Skip to main content
main-content

02.07.2018 | Aktie | Nachricht | Onlineartikel

Jüngere Männer nutzen Aktien zur Altersvorsorge

Bei der Wahl der Altersvorsorge spielt neben dem Geschlecht und dem Einkommen auch das Alter eine wichtige Rolle. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, sind vor allem ältere Menschen und Frauen eher skeptisch, wenn es um Aktien als Vorsorgealternative geht. Offen sind dagegen gutverdienende Männer in jüngerem Alter.

43 Prozent der Deutschen halten Altersvorsorge mit Aktien wegen der Kursschwankungen als zu unsicher. Dies ergab eine Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), im Auftrag von Insa Consulere. Vor allem Frauen stehen ihnen kritisch gegenüber: 47 Prozent glauben, dass Aktien nicht sicher für die Anlage von Altersvorsorgevermögen sind. Unter den Männern vertreten 39 Prozent diese Auffassung.

Viel Überzeugungsarbeit liegt vor den Anbietern

Vor allem Ältere schrecken vor den Wertpapieren zurück. Während unter den 18- bis 24-Jährigen lediglich 27 Prozent Aktien für die Altersvorsorge für problematisch halten, sind es in der Altersgruppe ab 65 Jahren mit 53 Prozent nahezu doppelt so viele. Ein klarer Zusammenhang zeigt sich auch mit dem Einkommen. Je höher das Einkommen, desto eher werden Aktien als geeignetes Mittel angesehen.

Symptomatisch für die gesamte Umfrage ist laut DIA die große Anzahl derjenigen, die unsicher oder unwissend bezüglich Aktien sind. Die Summe derer, die mit "weiß nicht" antworteten oder keine Angabe machten, lag bei allen Fragen zwischen 39 und 52 Prozent. "Das ist ein ungewöhnlich hoher Anteil", wie die Fachleute konstatieren. "Obwohl sich die Experten einig sind, dass Aktien wegen der langfristigen Anlagedauer für die Altersvorsorge sehr gut geeignet sind, herrscht unter den Deutschen verbreitet eine gegenteilige Auffassung. Sie lehnen mehrheitlich Aktien in der Altersvorsorge ab. Die Anbieter von Altersvorsorgeprodukten werden noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen", sagt DIA-Sprecher Klaus Morgenstern nach Auswertung der jüngsten Umfrage.

Die Umfrage fand zwischen dem 15. und dem 18. Juni 2018 unter 2.060 Personen aus ganz Deutschland ab 18 Jahren statt.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.07.2018 | Fintech unter der Lupe | Ausgabe 7/2018

Digitale Altersvorsorge für Junge plus Sicherheitspuffer

2018 | Buch

Altersvorsorge am Scheideweg

Erfolgreiche Strategien gegen Altersarmut

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

micromStellmach & BröckersBBL | Bernsau BrockdorffMaturus Finance GmbHPlutahww hermann wienberg wilhelmAvaloq Evolution AG

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Blockchain-Effekte im Banking und im Wealth Management

Es steht fest, dass Blockchain-Technologie die Welt verändern wird. Weit weniger klar ist, wie genau dies passiert. Ein englischsprachiges Whitepaper des Fintech-Unternehmens Avaloq untersucht, welche Einsatzszenarien es im Banking und in der Vermögensverwaltung geben könnte – „Blockchain: Plausibility within Banking and Wealth Management“. Einige dieser plausiblen Einsatzszenarien haben sogar das Potenzial für eine massive Disruption. Ein bereits existierendes Beispiel liefert der Initial Coin Offering-Markt: ICO statt IPO.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise