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Über dieses Buch

Geschäftsprozessmanagement hat sich in letzter Zeit zu einem regelrechten "Hype"-Thema entwickelt. Allzu häufig stehen dabei jedoch DV-technische Aspekte im Fokus. Die IDS Scheer AG, seit über 20 Jahren führendes IT- und Beratungshaus in diesem Umfeld, steht für einen ganzheitlichen Ansatz. Geschäftsprozessmanagement wird als betriebswirtschaftlich motivierter Zyklus von Strategie über Design und Implementierung bis hin zum Controlling verstanden. Das Buch widmet sich diesem Kreislauf in Theorie und Praxis, aus technischer wie aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Dabei wird auch auf die ARIS Platform sowie den methodischen Ansatz von ARIS Value Engineering (AVE) eingegangen. Über die Hälfte der Beiträge sind Fallbeispiele. Das Buch bietet Unternehmen wertvolle Anregungen, wie sie ihre eigenen Geschäftsprozesse optimieren und dadurch wettbewerbsfähiger werden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Business Process Lifecycle

Frontmatter

ARIS – Software, Methode und Instrument

Ohne Zusammenfassung
Helmut Kruppke, Wolfram Jost, Herbert Kindermann

Geschäftsprozesse stützen das Wachstum der BMW Group Financial Services

Wie der Finanzdienstleister Mitarbeiter der Tochtergesellschaften in die Lage versetzt, Geschäftsprozesse selbst zu optimieren
Zusammenfassung
Mit dem „Process Guide“ befähigt BMW Financial Services Mitarbeiter der Tochtergesellschaften, ihre Geschäftsprozesse selbst zu analysieren und zu optimieren. Die ersten Umsetzungen in den Ländern zeigen schnell Erfolge und stützen den Wachstumskurs der BMW Group. Für den innovativen Ansatz zeichnete IDS Scheer in 2005 die BMW Financial Services als Gesamtsieger mit dem Business Process Excellence Award aus.
Nicolas Lacker

Der Einsatz von Prozessmanagement bei T-Mobile Czech Republic, a.s. und die praktischen Auswirkungen

Zusammenfassung
Zweifellos hat das Prozessmanagement bei T-Mobile Czech Republic, a.s. (TMCZ) eine herausragende Stellung. Die Eingliederung des Prozessmanagements in den Führungsstil bei TMCZ liefert den Beweis dafür.
In diesem Beitrag geht es um die Geschichte des Prozessmanagements bei TMCZ, die bereits vor der offiziellen Bekanntgabe der unternehmensweiten Einführung von Prozessmanagement begann. Nach einer kurzen Unternehmensbeschreibung werden die Meilensteine für das Prozessmanagement bei TMCZ, die Voraussetzungen und Gründe, die zu der wichtigen Entscheidung der obersten Führungsebene führten, sowie die Aktivitäten zur Umsetzung einer prozessgesteuerten Organisation betrachtet. Zukunftsvisionen und -pläne im Bereich Prozessmanagement werden ebenfalls kurz erläutert.
Přemysl Filip, Miloš Ungr, František Havel

Wenn Riesen tanzen lernen — Prozessmanagementeinführung in der gesetzlichen Krankenversicherung

Zusammenfassung
„Krankenkasse = Behörde“ — kann eine Gleichung, die lange in den Köpfen vieler Menschen Bestand hatte, und das nur allzu oft zu Recht, aufgebrochen werden? Kann eine Organisationsmethode wie das Prozessmanagement Herausforderungen von strategischer und vitaler Bedeutung lösen?
Das Marktumfeld im Sektor der gesetzlichen Krankenversicherung hat Ende der Neunziger Jahre seinen Dornröschenschlaf beendet und zu Dynamik und Wettbewerb gefunden. Zu dieser Zeit befand sich die Kaufmännische in einem Strudel aus überdurchschnittlich hohem Beitragssatz, steigenden Leistungsausgaben und stagnierenden Versichertenzahlen.
Es wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das sich am Durchbrechen dieses Teufelskreises messen musste. Der schließliche Erfolg des Projektes lässt sich im Wesentlichen auf Methoden der Geschäftsprozessanalyse und -optimierung zurückführen und prägte zweifelsohne die weitere organisatorische Entwicklung zu dem, was wir heute in unserem Unternehmen als „Prozessmanagement“ bezeichnen.
Wir haben nicht nur wieder zu wirtschaftlicher Stabilität gefunden, sondern unser Handlungs- und Reaktionsvermögen deutlich gesteigert.
Ja, die Kaufmännische kann tanzen ...
Markus Kopetzky, Günter Reich

