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Über dieses Buch

Zum neuen Wahlrecht im österreichischen Unternehmensgesetzbuch (UGB), der Aktivierung von Steuerlatenzen auf steuerliche Verlustvorträge, stellt dieses Buch erstmalig eine umfassende theoretische Aufarbeitung sowie empirische Analysen dar. Der Vergleich mit dem deutschen HGB und der IFRS lässt große Ähnlichkeiten erkennen, weshalb die Ergebnisse über das UGB hinaus indizierend sein können. Die Analysen ergeben, dass die neue Möglichkeit bisher zumeist nicht genutzt wird und sich eher größere Konzerne dafür entscheiden. Es fehlen jedoch Angaben, ob freiwillig oder wegen Nichterfüllung von Ansatzvoraussetzungen verzichtet wird, wobei generell ein Aufholbedarf zum Anhang besteht – Best-Practice-Beispiele werden dargestellt. Zudem zeigt sich, dass latente Steuern auf Verlustvorträge im Median 1,61 % des Eigenkapitals betragen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Basierend auf der Bilanz-Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates erfolgten durch das Rechnungslegungsänderungsgesetz 2014 (RÄG 2014) umfassende Anpassungen der nationalen Rechnungslegungsvorschriften. Als Modernisierungsmaßname betraf die genannte Novelle im dritten Buch des österreichischen Unternehmensgesetzbuches (UGB) unter anderem den Bereich der latenten Steuern. Neue Ansatz- und Bewertungsvorschriften in § 198 Abs 9, Abs 10 und § 258 UGB ersetzen die bisherigen Regelungen zu passiv latenten Steuern in § 198 Abs 9 UGB (aF) und auch zu aktiv latenten Steuern in § 198 Abs 10 UGB (aF) bzw auf Konzernebene § 258 UGB (aF).
Viktoria Oberrader

Kapitel 2. Regelung aktiver latenter Steuern aus Verlustvorträgen

Verschiedene Rechnungslegungsstandards (bspw UGB, dHGB, IFRS) sehen – trotz immanenter Komplexität der Thematik – die Steuerabgrenzung in ihren Bestimmungen vor. Demgemäß erfolgen die Begriffsbestimmung sowie die Beschreibung der Zwecke der Steuerabgrenzung für die drei behandelten Rechnungslegungsvorschriften in den nachfolgenden Unterkapiteln zu 2.1 Überblick, bevor im Anschluss in Kapitel 2.2 Österreichisches Unternehmensgesetzbuch die nationale Rechnungslegungsvorschrift eingehend untersucht wird. Vergleichend erfolgt danach eine Darstellung der diesbezüglichen deutschen Bestimmungen (dHGB) und internationalen Regelungen (IFRS) in den Kapiteln 2.3 und 2.4.
Viktoria Oberrader

Kapitel 3. Erkenntnisse aktueller Konzernabschlüsse

Die Stichprobe sowie die Grundgesamtheit wurden in einer österreichischen Dissertation zu einer anderen Thematik ähnlich zur vorliegenden Arbeit festgelegt, weswegen sich die Beschreibung in den nächsten Absätzen an dieser Veröffentlichung orientiert. Als Grundgesamtheit für die Untersuchung, also als „Gesamtheit aller potentiellen Erhebungseinheiten“, sind sämtliche Konzerne zu sehen, welche einen Konzernabschluss nach den Regelungen des österreichischen UGBs erstellen und Umsatzerlöse als vorwiegende Erlös-Art aufweisen. Die sachliche Eingrenzung auf Umsatzerlöse wird aufgrund Vergleichbarkeitsüberlegungen gewählt, während das UGB geografischen Abgrenzungszwecken dient.
Viktoria Oberrader

Kapitel 4. Schlussbetrachtung

Die Beantwortung der einzelnen Forschungsfragen ist in den Zwischenfazits-Kapiteln der beiden Hauptkapitel enthalten. An dieser Stelle erfolgt resümierend eine zusammenfassende Überleitung der theoretischen Ausführungen, zum Forschungsbedarf für die empirische Untersuchung und anschließend zu den diesbezüglichen Kernergebnissen der durchgeführten Studie. Aufgrund der Ähnlichkeit der Bestimmungen des österreichischen UGBs, des deutschen HGBs und der internationalen IFRS können die Schlussfolgerungen zum Teil über die österreichischen Rechnungslegungsvorschriften hinaus indizierend wirken oder zum Vergleich genutzt werden.
Viktoria Oberrader

Backmatter

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