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Über dieses Buch

Dieses Sachbuch bietet privaten Anlegern eine erprobte Methode, Aktien mit einfachen Mitteln in drei Dimensionen zu analysieren, um eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Chancen und Risiken werden aufgedeckt und abgewogen, so dass Anleger gemäß ihrer eigenen Risikobereitschaft handeln können. Im ersten Schritt wird anhand einer einfachen Kennziffernanalyse die finanzielle Situation der jeweiligen Aktiengesellschaft beleuchtet, um schnell und möglichst treffsicher finanziell solide Unternehmen zu finden. Darauf folgt die Bewertung der Analystenschätzungen mit selbst definierten Risikoparametern anhand eines einfach zu handhabenden finanzmathematischen Modells. Schließlich folgt die Bestimmung des Kaufzeitpunktes mithilfe einer Chartanalyse. Mit dieser Methode bilden sich Anleger in drei Dimensionen zu Chance und Risiko der Aktie eine Meinung. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Chancen die Risiken übersteigen. Das stets mit der Geldanlage in Aktien verbundene Verlustrisiko lässt sich auf diese Weise verringern. Solche Aktien können tendenziell einige Zeit im Depot ruhen. Damit eignet sich diese Methode sehr gut für Anleger, die selbst über ihre Aktienanlagen entscheiden möchten und nicht täglich ihr Depot überwachen wollen oder können.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung: Bargeld, Bankguthaben, Sparbuch, Fonds und Aktien

Zusammenfassung
In den nachfolgenden Kapiteln wird dargestellt, warum der Autor Aktienanlagen tätigt, obwohl Aktienanlagen mit Risiken verbunden sind. Dabei werden auch die in den letzten Jahren sichtbar gewordenen Risiken von Bankeinlagen angesprochen. Ebenso wird begründet, warum der Autor es für sinnvoll hält, dass sich Anleger eigenständig mit Aktienanlagen befassen und eigenständig Aktien analysieren, bevor sie diese kaufen (oder vom Kauf absehen). Dabei wird auch eine Abwägung mit Anlagen in einem ETF vorgenommen. Es wäre ideal, wenn eine Leserin oder ein Leser nach der Lektüre dieses Buches die Beschäftigung mit der Aktienanlage lohnend findet und dabei analytische Vorgehensweisen in den Mittelpunkt der Aktienanlagen stellt. Kritische Leserinnen und Leser werden feststellen, dass auch andere Formen der Aktienanalyse in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Die Vorteile der hier vorgestellten Methode werden im Folgenden erläutert. Zum Abschluss des Kapitels wird der Begriff „Aktie“ definiert.
Jörn Peters

2. Schritt 1 „Bonitätsanalyse“: Fundamentale Aktienbewertung

Zusammenfassung
In diesem Hauptabschnitt wird die Methode zur Analyse des Jahresabschlusses Schritt für Schritt hergeleitet. Dabei wird nach einleitenden Gedanken über den Wert einer Aktie zunächst die fundamentale Analyse der Aktiengesellschaft als Emittent der Aktie vorgestellt. Diese erfolgt anhand des Jahresabschlusses der Aktiengesellschaft. Nach einer überblicksartigen Erläuterung des Jahresabschlusses werden Kennziffern zur Analyse und Beurteilung des Jahresabschlusses eingeführt und begründet. Die Aussage und die Grenzen jeder Kennziffer werden vorgestellt. Ziel ist, aus möglichst wenigen Kennziffern ein umfassendes Bild des Unternehmens und seiner Erfolgspotenziale zu erhalten. Diese Analyse des Jahresabschlusses und mündet in ein einem Rating ähnelndem Ergebnis.
Jörn Peters

3. Schritt 2 „Kurswertanalyse“: Welche Chancen verspricht die Aktie?

Zusammenfassung
In diesem Hauptabschnitt wird die Methode zur Bewertung der Aktie Schritt für Schritt hergeleitet. Nachdem die Jahresabschlussanalyse ein für ein weiteres Interesse hinreichend positives Ergebnis aufweist, ist nun der Wert, den die Aktie einem potenziellen Anleger stiften kann, zu bestimmen. Dabei wird der Wert der Aktie anhand von zur Verfügung stehenden Analystendaten, der gegenwärtigen Marktverfassung gemessen an der Volatilität und der Risikoneigung des Anlegers bestimmt. Anlageinteressierte erfahren, wie sie den erhofften Nutzen eines Aktienkaufs sinnvoll beschreiben, indem sie den nach gegenwärtiger Nachrichtenlage erwartbaren Einkommens- und Vermögenszuwachs aus dem Aktienkauf mit einem einfach zu handhabenden finanzmathematischen Kalkül ermitteln. Zudem lernen Anlageinteressierte, wie sie das Risiko, dass sie mit dem Aktienkauf eingehen, bewerten können, und wie sie ihre eigene Risikoneigung steuern können. Im letzten Schritt lernen die Anlageinteressierten, wie sie ihren Gewinnanspruch sinnvoll aus dem eingegangenen Risikoableiten können, und ob der Aktienkauf diesem Anspruch mit hinreichender Wahrscheinlichkeit genügen kann.
Jörn Peters

4. Schritt 3: „Chartanalyse“: Kaufzeitpunkt – Wie wird die Aktie sich entwickeln?

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird die Chartanalyse als Mittel erschlossen, das Ergebnis der fundamentalen Aktienanalyse zu plausibilisieren. Damit kann das Risiko des Aktienkaufs weiter minimiert werden. Die Fundamentalanalyse bezieht sich immer auf einen Zustand, der in dem Moment, in dem die Analyse erstellt ist, der Vergangenheit angehört. Negative aktuelle Entwicklungen würden aber möglicherweise am Chart sichtbar und könnten von einem riskanten Aktienkauf abhalten. Dieser Abschnitt ist keine umfassende Darstellung der Chartanalyse, sondern fokussiert auf die Anforderungen an die Chartanalyse im Rahmen der vorgestellten Methode.
Jörn Peters

5. Fazit und Ausblick

Zusammenfassung
Für die regelmäßige Arbeit mit der in diesem Buch vorgestellten Methode eignet sich eine einfache, aber gut strukturierte Tabellenkalkulation. Wichtig ist, dass die dargestellten drei Schritte der Aktienanalyse sequenziell aufeinander aufbauen. Diese Methode wirkt als Filter. Dabei werden nach Erfahrung des Autors sowohl wirtschaftlich angeschlagene Aktien herausgefiltert als auch Aktien, mit denen sehr hohe Zukunftserwartungen verbunden sind und die von der offenkundigen Mehrheit der Anleger daher sehr hoch bewertet werden. Es wird angesprochen, ob die Methode eher häufig oder eher selten zu einer Kaufentscheidung führt und warum. Zudem erfolgt noch ein Hinweis auf eine bilanzielle Besonderheit. Im Anschluss werden einige Gedanken zum Risikomanagement ausgeführt. Dabei wird eine Möglichkeit zur Ableitung eines Kurses vorgestellt, zu dem die Aktie zur Verlustbegrenzung wieder verkauft wird (Stopp Loss). Wichtiger ist aber die Vermeidung des Klumpenrisikos. Abschließend folgen noch einige Gedanken zu den Vorzügen dieser arbeitsreichen Methode. Zum Beispiel wird der Frage nachgegangen, warum die Anwendung dieser Methode nicht zu schnellem Reichtum führt und warum sie sich aus Sicht des Autors dennoch gegenüber der Anlage in aktiven Fonds oder ETF lohnt.
Jörn Peters

Backmatter

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