Business Process Strategy

Frontmatter

Vom Business zu den Prozessen

Zusammenfassung
Bei Business Process Management geht es nicht nur um Prozesse. Sie sind Ausdruck des Geschäfts und nur in diesem Zusammenhang können und dürfen sie behandelt werden. Diese Behandlung kann wiederum nur in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Unternehmens und unter Berücksichtigung ihrer Eigenarten und Fähigkeiten stattfinden. Im folgenden Kapitel werden Methoden vorgestellt, die folgende Fragen behandeln:
  • • Welche strategische Informationen werden erfasst und mit welchen Methoden?
  • • Wie wird ein Geschäftsprozessmodell erstellt?
  • • Wie werden Schwerpunkte für BPM-Vorhaben gesetzt?
  • • Wie wird BPM verbindlich?
  • • Welche Bedeutung hat der Faktor Mensch?
Ioannis Liappas

Business Process Excellence bei der Royal KPN

Zusammenfassung
KPN ist bestrebt, ihre Marktführerschaft mit hochwertigen Dienstleistungen, Spitzenprodukten und ausgezeichneter operationeller Performance weiterhin aufrecht zu erhalten. Ein herausragendes Prozessmanagement ist unerlässlich für unseren Erfolg. Dieser Artikel beschreibt, wie wir den Unternehmenserfolg mit soliden Lösungen für den Process Lifecycle auf Basis der ARIS Platform sichern.
Eric Kramer, Eric Roovers

Webfähiges QM-Handbuch — eine Plattform der Zukunft

Zusammenfassung
Dank eines enormen Umsatzwachstums war die technische Unternehmensberatung Ingenics AG im Jahr 2003 gefordert, neue Strukturen und Abläufe zu entwickeln und zu implementieren. Hierbei wurden wesentliche Elemente des erfolgreichen Toyota-Produktionssystems auf die Ingenics-Verwaltung übertragen. Die neue Management- und Prozesskultur bildet den Rahmen für die Orientierung auf wertschöpfende Tätigkeiten und das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung (KVP).
Die definierten Geschäftsprozesse sind in einem webfähigen QM-Handbuch abgebildet. Dafür wurden ARIS-Produkte eingesetzt. Die Plattform vereinigt die Elemente Prozesssicht, Datensicht (Dokumente und SAP-Transaktionen) und Organisationssicht.
Unter Berücksichtigung des Best-Practice-Ansatzes bildet das QM-Handbuch heute die zentrale Plattform für die Mitarbeiter; dabei integriert es Geschäftsprozesse und IT.
Jakob Hefele

Neues Haus für Bahn-Netzbetreiber — Die Einführung von Business Process Management bei der ÖBB Infrastruktur Betrieb AG

Zusammenfassung
„Der Kunde ist König“ — Ein Satz, den man schon oft gehört hat, aber selten so empfinden konnte. Viele Manager haben in der Vergangenheit diese „Marktlücke“ im Unternehmen erkannt und eine kundenorientierte Gesamtausrichtung ihres Unternehmens als essenziellen Bestandteil der Unternehmensstrategie festgeschrieben. Denn was der Manager von heute erreichen möchte, lässt sich mit einer einfachen Formel beschreiben: hohe Kundenzufriedenheit = hoher Geschäftserfolg. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass eine erfolgreiche Umsetzung dieser Strategie nicht immer gegeben ist.
Der folgende Artikel beschreibt am Beispiel der ÖBB Infrastruktur Betrieb AG, wie Prozessmanagement eine konsequente Kundenorientierung unterstützen kann und damit nachhaltig Nutzenpotenziale für verschiedene Bereiche des Unternehmens ausschöpfen kann. Im Fokus steht die Umsetzung einer schlüssigen Prozessmanagement- Methode mit Unterstützung der ARIS-Produktpalette.
Kurt Hrdlicka, Bela Szalay, Zhong Hong

