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Ageing Smart - Digitale Instrumente im kommunalen Kontext

Daten, Analysen und Strategien (nicht nur) für Babyboomer

  • 2026
  • Buch

Über dieses Buch

Die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1969 (Babyboomer) treten nach und nach in den Ruhestand über. Diese Entwicklung stellt Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen. Es wird notwendig, die große Zahl und Vielfalt älterer Menschen stärker in den Mittelpunkt zu rücken, um Ansprüche an seniorenfreundliche Wohnstandorte und Teilhabemöglichkeiten zu gewährleisten. In diesem interdisziplinären Buchprojekt werden sowohl die sozialen Differenzierungen und Wohnverhältnisse der Babyboomer als auch relevante Daten und Erreichbarkeitsanalysen vorgestellt. In 21 Beiträge werden u.a. folgende Fragen behandelt: Wie verteilt sich diese Kohorte räumlich? Wie hoch ist ihre Umzugsbereitschaft? Wie lässt sich die medizinische Versorgung wohnortnah optimieren? Und welche Auswirkungen hat die Alterung auf kommunale Finanzen und Freiraumgestaltung? Im Fokus steht die übergeordnete Frage, wie Erreichbarkeiten gewährleistet und verbessert werden können und wie auf Basis verschiedener Daten die Akteure vor Ort bei ihren strategischen Entscheidungen unterstützt werden können. Am Beispiel von sieben Modellkommunen (ländliche, suburbane und urbane in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen) wird aufgezeigt, wie ein datengestütztes Entscheidungsunterstützungssystem für die Verantwortlichen entwickelt wird. Die Ergebnisse beruhen auf dem Projektverbund „Ageing-Smart – Räume intelligent gestalten“.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Einführung

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 1. Einleitung

      Annette Spellerberg
      Zusammenfassung
       Die Verantwortlichen für die kommunale räumliche Planung und Daseinsvorsorge stehen vor erheblichen Herausforderungen. Demografische, gesellschaftliche und technologische Trends stehen in Wechselwirkung mit den verschiedenen Siedlungsräumen. Spezifische Wirkungen werden u. a. in Wachstums- und Schrumpfungsprozessen, in der Alterung vieler ländlicher Räume und dem Ausdünnen der Gesundheits- und Nahversorgung sichtbar. Das vorliegende Buch fokussiert auf die Entscheidungsunterstützung für Planungsprozesse in Kommunen mit Schwerpunkt auf der Kohorte der Babyboomer. In der Einleitung werden die Babyboomer in West -und Ostdeutschland charakterisiert, die in den Ruhestand übergehen und typischerweise in der nachelterlichen Phase in der gewohnten Umgebung ein erfülltes Leben anstreben. Empirische Informationen aus sieben Modellkommunen stellen die Grundlage für ein Entscheidungsunterstützungssystem dar, das in dem inter- und transdisziplinären Projekt „Ageing Smart - Räume intelligent gestalten“ entwickelt wurde. Die Inhalte und Fragestellungen der zehn Teilprojekte für das Entscheidungsunterstützungssystem in der Raumplanung schließen die Einleitung ab und geben zugleich einen Projektüberblick.
    3. Kapitel 2. Das Forschungsprojekt „Ageing Smart – Räume intelligent gestalten“

      Annette Spellerberg, Corinna Schittenhelm
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel steht die Vorstellung des Projekts „Ageing Smart – Räume intelligent gestalten“ im Mittelpunkt. Ziel des Projektes ist es, das alltägliche Leben und die Präferenzen der Babyboomer an ihren jeweiligen Wohnorten und die Bedingungen im Wohnumfeld zu untersuchen. Ein Ziel des Projektkonsortiums besteht in der gemeinsamen Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems (DSS) für und mit lokal Verantwortlichen in städtischen, suburbanen und ruralen Räumen. Für die Untersuchung hat das Konsortium daher verschiedene Kommunen unterschiedlicher Raumtypen (urban, suburban, rural) in drei Bundesländern ausgewählt, um die spezifisch räumlichen Disparitäten in die Forschung und den Anwendungsbezug integrieren zu können. Die räumliche Verteilung der Babyboomer-Kohorte, die Auswahl der Modellkommunen und ihre Charakterisierung anhand sozio-ökonomischer Daten bilden den Schwerpunkt dieses Beitrags. Informationen aus Gesprächen mit den Kommunen zu Projektbeginn ergänzen die amtlichen Daten.
  3. Die Babyboomer im räumlichen Kontext

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 3. Räumliche Verteilung der Babyboomer: Bisherige und künftige Entwicklungsmuster sowie Anpassungserfordernisse für die öffentliche Daseinsvorsorge

