbe-Hochschule Jena das Thüringer Zentrum für Additive Technologien gegründet worden.

Die additiven Technologien entwickeln sich aufgrund ihrer Potenziale zur Herstellung komplexer Geometrien und zur Individualisierung von Produkten zu einer Schlüsseltechnologie. Auch in Thüringer Unternehmen werden sie inzwischen in verschiedenen Branchen eingesetzt und sind Inhalt von Forschung und Entwicklung. Zur Vernetzung dieser vielfältigen Kompetenzen, Erfahrungen und Angebote ist unter Federführung der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena das Thüringer Zentrum für Additive Technologien (THAT) gegründet worden. Dem Vorstand gehören Prof. Jens Bliedtner von der EAH Jena, Dr. Martin Schilling vom Unternehmensverbund "Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0" (Fab-I 4.0 e.V.) und Dr. Simon Jahn vom Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw Jena) an.

Der Verbund vereint verschiedene Initiativen und Einzelaktivitäten aus Wirtschaft und Forschung. Ziel sei es, diese zusammen zu führen und damit Thüringen zu einer Kompetenzregion für die additive Fertigung zu entwickeln. Für Thüringer Unternehmen sollen Angebote, Ausstattung und Forschungskompetenzen im Bereich der additiven Technologien besser sichtbar und leichter zugänglich werden. Der Transfer neuster Verfahren und Entwicklungen in die Wirtschaft könne somit gefördert und das Heranführen von Unternehmen an diese Industrie 4.0-Schlüsseltechnologie unterstützt werden. Außerdem sollen Anforderungen zur anwendungsnahen Forschung und Entwicklung gezielter aufgenommen und in Projekte überführt werden. Damit ermögliche die Arbeit des Zentrums sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit national und international zu stärken und auszubauen.

Fachkräfte sichern

Weiterhin sei es Ziel des Zentrums, die Integration additiver Technologien in die berufliche Aus- und Weiterbildung stärker zu fördern, um damit Fachkräfte zu sichern. Die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen als Anwender der Technologien und Bildungseinrichtungen soll die Entwicklung und Umsetzung abgestimmter Konzepte zur Qualifizierung in Beruf und Studium ermöglichen.

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