Industrialisierter Verkauf

Zusammenfassung
Während in Produktion und Verwaltung in den letzten Jahren mit erheblichem Aufwand Prozesse reengineert wurden, blieben die Verkaufsbereiche der Unternehmen von größeren Veränderungen unberührt. Gleichzeitig erhöht sich durch den in allen Branchen steigenden Wettbewerb der Bedarf nach einer intensivierten und qualitativ verbesserten Marktbearbeitung. Der vorliegende Beitrag untersucht am Beispiel der Medienindustrie, welche Chancen sich bieten, durch ein Reengineering von Prozessen und Strukturen die verkäuferische Arbeit effizienter und effektiver zu gestalten
Dirk H. Beenken

Was Führungskräfte von Jazzmusikern über emergente Prozesse lernen können

Zusammenfassung
Vergleicht man Unternehmen mit einer Jazzband, so ist die herkömmliche Auffassung, dass Manager (die Leiter der Jazzband) ihre Fachspezialisten, die sich mit aufkommenden Arbeitsprozessen beschäftigen (Bandmitglieder), führen sollen, indem sie Pläne verwenden, Experten in ihren Fachgebieten werden, den Entwicklungscharakter ihrer Arbeit vor ihren Kunden verbergen und trotz aller Unsicherheit charismatisch führen. Die Analyse und die Erfahrung der Autoren in den Bereichen Jazz und Management zeigen, dass dies keineswegs die typische Vorgehensweise erfolgreicher Manager oder Jazzleader darstellt, da sie den Lernprozess von der eigentlichen Umsetzung trennt. Vielmehr konzentrieren sich erfolgreiche Manager auf Gespräche statt auf Pläne; sie verlassen sich auf das Knowhow in ihrer „Band“ und bilden dieses ständig in mentalen Landkarten ab; sie wenden sich der Öffentlichkeit zu, statt sich vor ihr zu verstecken, sobald sich das Wissen über die Arbeit weiterentwickelt. Und sie führen, indem sie Verbindungen herstellen, und nicht durch charismatische Selbstdarstellung.
Ann Majchrzak, Dave Logan, Ron McCurdy, Mathias Kirchmer

Business Process Design

Frontmatter

Prozessdesign als Grundlage von Compliance Management, Enterprise Architecture und Business Rules

Zusammenfassung
Die flexiblen Methoden der ARIS Platform ermöglichen ein unternehmensweites Business Process Management. Durch Methodenerweiterungen werden neben klassischen Geschäftsprozessszenarien kontinuierlich neue Themengebiete erschlossen. In diesem Artikel lesen Sie, wie ARIS ausgehend vom Geschäftsprozessdesign zum Compliance Management, zum Management von Enterprise Architectures und zum Einsatz von Business Rules genutzt werden kann.
Karl Wagner, Jörg Klückmann

Prozessorientierte Umstrukturierung bei der Slowakischen Bahn

Zusammenfassung
Der Beitritt der Slowakischen Republik zur EU hatte einen erheblichen Einfluss auf das Verhalten von Unternehmen mit der Bereitschaft, tief greifende Veränderungen umzusetzen. Im Bahnverkehr der Slowakei findet seit einigen Jahren ein Angleichungsprozess der Geschäftsstrukturen in den jeweiligen Sektoren an EURegelungen statt. Seit dem Jahr 2000 befindet sich die staatliche slowakische Bahn in einem stetigen Wandlungsprozess. Aus ihr ist eine Gruppe moderner, dynamischer Unternehmen hervorgegangen, die in der Lage sind, sich dem zunehmenden Wettbewerb auf den europäischen Transportmärkten zu stellen.
Seit Oktober 2003 hat IDS Scheer Slovakia einen wesentlichen Beitrag zu dieser Umwandlung im Rahmen des Prozess Engineering geleistet. In Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus ZSSK-internen Mitarbeitern führten sie eine Analyse durch, deren Ziel es war, eine neue Geschäftsstruktur und neue Prozesse für getrennte Passagier- und Gütertransportunternehmen zu entwickeln, die aus der ZSSK (ZSSK — Železni ná spolo nos Slovensko, Slowakisches Bahntransportunternehmen) entstehen sollten. Das Projekt wurde unter großem Zeitdruck mit außerordentlichem Engagement seitens der Mitglieder dieser Arbeitsgruppe umgesetzt und die Trennung wurde zum 1. Januar 2005 vollzogen.
Jozef Ondáš, Anton Jaborek, Rastislav Glasa, MiloĽ L’os, Ján Sirota

Erfolgsrezept für das regulierte Wirtschaftsumfeld — Sicherheit durch Compliance Management