      Gerhard Micosatt, Sibylle Hestermann, Dennis Knobe, Martin Junkernheinrich
      Zusammenfassung
      Die demographische Alterung wird als Prozess beschrieben, der in räumlicher und zeitlicher Hinsicht äußerst heterogen ist. Während einige Regionen erst in den kommenden Jahren verstärkte altersstrukturelle Veränderungen erfahren werden, lassen sich diese Trends und ihre Folgen in anderen Regionen schon heute beobachten. Bei einer Analyse der heute stark alternden Bevölkerungsgruppen fällt die geburtenstarke Babyboomerkohorte in den Blick. Hier wird ebenfalls eine regionale und auch kommunal sehr differenzierte Betroffenheit deutlich. Dabei dienen demographische Merkmale wie die absolute und relative Zahl der Babyboomer ebenso als erkenntnisleitende Indikatoren, wie Bevölkerungsvorausberechnungen, um die Intensität der zukünftigen Betroffenheit abzuschätzen. Die Analyse der raumwirksamen Effekte von Babyboomern lässt in diesem Zusammenhang zu, die Herausforderungen, die mit der kommunalen und regionalen Bereitstellung einer adäquaten Infrastruktur und öffentlicher Dienstleistungen einhergeht, besser erfassen zu können. In diesem Zusammenhang ist die kommunale Finanzausstattung von besonderer Relevanz, da Kommunen mit größeren finanziellen Handlungsspielräumen und geringeren Altlasten in höherem Maße befähigt sind, auf lokale bzw. regionale Herausforderungen und Problemlagen angemessen zu reagieren und zukunftsfähige Arbeits- und Lebensräume zu gestalten.
    3. Kapitel 4. Die Kohorte der Vielen und der Vielfalt: Sozialer Wandel, soziale Lagen, Haushaltsformen und Lebensstile der Babyboomer

      Annette Spellerberg
      Zusammenfassung
      Ziel dieses Kapitels ist es, die Diskussion um Babyboomer als Kohorte oder Generation aufzugreifen und das Verständnis der Jahrgänge von 1955 bis 1969 als Kohorte zu begründen. Die gesellschaftliche Heterogenität, die auch in der Sozialisation in der BRD und der DDR und den hohen Anteil an Migrantinnen und Migranten begründet liegt, wird detailliert beschrieben. Auf Basis eigener Analysen des deutschlandweit repräsentativen Sozio-oekonomischen Panels werden u. a. die sozialstrukturellen Charakteristika, die berufliche Situation und Ruhestand sowie die Haushaltssituation und Wohnverhältnisse der Kohorte der 1955 bis 1969 Geborenen beschrieben. Hierbei wird auf die Unterschiede innerhalb der Babyboomer-Kohorte (unterteilbar in drei Gruppen à fünf Jahre), aber auch zu älteren Jahrgängen (Vergleich der Jahrgänge 1960–1964 und der Nachkriegskohorte 1950–1954) eingegangen. Die Unterschiede bei den sozialen Lagen, geringere Zufriedenheit und das niedrigere Engagement bei den Babyboomern in Ostdeutschland machen deutlich, dass strukturelle Ungleichheiten weiterhin bestehen.
    4. Kapitel 5. Die Babyboomer in den Modellkommunen – urbanes, suburbanes und rurales Leben

      Benjamin Stefan
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der eigenen Befragung der Stadtsoziologie in den sieben Modellkommunen aus dem Jahr 2022 dargestellt, um einen Einblick in die Lebenssituation und die Lebensqualität in den Modellkommunen zu erhalten. Hierzu werden die objektiven Lebensverhältnisse, die sozialstrukturellen Merkmale, die eigene Grundorientierung und das subjektive Wohlbefinden in Beziehung gesetzt. Dabei werden die Besonderheiten in den einzelnen Modellkommunen aber auch die Besonderheiten in den urbanen, suburbanen und ruralen Räumen herausgearbeitet. Die Ergebnisse werden dann mit den gesamtdeutschen Babyboomern verglichen. Als Datenbasis dient hierzu das Sozio-oekonomische Panel (SOEP). Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Lebensverhältnisse der Babyboomer in den einzelnen Modellkommunen und Raumtypen teils erheblich unterscheiden. Dabei sind die Babyboomer in den suburbanen Kommunen in einer bessergestellten Situation. Das individuelle Wohlbefinden ist allgemein relativ hoch und unterscheidet sich, trotz der unterschiedlichen Lebensbedingungen, zwischen den Modellkommunen nur wenig. Dies legt den Schluss nahe, dass in urbanen, suburbanen und ruralen Modellkommunen jeweils andere Kriterien für die Lebensqualität gelten. Hinzu kommt, dass sich die Modellkommunen zwar nach Raumtyp unterscheiden, bei genauerer Betrachtung die Übergänge aber teils fließend sind und auch andere Spezifika einzelner Modellkommunen (z.B. Ost-West Unterschiede) zutage treten. Dennoch sind Sorgen um die Zukunft vor allem in den ruralen Kommunen ausgeprägter. Innerhalb der Kommunen zeigt sich auch, dass eine bessere Lebenssituation mit einem höheren Wohlbefinden einhergeht. Um Lebensqualität zu sichern und zu fördern, sollte daher das Augenmek auch auf benachteiligte Gruppen der Babyboomer gerichtet werden.
    5. Kapitel 6. Wohnsituation und Umzugsbereitschaft der Babyboomer

