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Über dieses Buch

Das Werk zeigt, wie selbstorganisierte und personalisierte Werte- und Kompetenzentwicklung mit agilen Lernmethoden innerhalb eines strategieorientierten Ermöglichungsrahmens gestaltet werden kann, so dass Organisationen ihre Performanz für den kommenden Kompetenzwettbewerb entwickeln. Keine technische Revolution hat die Arbeits- und Lernwelt so radikal verändert, wie Digitalisierung und Vernetzung. Der Wettbewerb der Zukunft wird ein Kompetenzwettbewerb mit agilen Arbeitsmethoden sein. Kompetenzentwicklung ist die Bildung der Zukunft, da die Mitarbeiter sich heute auf Herausforderungen vorbereiten müssen, die gegenwärtig noch gar nicht existieren, auf die Nutzung von Technologien, die noch gar nicht entwickelt sind, um Probleme zu lösen, von denen wir heute noch nicht wissen, dass sie entstehen werden. Da dies mit dem tradierten Vorratslernen nicht zu leisten ist, ist ein Paradigmenwechsel in der betrieblichen Bildung erforderlich.
Dabei ist Agilität mehr als nur eine Ansammlung von Methoden. Im Kern geht es vielmehr um eine Haltung bzw. ein Mindset, welches durch agile Praktiken unterstützt und gefördert wird. Diese Einstellung basiert auf einem Gerüst an verinnerlichten, agilen Werten, welche den Kompetenzaufbau sowohl einfordern als auch unterstützen.
Die Unternehmen benötigen somit ein Werte- und Kompetenzmanagement, welches den Mitarbeitern gezielt ermöglicht, die erforderlichen Fähigkeiten selbstorganisiert und kreativ im Arbeitsprozess und im Netz aufzubauen. Dabei wachsen Arbeiten und Lernen zusammen. Dies setzt veränderte Arbeitsmethoden und Lernarrangements für personalisierte Werte- und Kompetenzentwicklungs-Prozesse, eine Lern-Infrastruktur für kollaboratives Arbeiten und Lernen sowie ein Veränderungsmanagement mit dem Ziel der Selbstorganisation voraus.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Agile Arbeitswelt

Die Forderung nach agilen Arbeits- und Lernmethoden breitet sich immer mehr aus. Dies zeigen die vielen Publikationen und Projekte in der Praxis. Doch worum geht es eigentlich, warum will plötzlich jeder „agil“ arbeiten und ist es überhaupt notwendig, dass wir alle diesem neuen Trend folgen? Diese Fragen greifen wir auf, um zu zeigen, warum es für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter notwendig ist, sich mit Agilität auseinanderzusetzen und wie sie mit dieser neuen Herausforderungen umgehen können. Wir erklären, was Agilität für Arbeiten und das Lernen bedeutet und welche Konsequenzen sich für das Werte- und Kompetenzmanagement ergeben.
Roman Sauter, Werner Sauter, Roland Wolfig

Kapitel 2. Agile Mitarbeiterentwicklung

Der Wettbewerb der Zukunft wird ein Kompetenzwettbewerb mit agilen Arbeits- und Lernmethoden sein. Die agile Arbeitswelt erfordert grundlegend neue Handlungsweisen aller Mitarbeiter und somit intendierte Werte- und Kompetenzentwicklung, die nach den gleichen Regeln und Werten, die agile Arbeitsprozesse kennzeichnen, erfolgen wird. Deshalb untersuchen wir in diesem Kapitel, nach welchen Kriterien und mit welchen agilen Methoden Werte- und Kompetenzentwicklungsprozesse in realen Herausforderungen ermöglicht werden können. Wir entwickeln die notwendige Neupositionierung des betrieblichen Bildungsmanagements, das zukünftig die Rolle eines aktiven, strategieorientierten Gestalters und Begleiters der agilen Entwicklungsprozesse im Unternehmen spielt. Wir erläutern die Vision des lebenslangen Lernens in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt und bewerten die Möglichkeiten innovativer Lerntechnologien, bis hin zu humanoiden Computern, die zum persönlichen Lernpartner der Menschen werden. Danach analysieren wir bewährte Ansätze, Werte und Kompetenzen zu erfassen und zu ermöglichen, sie gezielt zu entwickeln.
Roman Sauter, Werner Sauter, Roland Wolfig

Kapitel 3. Agiles Werte- und Kompetenzmanagement

Es zeichnet sich ab, dass das agile Lernen selbstorganisierte, personalisierte und agile Werte- und Kompetenzentwicklung ist. Agiles Werte- und Kompetenzmanagement erfordert dabei eine Neupositionierung des betrieblichen Bildungsmanagements, das zukünftig die Rolle eines aktiven, strategieorientierten Gestalters und Begleiters der agilen Entwicklungsprozesse im Unternehmen spielt.
Das Wertemanagement erfolgt in jeweils eigenen Entwicklungsprozessen auf der Organisations- und Teamebene, die von den jeweiligen Führungskräften initiiert werden. Ein eigenes Werte- und Kompetenzmanagement-Team steuert die erforderlichen Prozesse zur Analyse und Entwicklung. Wertemanagement und Kulturmanagement bilden in diesen Prozessen eine Einheit. Die individuelle Werteentwicklung erfolgt jeweils im Rahmen der selbstorganisierten Kompetenzentwicklung auf Basis der Ermöglichungsdidaktik, die sich in einem umfangreichen, dynamischen Ermöglichungsrahmen niederschlägt. Dabei gewinnt zunehmend das Netz an Bedeutung.
Roman Sauter, Werner Sauter, Roland Wolfig

Kapitel 4. Agile Werte- und Kompetenzentwicklung auf individueller Ebene

Die aktuelle betriebliche Arbeits- und Lernwelt verändert sich mit zunehmender Dynamik. Die Leistungsanforderungen und notwendigen Produktivitätssteigerungen können nur durch partizipative Beteiligung und kollektive Anstrengungen aller Mitarbeiter und Führungskräfte erreicht werden. Detaillierte Vorgaben und ständige Kontrolle verlieren in der agilen Arbeitswelt ihre Bedeutung, dagegen wird Selbstorganisation und die Kompetenz zum kollaborativen Arbeiten und Lernen gefordert.
Roman Sauter, Werner Sauter, Roland Wolfig

Kapitel 5. Implementierung agiler Entwicklungskonzeptionen – ein Veränderungsprozess

Tradierte Denkweisen über das Lernen haben sich in den meisten Organisationen bei allen Beteiligten, vom Lerner bis zum Personalentwickler, in hohem Maß verfestigt. Auch die betriebliche Bildung ist immer noch in der Vielzahl der Organisationen sehr stark formalistisch geprägt, Wissensweitergabe und Qualifikation im fachlich-methodischen Bereich stehen im Vordergrund. Lernmaßnahmen dienen häufig auch der rechtlichen Absicherung, beispielsweise in sicherheitsrelevanten Bereichen.
Roman Sauter, Werner Sauter, Roland Wolfig

Kapitel 6. Agile Werte- und Kompetenzentwicklung – ein Resumée

Das Verständnis von Lernen verändert sich in der agilen Arbeitswelt radikal. Die klassischen Vorstellungen von einer Wissensvermittlung, bei der Wissen über herkömmliche (Rede) oder moderne (Netz) Kommunikationskanäle in die Köpfe der Nutzer übertragen wird, oder gar einer Werte- und Kompetenzvermittlung, sind nachweislich falsch. Selbstorganisierter Werte- und Kompetenzaufbau ist eine konstruktive Leistung jedes Einzelnen.
Roman Sauter, Werner Sauter, Roland Wolfig

Backmatter

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