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AI-Shoring als Zukunftsstrategie: Mit KI-Agenten dem Fachkräftemangel begegnen

  • Open Access
  • 28.06.2025
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Der zunehmende Fachkräftemangel stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Während klassische Outsourcing-Modelle wie Offshoring und Nearshoring teilweise Abhilfe schaffen, sind sie oft mit Einschränkungen in Qualität, Verfügbarkeit und Anpassungsfähigkeit verbunden. AI-Shoring bietet eine alternative Lösung, indem es menschliche Fachkräfte mit spezialisierten KI-Agenten kombiniert. Diese hybriden Systeme können IT-Services effizienter erbringen, Kosten senken und die Servicequalität steigern. Durch Automatisierung und Mensch-KI-Komplementarität ergeben sich neue Potenziale für Unternehmensbereiche wie Softwareentwicklung, IT-Betrieb und Projektmanagement. Die erfolgreiche Umsetzung erfordert jedoch eine gezielte Integration von KI-Agenten in bestehende Geschäftsprozesse sowie eine klare Aufgabenteilung zwischen Mensch und Maschine.

Die nächste Stufe der Automatisierung – KI-Agenten verändern die Arbeitswelt

Die rasante Entwicklung generativer KI hat in den letzten Jahren die Arbeitswelt grundlegend verändert. Unternehmen wie OpenAI, Meta und andere treiben mit fortschrittlichen Sprachmodellen wie ChatGPT und LLaMa die Automatisierung wissensintensiver Aufgaben voran. Schon heute profitieren Unternehmen von diesen Systemen, indem sie Routineaufgaben effizienter gestalten, Entscheidungsprozesse unterstützen und Wissen schneller verfügbar machen.
Doch die Evolution der KI geht weit über diese Fortschritte hinaus. Mit der Einführung autonomer KI-Agenten wird eine neue Ära der Automatisierung eingeläutet. OpenAIs kürzliche Vorstellung von Operator zeigt, dass KI-Systeme nicht länger nur assistieren, sondern zunehmend eigenständige Aufgaben übernehmen können – bis hin zur vollständigen Ausführung ganzer Rollenprofile.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Unternehmen mit der steigenden Automatisierung und dem sich verschärfenden Fachkräftemangel umgehen. Während traditionelle Outsourcing-Konzepte wie Offshoring und Nearshoring in der Vergangenheit oft zur Lösung dieser Herausforderungen genutzt wurden [1], zeigen sich zunehmend deren Grenzen. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, nicht nur Arbeitskräfte effizient zu beschaffen, sondern auch sicherzustellen, dass deren Qualifikationen den spezifischen Anforderungen entsprechen. Dies erfordert eine Weiterentwicklung bestehender Shoring-Modelle, um eine höhere Flexibilität, Qualität und Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Die Evolution des Shorings