      Andreas Hartung
      Zusammenfassung
      Die Wohnsituation und die Wohnwünsche der Babyboomer sind zentrale Themen des Projekts Ageing Smart. Wohnen ist ein existenzieller Lebensbereich, der die individuelle Lebensqualität maßgeblich bestimmt. In diesem Kapitel werden die objektiven Wohnverhältnisse der Babyboomer analysiert (Wohnstandard, Eigentumsverhältnisse, Wohnfläche, Zustand der Wohnung, Kosten und auch z. B. die Haushaltskonstellation). Die Bewertung von verschiedenen Aspekten des Wohnens bildet die zweite Dimension zur Bestimmung der Wohnqualität (z. B. Zufriedenheit mit der Wohnung und der Wohngegend). Anschließend wird der Blick auf die zukünftige Wohnsituation gerichtet. Es wird herausgearbeitet, wer in seiner Wohnung bleiben möchte, wer sich einen Umzug vorstellen kann und welche Gründe dafür ausschlaggebend sind. Abschließend wird die Bedeutung der Ergebnisse für das Wohnen im Alter für die Babyboomer diskutiert.
    6. Kapitel 7. Patientenorientierung aus Sicht der Generation Babyboomer – Anforderungen und Bedarfe im Bereich der Gesundheitsversorgung

      Marvin Stiewing, Kirsten Mangels
      Zusammenfassung
      Die Generation der Babyboomer gilt im Vergleich zu früheren Generationen als länger fit und aktiv. Mit zunehmendem Alter wird jedoch auch diese Generation mittelfristig einen höheren Bedarf an medizinischer Versorgung haben. Als zukünftig größte Patientengruppe sind die Babyboomer daher von hoher Relevanz für die Sicherung der medizinischen Versorgung und damit für die kommunale Entwicklung. Gleichzeitig ist bislang wenig über ihr Nachfrage- und Mobilitätsverhalten in der Gesundheitsversorgung bekannt. Im Rahmen dieses Kapitels werden die Ergebnisse der eigenen Befragung zur Gesundheitsversorgung in den ländlich-suburbanen Modellkommunen thematisiert und eingeordnet. So wird u. a. dargestellt, welche Bedarfe und Präferenzen sich in Bezug auf die medizinische Ausstattung abzeichnen, welche Anforderungen an deren Erreichbarkeit bestehen und welche Rolle mobile und digitale Angebotsformen in diesem Kontext einnehmen. Abschließend wird die Bedeutung der Gesundheitsversorgung sowie auch der Mobilität als Standortfaktoren für die kommunale Entwicklung dargestellt.
    7. Kapitel 8. Die Kohorte der Babyboomer und deren soziale und räumliche Implikationen im internationalen Vergleich