Zusammenfassung
Unternehmen müssen die Einhaltung immer komplexerer Anforderungen und Regulierungen in ihren täglichen Abläufen sicherstellen und das auch nachweisen können. Das ist die Kurzdarstellung des sehr vielschichtigen und umfangreichen Themas Compliance Management. Wie für alle Themen gilt dabei auch für Compliance Management, dass die effiziente Unterstützung durch IT überlebenswichtig ist. Um ein Compliance-Projekt erfolgreich zu machen gilt aber hier ebenso, dass die IT nur so gut ist wie das fachliche Konzept, die Compliance-Strategie, die dahinter steht. Lesen Sie, wie eine unternehmensweite Compliance-Strategie Unternehmen unterstützt, den vermeintlichen Kostentreiber Compliance zu einem wichtigen Baustein der strategischen Unternehmensführung zu machen, Synergien aus der Verbindung von Geschäftsprozessmanagement und Compliance Management zu nutzen und das Thema so nahtlos in den BPM-Ansatz der IDS Scheer zu integrieren.
Sybille Langenbahn

IOP — Intelligent Order Processing

Zusammenfassung
„Every customers is an e-customer!“ — diesem Ziel sind die Geschäftsbereiche Kunststoffe der BASF AG durch die Entwicklung und den erfolgreichen Roll-out von „IOP — Intelligent Order Processing“ einen gewaltigen Schritt näher gekommen. IOP ist in der Lage, Kundenbestellungen, die per E-Mail oder Fax eingehen, zu erkennen und automatisiert an das SAP-System der BASF zu übergeben. IOP löst das Problem des „double order entry“, was zu einer sehr hohen Kundenakzeptanz führt. Eine echte Win-Win-Situation für BASF und ihre Kunden.
Jürgen Ahlers, Hermann Eichert, Johannes Musseleck

Business Process Implementation

Frontmatter

Business Process Implementation — mehr als nur IT-Realisierung

Zusammenfassung
Häufig wird die Phase Implementierung als losgelöste Disziplin für IT-Spezialisten abgestempelt. Letztlich stellt diese Phase aber die wesentliche Herausforderung dar, ob die Umsetzung der Konzepte aus den davor liegenden Phasen Strategie und Design im Sinne einer erfolgreichen Verbesserung der Prozesse tatsächlich gelingt. Daher liegt der Schlüssel für den Erfolg in einer methodisch sauber aufgesetzten Vorgehensweise, die nahtlos in die handwerkliche Umsetzung — mit und ohne IT — mündet. Eine solche Methodik wird hier vorgestellt und für die Implementierung von SAP-Lösungen konkretisiert. Als aktuelles Arbeitsfeld im Bereich von IT-Implementierungen sind sog. Serviceorientierte Architekturen hervorzuheben, auf die gesondert eingegangen wird. An ihnen wird einmal mehr klar, dass es nicht vorrangig um die Einführung von Technologie, sondern in Wirklichkeit um die Realisierung verbesserter Prozesse geht.
Carsten Jörns

Aufbau eines integrierten Performance-Management-Systems zur prozessorientierten Betriebsführung

Zusammenfassung
Das Kernkraftwerk Unterweser (KKU) hat ein Performance Management System (PMS) aufgebaut, das als ein durchgängiges Steuerungssystem ausgehend von den Zielvorgaben anhand einer klaren strategischen Ausrichtung realisiert wurde. Zur Umsetzung des PMS galt es, ein integriertes Managementkonzept mit einer abgestimmten Werkzeuglandschaft aufzubauen, um die verschiedenen Unternehmensziele effizient zu gewährleisten. Die Besonderheit liegt in der Durchgängigkeit der Lösung über alle Phasen des Verbesserungszyklus hinweg. Insbesondere die Integration aller Komponenten der Lösung, sowohl IT-technisch mittels ARIS PPM als auch organisatorisch, inklusive der Maßnahmenableitung sowie der Maßnahmenverfolgung, gewährleistet die Effizienz des Managementsystems. Die Implementierung ist vollständig bezüglich aller Prozesse des Betriebsführungssystems und aller relevanten Prozesse der Betriebsführung insgesamt. Das Steuerungssystem selbst ist flexibel gestaltet und wird jährlich bezüglich Wirksamkeit und Angemessenheit überprüft und angepasst. Die Ergebnisse des PMS werden über unterschiedliche Informationsmedien (Intranet, Berichte, Bildschirme im Eingangsbereich) allen Mitarbeitern zugänglich gemacht.
Karl Ramler, Jürgen Schwarzin, Andreas Kronz