Seit geraumer Zeit stehen Unternehmen vor immer neuen Herausforderungen, insbesondere wenn es darum geht, mit den neuesten Innovationen Schritt zu halten und gleichzeitig einen effizienten Betrieb der Organisation zu gewährleisten. Über alle Unternehmensbereiche müssen zunehmend IT-Services entwickelt und bestehende in hoher Qualität bereitgestellt werden. Die Komplexität der IT-Services steigt mehr und mehr an und das dafür erforderliche Know-how bei den Mitarbeitenden wird immer spezialisierter. Für Unternehmen wird es zunehmend schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden, die die zahlreichen Services betreuen können. Eine zusätzliche Herausforderung stellt der demografische Wandel dar: Viele Fachkräfte der „Babyboomergeneration“ gehen in den Ruhestand, und mit ihnen geht auch wertvolles Know-how verloren. Diese Entwicklung verschärft den ohnehin schon bestehenden Fachkräftemangel und erfordert neue Strategien, um den Betrieb langfristig zu sichern.
Ein bisher häufig verfolgter Lösungsansatz ist die Einbindung externer Fachkräfte auf Basis von Offshoring. Dabei werden unternehmensinterne Arbeitsprozesse an Partner in geografisch entfernten Regionen ausgelagert, um Kosteneinsparungen zu erzielen [2]. Befindet sich der Partner in weiter geografischer Entfernung, spricht man auch von Farshoring. Diese Form wird ergänzt vom Ansatz des Nearshorings, bei dem Arbeitsprozesse in geografisch nahe Regionen auslagert werden, um eine Zusammenarbeit in der gleichen Zeitzone zu gewährleisten sowie um kulturelle und sprachliche Barrieren zu reduzieren [3]. Insbesondere im IT-Bereich hat sich in den letzten Jahrzehnten Offshoring als effektiver Ansatz bewiesen, um die steigende Aufgabenlast in Zeiten des Fachkräftemangels zu kompensieren.
Während die derzeit verbreiteten Shoring-Konzepte zwar diverse Vorteile bieten, gibt es oftmals eine bedeutende Herausforderung bei der Umsetzung: Die Anforderungen der Unternehmen im Hinblick auf fachliche Expertise, sprachliche Qualifikation und geografische Lokalität sind derart spezifisch, dass diese sich häufig nicht mit dem verfügbaren Shoring-Angebot decken lassen. Zwar gibt es meist einen großen globalen Talentpool für das gesuchte Profil, doch nur ein kleiner Teil davon erfüllt neben der erforderlichen fachlichen Qualifikation auch Anforderungen an die geografische Nähe und die deutsche Sprache. Von diesen verbliebenen qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten ist wiederum nur ein Teil kurzfristig und spontan verfügbar, und noch weniger sind bereit, sich langfristig zu binden. Durch die Diskrepanz zwischen grundsätzlichem Shoring-Angebot und der spezifischen Nachfrage bleiben die Potenziale zur Bewältigung des Fachkräftemangels sowie die Realisierung von ökonomischen Vorteilen häufig unerschlossen oder gehen stark zulasten von Qualität.

AI-Shoring: Ein neuer Shoring-Ansatz mit dem Versprechen zur Erfüllung des magischen Dreiecks

Rund um die Fortschritte bei künstlicher Intelligenz bahnt sich ein neuer, innovativer Shoring-Ansatz an, welcher vielversprechende Möglichkeiten für Unternehmen bietet: AI-Shoring. Beim AI-Shoring werden die Kompetenzen von qualifizierten Fachkräften mit den Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz passgenau kombiniert, um Tätigkeiten als hybrides Mensch-KI-System auszuführen. AI-Shoring basiert dabei auf der Einbindung von spezialisierten KI-Agenten, die in der Lage sind, im Verbund mit der menschlichen Fachkraft die bisherigen Aufgaben effizienter und qualitativ besser auszuführen. Dabei kann je nach Komplexität sowie Automatisierungspotenzial der Rolle eine vollständige Automatisierung oder eine Teilautomatisierung mit menschlicher Beteiligung erzielt werden. Die KI-Agenten agieren dabei stets im Einklang mit den Prozessanforderungen des Unternehmens und führen Aktionen in klar definierten Rahmen aus. Durch die Verknüpfung mehrerer KI-Agenten können zudem leistungsfähigere Multi-Agenten-Systeme entstehen, die die Anforderungen komplexer Geschäftsprozesse erfüllen.
Das übergeordnete Ziel des AI-Shorings ist dabei das Erzielen einer Mensch-KI-Komplementarität, bei der sowohl der Mensch als auch KI-Agenten ihre Stärken optimal einbringen, um gemeinsam effizientere und effektivere Arbeitsergebnisse zu erzielen. Dies verspricht Unternehmen passgenau zur benötigten Shoring-Rolle nicht nur Kosten und Zeit zu senken, sondern auch die Verfügbarkeit und Qualität ihrer Dienstleistungen zu erhöhen (siehe Abb. 1).
Abb. 1
Leistungsversprechen des AI-Shorings
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Anwendungsfälle für AI-Shoring