      Jonas Pauly, Karina M. Pallagst
      Zusammenfassung
      Im ‚World Social Report 2023: Leaving no one behind in an ageing world‘ der Vereinten Nationen wird die Alterung der Weltbevölkerung als unumkehrbarer globaler Trend beschrieben. Während für viele Regionen erst in den kommenden Jahrzehnten ein Anstieg des Anteils älterer Bevölkerungsgruppen an der Gesamtbevölkerung vorausgesagt wird, sind heute schon Nordamerika, Europa und Ostasien stark von Alterungsprozessen betroffen (United Nations 2023a, S. 14, 21–23). Statistisch lassen sich verschiedene Ausprägungen von Bevölkerungsdaten heranziehen, die auf eine Alterung in der Gesellschaft hinweisen. Neben der Entwicklung des Anteils älterer Bevölkerungsgruppen an der Gesamtbevölkerung, spielen auch Geburten- und Sterberaten, die Lebenserwartung ab Geburt und die Migrationsbewegungen eine entscheidende Rolle für die Altersstruktur einer Bevölkerung (Crampton 2009, S. 7; Rao und Gao 2021, S. 5538). Dies macht deutlich, dass eine tiefgehende Auseinandersetzung mit relevanten statistischen Zahlen eines Landes erforderlich ist, um die dortigen Alterungsprozesse erfassen und verstehen zu können. Gleichzeitig wirft dies die Frage auf, warum sich bestimmte demographische Merkmale in einer spezifischen Weise entwickeln. Mit den heute wachsenden älteren Bevölkerungsgruppen wird insbesondere die geburtenstarke Babyboomer-Kohorte, die in den meisten Ländern zeitlich mehr oder weniger mit den ein bis drei Jahrzehnten nach Ende des zweiten Weltkriegs korreliert, in Verbindung gebracht. Aufgrund des anschließenden starken Rückgangs an Lebendgeburten und des Eintritts der Babyboomer-Generation in das Rentenalter, stellt diese Entwicklung eine zentrale Herausforderungen der Gesellschaft des einundzwanzigsten Jahrhunderts dar (Reher 2015, S. 57). Sie bringt zudem komplexe Fragestellungen für die soziale und räumliche Entwicklung von Kommunen und Regionen mit sich. Die Auseinandersetzung mit der Alterung der Bevölkerung spielt somit auch in der Raumplanung eine stärker werdende Rolle. Die Bereitstellung einer angepassten öffentlichen Infrastruktur und öffentlicher Dienstleistungen stellt Kommunen vor große Herausforderungen (Swiaczny et al. 2008, S. 200). Darüber hinaus muss die Planung darauf reagieren, dass ein höherer Anteil der Bevölkerung pflegebedürftig wird. Dies macht bauliche Maßnahmen für die eigenständige Weiternutzung von privatem Wohneigentum notwendig. Ein weiterer Faktor ist, dass eine ältere Bevölkerung oft überdurchschnittliche viel Wohnfläche in Anspruch nimmt (Yu und Lee 2017, S. 442–444). Dieses Kapitel bietet einen Vergleich der länderspezifischen Ausprägungen der Babyboom-Kohorten in Japan, den USA und Finnland. Die Autorinnen und Autoren haben hierzu im Rahmen des Projekts Ageing Smart im Jahr 2024 vergleichende Untersuchungen in Form von Fallstudien durchgeführt. Vor diesem Hintergrund wurden relevante Bevölkerungsdaten herangezogen, bewertet und in den jeweiligen länderspezifischen Kontext eingeordnet. Für das Forschungsprojekt bieten die hieraus gewonnen Erkenntnisse einen wichtigen Blick über den deutschen Kontext hinaus, um aus den Erfahrungswerten der Herausforderungen und Handlungsansätze anderer Länder lernen zu können.
  4. Digitalisierung und Entscheidungsunterstützungssysteme in der Raumplanung

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 9. Visualisierung des demografischen Wandels – Digitale Werkzeuge zur Analyse von Trends und deren räumlichen Auswirkungen in der Raumplanung

      Katharina Mayer, Chhavi Arya, Jonas Pauly, Corinna Schittenhelm, Marvin Stiewing, Martin Berchtold, Detlef Kurth, Kirsten Mangels, Karina M. Pallagst
      Zusammenfassung
      Für die Entscheidungsunterstützung im Rahmen von kommunalen und regionalen Entwicklungs- und Planungsprozessen ist es essenziell, sich mit aktuellen und künftigen Trends sowie deren räumlichen Wirkungen zu beschäftigen, diese raumspezifisch zu analysieren sowie nachvollziehbar und transparent für politische Entscheidungsträger:innen, die Öffentlichkeit sowie Trägerschaft öffentlicher Belange darzustellen. Dafür werden in der Raumplanung verschiedene Datenquellen und digitale Werkzeuge eingesetzt, z. B. unterschiedliche Geoinformationssysteme (GIS), Datenbanken (BIM, Envi-Met etc.), Open Data, Data Sharing und Volunteered Geographic Information (VGI) sowie Digital Twins, Augmented und Virtual Reality. Zunehmend werden diese auch dazu genutzt, Analysen, konzeptionelle Überlegungen und Strategien durchzuführen sowie deren Umsetzung öffentlich zur Diskussion zu stellen. In diesem Kapitel werden die planerischen Ausgangsbedingungen zum Einsatz digitaler Werkzeuge sowie die wichtigsten Tools kurz dargestellt und hinsichtlich ihrer Integration in ein Entscheidungsunterstützungssystem charakterisiert sowie eingeordnet.
    3. Kapitel 10. Entscheidungsunterstützungssysteme in der Raumplanung – Ansätze für eine Typisierung

