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01.01.2015 | Rubriken | Ausgabe 1-2/2015

Wasser und Abfall 1-2/2015

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Wasser und Abfall > Ausgabe 1-2/2015
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat am 14.01.2015 sein Sondergutachten „Stickstoff: Lösungsstrategien für ein drängendes Umweltproblem“ an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben. Wegen zu hoher Konzentrationen von reaktiven Stickstoffverbindungen in Luft und Gewässern verfehlt Deutschland vielfach die Vorgaben der europäischen Umweltpolitik. Dies betriftt die Grundwasserkörper auf Grund zu hoher Nitratkonzentrationen, die natürlichen Ökosysteme, die unter starker Eutrophierung leiden sowie die menschliche Gesundheit, da an innerstädtischen Messstationen der Langzeitgrenzwert für Stickstoffdioxid in der Luft von 40 μg/m 3 vielfach überschritten wird. „Eine umweltpolitische Vorreiterrolle sieht anders aus“, stellte das federführende Ratsmitglied, Prof. Heidi Foth, fest. Der SRU geht davon aus, dass mindestens eine Halbierung der Stickstoffeinträge in Deutschland und der EU notwendig wäre, um nationale und internationale Qualitätsziele zu erreichen. Um dem Thema ein angemessenes politisches Gewicht und eine deutlich höhere öffentliche Aufmerksamkeit zu verleihen, empfiehlt der SRU daher eine Stickstoffstrategie. Diese sollte von Bund und Ländern gemeinsam entwickelt werden. Dazu gibt der SRU in seinem Gutachten über 40 Handlungsvorschläge. Priorität habe die Novelle der Düngeverordnung (DÜV), die die Ausbringung von Gülle oder Gärresten regeln soll, die Einführung einer Umweltabgabe auf Stickstoffüberschüsse aus der Landwirtschaft und die Weiterentwicklung der europäischen Luftreinhaltepolitik. Das Sondergutachten „Stickstoff: Lösungsstrategien für ein drängendes Umweltproblem“ kann unter www.​umweltrat.​de heruntergeladen werden. ...

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