AI-Shoring bietet zahlreiche vielversprechende Anwendungsfälle für Unternehmen, sowohl im IT-Bereich als auch in anderen Unternehmensbereichen. Beispielsweise kann AI-Shoring bei der Bereitstellung von IT-Services, im Projektmanagement, aber auch im Customer Service oder dem Marketing bedeutende Mehrwerte für Unternehmen bieten.
Einer der populärsten Anwendungsfälle von AI-Shoring ist die Softwareentwicklung. Hier können spezialisierte KI-Agenten im Zusammenspiel mit menschlichen Shoring-Rollen über alle Phasen der Softwareentwicklung Mehrwerte stiften. In der Phase der Anforderungsanalyse können spezialisierte KI-Agenten zur präziseren und effizienteren Planung beitragen, indem Abhängigkeiten automatisiert identifiziert und Anforderungen konzipiert und evaluiert werden. In der Phase der Entwicklung kann ein maßgeschneiderter KI-Agent die Shoring-Rolle bei der Codegenerierung unterstützen und so eine schnellere und effizientere Entwicklung ermöglichen. Im Bereich des IT-Betriebs können KI-Agenten im Zusammenspiel mit der menschlichen Shoring-Komponente effizient verdächtige Anomalien in Betriebslogs erkennen und auswerten, was eine frühzeitige Identifikation und Reaktion auf potenzielle Sicherheitsvorfälle erleichtert.
Auch über den technischen IT-Bereich hinaus findet AI-Shoring immer mehr Einzug. Im Projektmanagement kann es eine wertvolle Unterstützung bieten, etwa durch den Einsatz eines KI-basierten Scrum-Agenten, der dabei hilft, Aufgaben zu organisieren, Fortschritte zu überwachen und Teamprozesse zu optimieren. Im Kundendienst kann ein KI-gestützter Wissensagent dabei helfen, dass Anfragen automatisiert bearbeitet werden können – oder im Falle komplexerer Sachverhalte – der Shoring-Rolle relevante Informationen zur schnellen Bearbeitung zur Verfügung stellen, wodurch die Produktivität des Kundendienstes verbessert wird.

Funktionsweise des AI-Shoring-Centers

Das AI-Shoring-Center stellt die zentrale Funktionseinheit zur Bereitstellung von AI-Shoring-Services dar. Die Konzeption von AI-Shoring-Services erfolgt hierbei in einem mehrstufigen Prozess. Im ersten Schritt übermitteln Unternehmen die konkreten Rollenprofile, wie etwa die eines Terraform-Entwicklers. Die Kompetenzen und Anforderungen an die jeweilige Rolle werden anschließend durch AI-Shoring-Experten aufgeschlüsselt und als hybrides Mensch-KI-System konzeptioniert. Benötigte KI-Agenten werden im Bedarfsfall entwickelt und auf den Unternehmenskontext angepasst. Im weiteren Schritt erfolgen das Onboarding sowie die Integration der AI-Shoring-Rolle im Unternehmen, um die schnelle Bereitstellung und Leistungserbringung zu gewährleisten (Abb. 2).
Abb. 2
AI-Shoring-Konzept
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Chancen und Herausforderungen