      Jonas Pauly, Rasha Abu Qasem, Julia Mayer, Christof Schroth, Martin Memmel, Karina M. Pallagst
      Zusammenfassung
      Die Raumplanung als öffentliche Aufgabe ist geprägt von der Notwendigkeit der Konfliktlösung, die durch unterschiedliche Nutzungsansprüche an den Raum entstehen (Hersperger et al., 2015, S. 6; Danielzyk und Münter, 2018, S. 1932). Die verschiedenen Interessen, die bei der strategischen Entwicklung zusammenkommen, haben ihren Ursprung bei verschiedenen an Planungsprozessen beteiligten Akteurinnen und Akteure. Dadurch entstehen multidimensionale Planungskonzepte, die beispielsweise aus sozioökonomischen, ökologischen, kulturellen, technischen und ethischen Perspektiven heraus entstehen und im Prozess abgebildet werden müssen (Bottero et al., 2019, S. 1). Die Digitalisierungstrends in der Raumplanung (vgl. van Winden und Carvalho, 2017, S. 3; Pallagst et al., 2022) führen zu digitalen Lösungen wie Spatial Decision Support Systems (SDSS), auf Deutsch: räumliche Entscheidungsunterstützungssysteme. Diese Systeme befähigen Entscheidungsträger:innen dazu, innerhalb von Planungsprozessen schneller bessere Entscheidungen zu treffen (Crossland et al., 1995, S. 226). Allerdings ist das Verständnis von SDSS in Bezug auf konkrete Entscheidungen in der Raumplanung – insbesondere hinsichtlich der eingesetzten Technologien, Funktionalitäten und Datenbasis – bisher nicht ausreichend untersucht. Ghattas (2018) schlug vor, dass weitere Forschungsarbeiten notwendig seien, um die verschiedenen verfügbaren Bewertungstools für eine nachhaltige Raumplanung besser zu verstehen. Dieses Kapitel untersucht wichtige Fragestellungen rund um raumbezogene Entscheidungsunterstützungssysteme. Ziel ist es, entscheidende Indikatoren zu identifizieren, die einen Ansatz zur Typisierung von SDSS liefern.
    4. Kapitel 11. Visualisierungen in der räumlichen Planung

      Chhavi Arya, Katharina Mayer, Maren van der Meer, Martin Berchtold
      Zusammenfassung
      Visualisierungen sind essenziell in der räumlichen Planung, da sie komplexe Sachverhalte anschaulich darstellen und die Kommunikation erleichtern. Dieses Kapitel behandelt verschiedene Visualisierungstypen und -formen, wie Karten und Skizzen. Im Forschungsprojekt „Ageing Smart“ wurden Visualisierungsmethoden genutzt, um die Lebenssituation der Babyboomer-Kohorte auf verschiedenen Raumebenen aufzuzeigen und zu analysieren. Dabei wurden soziodemografische, baulich-morphologische und geografische Merkmale kombiniert, um fundierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. Das Kapitel thematisiert zudem Herausforderungen wie die Generalisierung und Aggregation von Daten sowie vergleichende Darstellungen unterschiedlich strukturierter Gebiete.
    5. Kapitel 12. Daten als Schlüssel zur erfolgreichen Entscheidungsunterstützung

      Julia Mayer, Martin Memmel
      Zusammenfassung
      In Algorithmischen Systemen spielen die Input-Daten eine entscheidende Rolle für die Verwertbarkeit und Qualität der Ergebnisse, da sie idealerweise alle relevanten Aspekte der untersuchten Problemstellung repräsentieren. Sie können unter unterschiedlichen Kriterien betrachtet und bewertet werden: Welche Arten von Daten liegen in welchen Formaten vor? Kann eine Aussage über die Datenqualität getroffen werden und gibt es festgelegte Integrationsprozesse? Wie werden Datensicherheit und Datenschutz gewährleistet? Welchen Lizenzen unterliegen die genutzten Daten und wie kann eine Weitergabe von Ergebnissen erfolgen? Werden Standards eingehalten? Welche Implikationen ergeben sich aus den verschiedenen Antworten auf die vorhergehenden Fragen? Dieser Beitrag geht strukturiert auf die möglichen Detailfragen zu Input-Daten von Entscheidungsunterstützungssystemen ein.
  5. Entscheidungsunterstützung für Kommunen

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 13. Persona-basierte Anforderungsanalyse in den Kommunen: Vorgehensweise, Ergebnisse und Erfahrungen

