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17.08.2020 | Additive Fertigung | Nachricht | Onlineartikel

Seat-Prototypenzentrum setzt auf additive Fertigung

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Seat setzt bei Entwicklung und Produktion auf additive Fertigung. Im 3-D-Drucklabor des Seat-Prototypenzentrums können Muster für die Fahrzeugentwicklung oder maßgefertigte Werkzeuge hergestellt werden.

Das 3-D-Labor von Seat nutzt neun verschiedene Drucker, um mit den Verfahren Multi Jet Fusion, Sinter, Laser, Filament Fusion oder UV-Lichthärtung Prototypen oder Werkzeuge herzustellen. Nach Senden der Datei an den Drucker sind die passgenauen Teile nach etwa 15 Stunden fertig. Dabei kann durch entsprechende Auswahl des Materials und der Druckart auch ein bestimmtes Gewicht oder eine Temperaturbeständigkeit des Materials bis etwa 100 Grad erzielt werden.

80 Prozent der gedruckten Teile bei Seat sind Prototypen für die Fahrzeugentwicklung, es werden jedoch auch Werkzeuge und Gegenstände für die Montagelinien hergestellt. Bei Werkzeugen wird zur Stabilität die CFF-Drucktechnik mit durchgehenden Fasermaterialien genutzt. "Mit dieser Technologie unterstützen wir sowohl die Produktentwicklung als auch die Fertigung und Montage, da wir maßgefertigte Werkzeuge liefern, die nur ein geringes Gewicht haben und sofort einsatzbereit sind", sagt Norbert Martín, Leiter des 3-D-Drucklabors von Seat.

3-D-Druck für kundenorientierte Anwendungen

Seat plant für die Zukunft, den 3-D-Druck häufiger einzusetzen. So könnte die additive Fertigung für kundenorientierten Anwendungen genutzt werden, um benutzerdefinierte Teile, Sonderserien oder schwer erhältliche Teile drucken. "Wenn Sie beispielsweise ein Teil von einem unserer historischen Modelle benötigen, das nicht mehr produziert wird, können wir es drucken", so Martin. 

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