AI-Shoring bietet gegenüber dem traditionellen Shoring zahlreiche Vorteile sowohl hinsichtlich Qualität, Zeit als auch der Kosten. Neben Kosten- und Zeiteinsparungen durch schnellere Aufgabenerbringung sowie erhöhter Verfügbarkeit bietet das Konzept aufgrund der gezielten Förderung der Mensch-KI-Komplementarität insbesondere auch eine höhere Qualität hinsichtlich der Arbeitsergebnisse.
Die Umsetzung des AI-Shoring-Konzepts ist dabei je nach Integrationsgrad der KI-Agenten nicht ganz trivial und mit bestimmten Anforderungen verbunden. Im Falle eines niedrigen Integrationsgrads des KI-Agenten, welcher den Shoring-Mitarbeitenden zudem nur unterstützt, beschränken sich die Anforderungen in der Regel auf das fachliche Onboarding der menschlichen Rolle sowie die Definition des notwendigen Datenschutzniveaus der vom KI-Agenten verarbeiteten Unternehmensdaten. Bei tiefer Integration eines vollständig autonomen KI-Agenten als ausschließliche Shoring-Rolle müssen neben der Einhaltung des Datenschutzes auch die technischen Schnittstellen für den notwendigen Informationsbedarf und die ausführbaren Handlungsoptionen im Geschäftsprozess spezifiziert und geschaffen werden. Letztgenannte Form des AI-Shoring bietet sich insbesondere für Unternehmen an, bei denen die KI-Agenten skalierbar sind.
Für die Anbieter von AI-Shoring-Services ist insbesondere die Konzeption modularer KI-Agenten, welche sich auf verschiedene Unternehmenskontexte übertragen lassen, essenziell. Je autonomer AI-Shoring-Services dabei ausgestaltet sind, desto komplexer ist die Anpassung auf Unternehmenskontexte. Von zentraler Bedeutung bei der Konzeption der AI-Shoring-Services ist dabei auch insbesondere die durchdachte Aufteilung der Aufgaben zwischen Mensch und KI-Agent zur Erzielung größtmöglicher Komplementarität und Wirtschaftlichkeit.

Aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven

Die Entwicklung autonomer KI-Agenten schreitet mit hoher Geschwindigkeit voran und wird in den kommenden Jahren die Art und Weise, wie Unternehmen Arbeit organisieren, grundlegend verändern. Während aktuelle AI-Shoring-Ansätze noch stark auf die Unterstützung durch menschliche Fachkräfte setzen, werden zukünftige Systeme zunehmend eigenständig agieren. Fortschritte im Bereich multimodaler KI, bei verstärktem Reinforcement Learning und domänenspezifischen Agentensystemen ermöglichen eine noch präzisere und effizientere Automatisierung komplexer Aufgaben.
Ein zentraler Trend wird die zunehmende Standardisierung und Modularisierung von KI-Agenten sein. Unternehmen werden nicht mehr nur maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, sondern auf flexible, anpassbare Agenten zugreifen, die sich nahtlos in verschiedene Geschäftsprozesse integrieren lassen. Gleichzeitig wird sich die Governance dieser Systeme weiterentwickeln, um Aspekte wie Datenschutz, Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen, ethische Standards sowie regulatorische Konformität sicherzustellen.
Mit der steigenden Leistungsfähigkeit von KI-Agenten stellt sich zudem die Frage, wie Unternehmen den Wandel von einer unterstützenden zu einer stärker automatisierten Arbeitswelt gestalten. Der Fokus wird sich von der bloßen Effizienzsteigerung hin zu neuen Organisationsstrukturen und hybriden Teams verschieben, in denen Mensch und KI in dynamischen Rollen zusammenarbeiten. Unternehmen, die frühzeitig eine klare Strategie für den Einsatz von AI-Shoring entwickeln, können nicht nur von Kosteneinsparungen und Effizienzgewinnen profitieren, sondern auch ihre Innovationsfähigkeit nachhaltig stärken.

Zusammenfassung

Der anhaltende Fachkräftemangel und die zunehmende Komplexität von IT-Services erfordern neue Strategien, um Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig zu halten. Während klassische Outsourcing-Modelle wie Offshoring und Nearshoring bislang eine Lösung darstellten, stoßen sie zunehmend an ihre Grenzen. AI-Shoring eröffnet hier eine neue Perspektive, indem es menschliche Fachkräfte mit spezialisierten KI-Agenten kombiniert und so eine effizientere sowie qualitativ hochwertigere Aufgabenbearbeitung ermöglicht.
Die aktuellen Entwicklungen im Bereich autonomer KI-Agenten zeigen, dass diese Systeme nicht mehr nur unterstützend wirken, sondern zunehmend eigenständige Aufgaben übernehmen können. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, diese Entwicklung strategisch zu gestalten und AI-Shoring gezielt in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren.
Die Zukunft gehört hybriden Arbeitsmodellen, in denen Mensch und KI-Agenten komplementär zusammenarbeiten. Unternehmen, die sich frühzeitig auf diese Transformation vorbereiten, können nicht nur Effizienzgewinne realisieren, sondern auch Innovationspotenziale ausschöpfen. AI-Shoring ist damit nicht nur eine Antwort auf den Fachkräftemangel, sondern ein zentraler Baustein für die Arbeitswelt von morgen.
Zusammenfassung
1.
AI-Shoring als Antwort auf den Fachkräftemangel: Durch die Kombination menschlicher Expertise mit KI-Agenten können Unternehmen Effizienz steigern, Kosten senken und die Qualität ihrer Services verbessern.
 