      Matthias Berg, Anne Hess, Stefanie Ludborzs, Annette Spellerberg
      Zusammenfassung
      Die Entwicklung einer Software in einem Multi-Stakeholder-Setting, in dem die Interessen und Anforderungen mehrerer heterogener Personengruppen berücksichtigt werden müssen, stellt eine komplexe Herausforderung dar. Im Projekt ‚Ageing Smart‘ waren unterschiedliche Gruppen an der Entwicklung eines Decision-Support-Systems (DSS) beteiligt, das die Entscheidungsfindung in der kommunalen Planung hinsichtlich der Bedürfnisse der Babyboomer datenbasiert vereinfachen soll. Die Anforderungserhebung erfolgte in einem mehrstufigen Prozess, an dem sieben Modellkommunen sowie die Forschenden des Konsortiums beteiligt waren. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht die Entwicklung und Verwendung von Personas, die aus einer Clusteranalyse zur Ermittlung verschiedener Lebensstiltypen auf Basis einer repräsentativen Befragung in den Modellkommunen abgeleitet wurden. Die so entwickelten Personas wurden im Rahmen von Anforderungsworkshops als Instrument verwendet, um bei den Teilnehmenden ein gemeinsames Verständnis bezüglich der Babyboomer als dem grundlegenden Forschungs-, Planungs- und Entwicklungsgegenstand im Projekt ‚Ageing Smart‘ herzustellen.
    3. Kapitel 14. Konzeption und Umsetzung von Datenmanagementstrategien im Projekt „Ageing Smart – Räume intelligent gestalten“

      Julia Mayer, Martin Memmel
      Zusammenfassung
      Im Projekt „Ageing Smart – Räume intelligent gestalten“ werden vielfältige Daten aus sieben Modellkommunen, Landesämtern und weiteren Quellen erhoben und verarbeitet. Dazu zählen demographische Daten, Finanz- und Umfragedaten, Planungsdokumente sowie Mobilitätsdaten in unterschiedlichen Formaten und Detailstufen. Diese Vielfalt stellt besondere Anforderungen an Datenschutz, Datenqualität und die technische Infrastruktur. Insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert eine strukturierte und zugängliche Datenverwaltung. Ein eigens entwickeltes Tool zur Erfassung und Bearbeitung von Metadaten ermöglicht eine Filterung nach bestimmten Kriterien und unterstützt die Projektmitarbeitenden bei der Datenverwaltung. Dabei spielen verschiedene Speicherorte mit spezifischen Zugriffsregelungen und klar definierten Prozessen, die von einer projektinternen Datenkommission entwickelt und begleitet werden, eine zentrale Rolle. Die Bewertung der Datenqualität ist entscheidend für die Qualität der Projektergebnisse und muss so gestaltet sein, dass sie für alle Beteiligten handhabbar bleibt. Die Datenqualität eines Datensatzes kann in vielen Dimensionen bewertet werden, wie beispielsweise Vollständigkeit, Genauigkeit oder Aktualität, deren Relevanz oft vom Anwendungsfall abhängt. Für eine umfassende Bewertung ist sowohl fachliches Wissen zu den Inhalten eines Datensatzes als auch technisches Wissen zu Formaten, Darstellungen und Integrationsprozessen erforderlich. Die Heterogenität der vorliegenden Daten, die unterschiedlichen Nutzungszwecke sowie die verschiedenen fachlichen Hintergründe der beteiligten Personen erfordern ein umfassendes Datenmanagement, das nicht nur eine Übersichtlichkeit schafft und die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben gewährleistet, sondern auch das Potenzial der Daten effizient erschließt und Mindestanforderungen an die Datenqualität sicherstellt. In enger Zusammenarbeit der Projektpartner:innen wurden daher Prozesse, Bewertungsmaßstäbe und Dokumentationsmethoden entwickelt, die eine transparente Kommunikation über mögliche Defizite oder unbekannte Qualitätsaspekte erlauben und Abschätzungen der potenziellen Auswirkungen auf die Ergebnisse des zu entwickelnden Decision Support Systems (DSS) ermöglichen.
    4. Kapitel 15. Intermodale Erreichbarkeitsanalysen und -algorithmen im Rahmen der 15-Minuten-Stadt

      Corinna Schittenhelm, Jonas Breihof, Nicolas Fröhlich, Nils Hausbrandt, Detlef Kurth, Stefan Ruzika, Julian Steinbacher
      Zusammenfassung
      Ziel dieses Kapitels ist es, die Relevanz von Erreichbarkeitsanalysen im Rahmen der Stadtplanung aufzuzeigen. Auf Basis des Konzepts der 15-Minuten-Stadt stehen mathematische Theorien zur intermodalen Routenplanung im Fokus. Diese werden anhand verschiedener Erreichbarkeitsanalysen aus den Modellkommunen des Projekts, u. a. von Seniorentreffs und medizinischen Einrichtungen, veranschaulicht.
    5. Kapitel 16. Analyse und kommunale Handlungs- und Entscheidungsoptionen zur Gesundheitsversorgung