Integrierte Betriebsführungssysteme gestern, heute und morgen: Von der Systemintegration zur ganzheitlichen Optimierung von Geschäftsprozessen

Zusammenfassung
Heutzutage ist für die optimale Bewirtschaftung komplexer Produktionsanlagen die hohe datentechnische Vernetzung von logistischer, technischer und betriebswirtschaftlicher Welt unabdingbar. Eine dementsprechend zentrale Stellung nehmen Projekte zur Integration der beteiligten IT-Systeme ein. Dabei sind Betriebsführungssysteme Integrationsprojekte, die vornehmlich auf systemübergreifende Geschäftsprozesse zwischen der Prozessleitebene und der Unternehmensleitebene abzielen. Anhand der Historie von integrierten Betriebsführungssystemen bei der Bayer AG wird in diesem Beitrag das Zusammenwachsen von Prozessleitsystemen und ERP-Systemen wie SAP exemplarisch aufgezeigt. Es zeigt sich, dass für die horizontale und vertikale Integration aller Systeme eines Unternehmens ein konsistentes Datenmodell von entscheidender Bedeutung ist. Darauf basierend müssen die Geschäftsprozesse in geeigneter Weise abgebildet werden, um vorhandenes Optimierungspotenzial ausschöpfen zu können. Als Beispiel für ein rezeptbasiertes voll integriertes Betriebsführungssystem der Gegenwart wird die Auftragsabwicklung in einem hochmodernen Vielzweckbetrieb beschrieben. Abschließend wird ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Betriebsführungssystemen gegeben.
Rudolf Lobecke, Timo Slawinski

Hawaiian Tropic sonnt sich mit integrierter mySAP-All-in-One-Lösung

Zusammenfassung
Mit Hilfe der umfassenden mySAP-Lösung der IDS Scheer strahlt das mittelständische Unternehmen Hawaiian Tropic im internationalen Wettbewerb auf dem Markt der Sonnenschutzprodukte.
Als David gegenüber den Goliaths der Sonnenschutzprodukte benötigt Hawaiian Tropic einiges an Einfallsreichtum, harte Arbeit und die Leistungsfähigkeit einer mySAP-All-in-One-Lösung.
Hawaiian Tropic bewegt sich als einziger im Privatbesitz befindliche internationaler Hersteller von Sonnenschutzprodukten auf einem heißen Markt und mit ihrem Produkt „Coppertone“ und der „Banana Boat“-Marke von Playtex wetteifert sie mit den Giganten wie Schering-Plough um den heiß begehrten Regalplatz.
Hawaiian Tropic, auch unter dem Namen Tanning Research Laboratories (TRL) Inc. bekannt, steht mit ihrer Marke „Hawaiian Tropic“, sowie mit ihren Private- Label-Sonnenprodukten, die in großen Handelsketten, Drogerien und Supermärkten vertrieben werden, diesem harten Wettbewerb gegenüber.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben war dem Unternehmen aus Florida, USA, bewusst, dass es die Bestandsverwaltung, Produktionsplanung und Kundenzufriedenheit verbessern musste. Aus diesem Grund entschied sich das Unternehmen mit 500 Mitarbeitern vor zwei Jahren für eine mySAP-All-in-One-Lösung des Mittelständlers IDS Scheer, Business Partner der SAP und Vertical Solution Reseller (VSR). ARIS SmartPath für Konsumgüter / Kosmetik brachte sie auf den Weg zum Erfolg.
Jean Rogers

US Army synchronisiert logistische Kernprozesse mit SAP

Zusammenfassung
Zum Aufbau ihres Single Army Logistics Enterprise (SALE) arbeitet die US Army mit der ARIS Business Suite und dem SAP Solution Manager. Es ist bislang eine der umfassendsten SAP-ERP-Implementierungen. Mit ihrer Hilfe schafft die US Army den Wandel von einem nachschuborientierten und oft eingleisigen Logistikunternehmen in ein integriertes, reaktionsfähiges und verteilungsorientiertes Unternehmen, das „dem Soldaten die passenden Ressourcen am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge liefert.“
In diesem Beitrag beschreiben wir, wie ARIS und SAP Solution Manager in den unterschiedlichen Projekten diese komplexe Implementierung umsetzen. Die eigens entwickelten End-to-End-Szenarien ermöglichen eine prozesszentrierte Methode anstelle eines komponentengetriebenen Ansatzes.
Matthias Ledwon, Jonathan Roth, Thomas Gulledge