2.
Von unterstützenden KI-Systemen zu autonomen Agenten: Aktuelle technologische Fortschritte markieren den Übergang zu einer Ära, in der KI nicht nur assistiert, sondern eigenständige Rollenprofile übernimmt.
 
3.
Strategische Integration ist entscheidend für den Unternehmenserfolg: Unternehmen, die AI-Shoring gezielt in ihre Prozesse einbinden, sichern sich langfristige Wettbewerbsvorteile und gestalten die zukünftige Arbeitswelt aktiv mit.
 
Handlungsempfehlung
1.
Gezielte Identifikation geeigneter Anwendungsbereiche: Unternehmen sollten mithilfe eines AI-Readiness-Assessments analysieren, welche Prozesse sich für AI-Shoring eignen, insbesondere repetitive oder datenintensive Aufgaben in IT, Kundenservice und Projektmanagement.
 
2.
Schrittweise Integration und Mensch-KI-Komplementarität fördern: Statt vollständiger Automatisierung sollten Unternehmen hybride Modelle testen, in denen KI-Agenten und menschliche Fachkräfte komplementär zusammenarbeiten.
 
3.
Governance, Compliance und ethische Standards beachten: Der Einsatz von KI-Agenten erfordert klare Richtlinien für Datenschutz, Transparenz und Verantwortlichkeiten, um nachhaltige und vertrauenswürdige Lösungen zu schaffen.
 
Kernthesen
1.
AI-Shoring transformiert die Arbeitswelt grundlegend, indem es menschliche Fachkräfte mit autonomen KI-Agenten kombiniert und dadurch Effizienz, Qualität und Verfügbarkeit von Dienstleistungen steigert.
 
2.
Der Übergang von unterstützenden KI-Systemen zu autonomen Agenten markiert einen Paradigmenwechsel, bei dem KI nicht nur assistiert, sondern zunehmend eigenständige Aufgaben und komplette Rollenprofile übernimmt.
 
3.
Unternehmen müssen AI-Shoring strategisch und verantwortungsbewusst implementieren, um die Chancen der Automatisierung optimal zu nutzen, ohne dabei Governance, Compliance und ethische Aspekte zu vernachlässigen.
 
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Hinweis des Verlags

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Titel
AI-Shoring als Zukunftsstrategie: Mit KI-Agenten dem Fachkräftemangel begegnen
Verfasst von
Luis Lämmermann
Valentin Mayer
Dr. André Schweizer
Prof. Dr. Nils Urbach
Publikationsdatum
28.06.2025
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden
Erschienen in
Wirtschaftsinformatik & Management / Ausgabe 3-4/2025
Print ISSN: 1867-5905
Elektronische ISSN: 1867-5913
DOI
https://doi.org/10.1365/s35764-025-00564-3
1.
Zurück zum Zitat Saunders, C., Gebelt, M., & Hu, Q. (1997). Achieving success in information systems outsourcing. California Management Review, 39(2), 63–79.CrossRef
2.
Zurück zum Zitat Levy, D. L. (2005). Offshoring in the new global political economy. Journal of Management Studies, 42(3), 685–693.CrossRef
3.
Zurück zum Zitat Oshri, I., Kotlarsky, J., & Willcocks, L. (2009). The handbook of global outsourcing and offshoring. Bd. 2009. London: Palgrave Macmillan.CrossRef
Bildnachweise
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