      Marvin Stiewing, Kirsten Mangels
      Zusammenfassung
      Mit Blick auf den demografischen Wandel und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Gesundheitsversorgung sind Kommunen zunehmend gefordert, im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung eigenständig tätig zu werden, um Infrastrukturen, Angebote und Dienstleistungen nachfragegerecht, tragfähig und damit zukunftsorientiert entwickeln zu können. Fundierte Struktur- und Bestandsanalysen unterschiedlicher Detailschärfe schaffen in der Raumplanung die Planungs- und Entscheidungsgrundlage für die Akteurinnen und Akteure aus Planung und Politik. Der Bereich der Gesundheitsversorgung nimmt in solchen Analysen meist nur einen geringen Stellenwert ein, auch, da dieser aufgrund der Selbstverwaltung des Gesundheitswesens größtenteils dem kommunalen Aufgabenbereich entzogen ist. In diesem Kapitel wird ein systematisches Vorgehen zur Analyse der kommunalen Gesundheitsversorgung sowie nachgelagerte Handlungs- und Entscheidungsoptionen zur Sicherung der Gesundheitsversorgung skizziert und am Beispiel der ländlich-suburbanen Modellkommunen im Projekt Ageing Smart verdeutlicht. Zunehmende Relevanz gewinnt dabei neben der kommunalen Ausstattung mit medizinischen Einrichtungen u. a. auch die Erreichbarkeit der einzelnen Standorte unter Berücksichtigung der veränderten Mobilität im Alter. Die Analyse der intermodalen Erreichbarkeit mittels eines Erreichbarkeitsmodells (s. Kap. 15) bildet hierbei einen Baustein. Der Beitrag skizziert somit ein Anwendungsbeispiel zur Entscheidungsunterstützung, das sich insbesondere an Akteurinnen und Akteure der räumlich planenden Verwaltung (z. B. Stadt-, Verkehrs- und Sozialplanung) richtet. Es ist dazu geeignet, verschiedene Entwicklungsvarianten bei unterschiedlichen Entscheidungsoptionen nachvollziehbar und verständlich für politische Entscheidungsträger:innen sowie für die medizinische Versorgungsforschung und Bedarfsplanung (z. B. Kassenärztliche Vereinigungen) aufzubereiten. Dadurch wird eine sachgerechte und datengestützte Entscheidungsfindung unterstützt.
    6. Kapitel 17. Humanbiometeorologisch orientierte und optimierte Navigation in urbanen Räumen

      Katharina Fabisch, Sascha Henninger, Philipp Herrmann, Nils Hausbrandt, Kathrin Prinz, Stefan Ruzika
      Zusammenfassung
      Zur Erholung, für körperliche Aktivitäten und den Aufenthalt im Freien werden insbesondere innerstädtische Grünflächen, aber auch Waldgebiete und Forstflächen von verschiedenen Bevölkerungsgruppen frequentiert. Dabei spielen bioklimatische und lufthygienische Faktoren eine zentrale Rolle bei der Nutzung dieser Freiräume. Obwohl die grüne Infrastruktur zahlreiche positive Effekte auf die menschliche Gesundheit und das städtische Klima hat, können auch gesundheitliche Beeinträchtigungen durch biologische Noxe auftreten. Daher sollen im Rahmen dieses Teilprojektes Routen identifiziert werden, die unter Berücksichtigung von lokalklimatischen, lufthygienischen und gesundheitlichen Aspekten optimiert sind, wobei das Potenzial zur Bildung des bodennahen Ozons als Beispiel herausgezogen wird. Zu diesem Zweck wird ein „Klima-Isopren-Navigationssystem“ entwickelt, welches eine optimierte humanbiometeorologische Routenführung für Nutzer:innen bietet, unabhängig von ihrem Standort.
    7. Kapitel 18. Finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen im demographischen Wandel – Wirkungszusammenhänge und Belastungsschwerpunkte