Vom Geschäftsprozess zur Anwendung: Modellgetriebene Entwicklung betriebswirtschaftlicher Software

Zusammenfassung
Betriebswirtschaftliche Anwendungen dienen einem wesentlichen Zweck: Sie sollen die Geschäftsprozesse eines Unternehmens optimal unterstützen. Eine unzureichende Berücksichtigung dieser Tatsache im Rahmen eines Softwareentwicklungsprojekts führt bestenfalls zu nicht optimalen Ergebnissen und schlimmstenfalls zu dessen Scheitern. Dieser Artikel zeigt, wie man mit Hilfe von ARIS UML Designer klassische Geschäftsprozessmodellierung als elementaren Bestandteil in ein Softwareentwicklungsprojekt integriert. Das Ergebnis ist ein von der Geschäftsprozessanalyse bis hin zum Systemdesign durchgehend modellbasierter und integrierter Ansatz zur Entwicklung betriebswirtschaftlicher Anwendungen.
Thomas Andres

Business Process Controlling

Frontmatter

Monitoring, Analyse und Optimierung der Unternehmens-Performance — State of the Art und aktuelle Trends

Zusammenfassung
Wie kann eine Methodik und Systemunterstützung aussehen, um eine ganzheitliche und kontinuierliche Analyse der Unternehmens-Performance zu unterstützen?
Der Beitrag zeigt auf, welche Notwendigkeiten dazu führen, dass Business Process Management und klassische Business-Intelligence-Ansätze zusammenwachsen und welche neuen Möglichkeiten daraus erwachsen. Es wird verdeutlicht, wie die Komponenten der ARIS Controlling Platform eingesetzt werden, um die Performance eines Unternehmens zu visualisieren und Frühindikatoren im Hinblick auf die Erfolgsfaktoren der Geschäftsbereiche zu analysieren. Neue Themen wie RFID und Compliance Management werden in diesen Zusammenhang eingeordnet.
Helge Heß

Geschlossener Regelkreis für Business Process Management auf der Abwicklungsplattform für Wertpapiergeschäfte der Credit Suisse

Zusammenfassung
Die Credit Suisse unterzieht als global präsentes Finanzdienstleistungs-Unternehmen ihre EDV-Plattform für die Abwicklung der Wertpapiergeschäfte einem Reengineering. Dazu werden die einzelnen Applikationen in eine prozess- und serviceorientierte IT-Architektur überführt. Speziell hervorzuheben ist, dass die gemeinsam von Business und IT erstellten Prozessmodelle direkt für die prozessgesteuerte Auftragsabwicklung verwendet werden. Die eigentliche Steuerung und Überwachung übernimmt der in der Credit Suisse entwickelte Auftragsmanager. Durch den Einsatz des Process-Performance-Managers (PPM) kann der Regelkreis für das Business Process Management geschlossen werden. Motivation für das Reengineering ist die Überzeugung, dass ein effizientes Prozessmanagement auf transparenten Prozessen entlang des ganzen Prozessregelkreises ausgehend von der Modellierung über die direkte Ausführung durch IT-Systeme bis hin zur Auswertung und Optimierung beruht. Neben der konzeptionellen und technischen Beschreibung der Regelkreis-Implementierung wird der damit erzielte Nutzen aus Sicht des Betriebs am konkreten Anwendungsbeispiel der Börsenabwicklung illustriert.
Dirk Kogelschatz, Patrik Wyss, Markus Bucher, Sandra Seifert

Organizational Performance: Kommunikation und Zusammenarbeit sichtbar machen

Zusammenfassung
In sehr vielen Unternehmen und Branchen hängt die Effizienz und Produktivität nicht mehr nur von gut strukturierten Prozessen und optimaler IT-Unterstützung, sondern immer mehr davon ab, wie es gelingt, die Kommunikation zwischen den beteiligten Teams und Gruppen zu optimieren. Der Beitrag zeigt auf, wie diese organisatorischen Beziehungen analysiert und visualisiert werden können, um die „Organizational Performance“ zu steigern.
Tobias Blickle, Helge Heß
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