      Dominik Frankenberg, Sibylle Hestermann, Martin Junkernheinrich
      Zusammenfassung
      Um den vielfältigen Anforderungen an eine zukunftsfähige Kommunalentwicklung gerecht zu werden, die bestehenden Aufgaben zu bewältigen und auf Krisen reagieren zu können, benötigen Kommunen eine aufgabenangemessene Finanzausstattung. Die kommunalen Finanzspielräume sind eine zentrale Determinante für die kommunalen Handlungs- bzw. Gestaltungsspielmöglichkeiten. Durch demographische Veränderungen werden die Aufgaben, Ausgaben und Einnahmen und damit die finanziellen Handlungsspielräume der Kommunen deutlich beeinflusst. Methodisch wird zunächst ein Wirkungsmodell entwickelt, das sowohl einnahmenseitige als auch ausgabenseitige Herausforderungen enthält, die aus den Niveau- und Struktureffekten des demographischen Wandels resultieren und die Kommunen mit unterschiedlicher Intensität treffen werden. Durch die Identifikation der am stärksten von demographischen Veränderungen betroffenen Aufgabenbereiche, lassen sich Belastungsszenarien für Kommunen abbilden, die es erlauben, die finanziellen Herausforderungen von Kommunen im demographischen Wandel abzuschätzen und somit die Möglichkeit zur proaktiven Steuerung eröffnen. Auf der Ausgabenseite werden die Hilfe zur Pflege und auf der Einnahmenseite der kommunale Finanzausgleich vertiefend angesprochen. Die praktische Anwendung zielt insbesondere darauf ab, Informationsdefizite von Kommunen auf Basis datenbasierter Forschungserträge zu verringern.
    8. Kapitel 19. Visuelle Analysen von Zensus- und städtischen Daten. Stadtstrukturen und Wohnlagen der Babyboomer

      Katharina Mayer, Chhavi Arya, Martin Berchtold
      Zusammenfassung
      Dieses Kapitel beleuchtet die visuelle Analyse räumlicher Daten als zentrale Methode der Exploratory Spatial Data Analysis (ESDA), mit einem Fokus auf deren Anwendung im Forschungsprojekt „Ageing-Smart“ der Carl-Zeiss-Stiftung. Dabei werden Zensusdaten und städtische Daten der Modellkommune Mannheim analysiert, um die Wohnpräferenzen und die räumliche Verteilung der Babyboomer-Generation (Geburtsjahre 1955–1969) zu untersuchen. Die Kombination verschiedener Datensätze – darunter Bevölkerungsstatistiken, Geodaten und Gebäudeinformationen – ermöglicht eine detaillierte Analyse auf Baublock- und Stadtstrukturtypenebene.
    9. Kapitel 20. Ein Prototyp eines Entscheidungsunterstützungssystems zur Verbesserung des Wohlbefindens von Babyboomern in Kommunen

      Rasha Abu Qasem, Annika Zepp, Stefanie Ludborzs, Jonas Breihof, Nicolas Fröhlich, Nils Hausbrandt, Stefan Ruzika, Julia Mayer, Julian Steinbacher
      Zusammenfassung
      Akteure der Stadtplanung und Verwaltung stehen vor zahlreichen Entscheidungen, die darauf abzielen, die Lebensqualität der Bürger zu verbessern und dabei zahlreiche wirtschaftliche, soziale und ökologische Faktoren zu berücksichtigen. Entscheidungsunterstützungssysteme (Decision Support Systems, DSS) sind etablierte Werkzeuge in der Stadtplanung, die die Visualisierung von Entscheidungen in vielfältiger Form ermöglichen und damit helfen, Voraussetzungen und Konsequenzen von Entscheidungen besser zu verstehen. Diese Arbeit beschreibt den Prozess des Aufbaus eines DSS für deutsche Städte und Regionen mit besonderem Fokus auf die wachsenden Bedürfnisse der deutschen Babyboomer-Kohorte (geboren zwischen 1955 und 1969). Sie erläutert den inhaltlichen Rahmen, die Struktur, die Grundkomponenten des DSS und die ersten Visualisierungsergebnisse. Dieser Prototyp wird noch im Laufe des Projekts in verschiedenen Kontexten anhand von Daten aus deutschen Städten, die sich in Bezug auf Größe und Funktionen erheblich unterscheiden, validiert werden.
  6. Reflexion des Erreichten

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 21. Zusammenfassung und Reflexion

      Annette Spellerberg, Robert Bandilli
      Zusammenfassung
      In dem inter- und transdisziplinären Projekt „Ageing-Smart – Räume intelligent gestalten“ wird das Ziel verfolgt, zentrale Themen der großen und sukzessive in den Ruhestand übertretenden Kohorte der Babyboomer zu erforschen und in den Kontext kommunaler Herausforderungen zu stellen. Babyboomer wurden hier als Jahrgänge von 1955 bis 1969 definiert. Für sieben Modellkommunen wurden Daten erhoben, kombiniert und analysiert, um ein intuitiv nutzbares, digitales Entscheidungsunterstützungssystem aufzubauen, das Verantwortlichen als Entscheidungshilfe bei der Planung dienen kann. Das neuartige und stark interdisziplinäre Vorgehen wird in diesem Kapitel eingeordnet und reflektiert.
Titel
Ageing Smart - Digitale Instrumente im kommunalen Kontext
Herausgegeben von
Annette Spellerberg
Stefan Ruzika
Copyright-Jahr
2026
Electronic ISBN
978-3-658-48575-7
Print ISBN
978-3-658-48574-0
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-48575-7

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