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Über dieses Buch

Dieses Text-Lehrbuch bietet Studierenden wirtschaftswissenschaftlicher Fächer die Möglichkeit, aktuelle, teilweise stark kontroverse Themen in der europäischen Wirtschaftspolitik mit dem Rüst- und Werkzeug der Theorie der Wirtschaftspolitik zu analysieren. Die Beiträge des Autors, die zuvor in der Tages- und Fachpresse erschienen sind, bilden die Grundlage, Themen aus den Bereichen • Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, • Finanzpolitik, • Euro und EZB, • Zahlungsbilanz, • Währungen und Wechselkurse, • Globalisierung und • Einkommensverteilung • Politik, Bildung und politische Bildungzu analysieren, zu reflektieren und zu diskutieren. Informationen zum zeitgeschichtlichen Kontext sowie Hinweise zur Nutzung methodischer Vorgehensweisen in der VWL und in der Wirtschaftspolitik ergänzen die Beiträge. Dadurch wird den Studierenden die Anwendung des Begriffs- und Instrumentenapparats der Theorie der Wirtschaftspolitik auf konkrete Konflikte und Entscheidungssituationen in der praktischen Wirtschaftspolitik näher gebracht und praktisch eingeübt. Die vorliegende dritte Auflage wurde umfassend überarbeitet, didaktisch ergänzt und um ein Themenfeld erweitert. Auch für alle an aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Europa Interessierte eine aufschlussreiche Lektüre!

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

In diesem Beitrag aus dem Jahr 2010 wird der Bogen von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis (fast) hinein in die aktuelle Gegenwart geschlagen. Wie hat sich der Arbeitsmarkt in Deutschland entwickelt? Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die makroökonomischen Rahmenbedingungen und auf die von der Arbeitsmarktpolitik (positiv oder negativ zu bewertenden) gesetzten Anreize gelegt, die in den verschiedenen Phasen zu beobachtbaren waren.
Friedrich L. Sell

Kapitel 2. Finanzpolitik

In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob Deutschland in Gefahr gerät, eine Phase der wirtschaftlichen Stagnation zu beginnen, die an Japans Weg seit Beginn der 1990er Jahre erinnern könnte. Zwar wird die Frage insgesamt verneint, aber das Entschuldungsverhalten von privaten Banken und Unternehmen birgt erhebliche Risiken. Auch der deutsche Überschuss in der Leistungsbilanz, also ein erheblicher Nettokapitalexport, ist auf Dauer weder für Deutschland noch für seine Nachbarn eine tragfähige Situation.
Friedrich L. Sell

Kapitel 3. Euro und EZB

Nachstehende Analyse wurde rund 8 Jahre, nachdem die EZB im Januar 1999 ihre Aufgabe übernommen hatte, die europäische Geldpolitik zu steuern, erstellt. Seitdem wissen wir noch besser als damals, dass es nicht nur der EZB, sondern allen größeren Notenbanken zunehmend schwerer fällt, die von ihnen selbst formulierten Inflationsziele zu erreichen. Manche sprechen vom „Ende der Inflation“ (insbesondere seit Beginn des neuen Millenniums), andere von der nötigen Revision bisheriger Inflationsziele und wiederum andere davon, dass die Grundlagen für eine monetäre Steuerung sich so fundamental geändert haben, dass sich Notenbanken bescheidenere, bestenfalls Zwischenziele (wie die Beeinflussung der Kreditzinsen des Geschäftsbankensektors) in Zukunft vornehmen sollten.
Friedrich L. Sell

Kapitel 4. Zahlungsbilanz, Währungen und Wechselkurse

Der folgende Beitrag entstand bereits im Jahr 2006, als China mit seiner Währungspolitik und Reserveakkumulation in der Weltwirtschaft auffällig geworden war. Mittlerweile ist diese Politik sowohl flexibler als auch differenzierter geworden, gleichwohl hat sie im US-Wahlkampf 2016 Donald Trump dazu bewogen, die Chinesen der anhaltenden Währungsmanipulation zulasten des US-Dollars anzuklagen. In der Folge erziele China überhöhte Exportüberschüsse gegenüber den USA.
Friedrich L. Sell

Kapitel 5. Globalisierung

Es ist in der Theorie des internationalen Handels üblich, besonders die Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital ins Visier zu nehmen. Nach neoklassischen Vorstellungen werden Länder insbesondere solche Güter exportieren (importieren), die den im eigenen Land relativ reichlichen (knappen) Produktionsfaktor intensiv nutzen. Der Faktor Boden wird dagegen selten betrachtet.
Friedrich L. Sell

Kapitel 6. Einkommensverteilung

Der folgende Beitrag behandelt die allzu wenig beachteten Verteilungsaspekte bzw. -konflikte, etwa zwischen Krisenstaaten und stabilen Ländern in der Eurozone, der Rentengesetzgebung der großen Koalition (2013–2017) in Deutschland sowie denjenigen, die vom EEG ausgehen, als Teil der sogenannten „Energiewende“. Es wird die These vertreten, dass der Verteilungskonflikt selbst ein Wachstumstreiber (im positiven Falle) oder aber ein Wachstumsverhinderer (im negativen Fall) ist.
Friedrich L. Sell

Kapitel 7. Politik, Bildung und politische Bildung

Wenn man bedenkt, dass Angela Merkel mittlerweile auf mehr als 12 Jahre als Kanzlerin zurückblickt, erscheint die obige Überschrift aus dem Frühjahr 2006 zunächst merkwürdig deplaziert. In Wahrheit sind viele der unten geäußerten Gedanken äußerst aktuell, denn die Kanzlerin ist in ihren 12 Jahren Regentschaft die meisten ihrer Reformversprechen aus ihrer Zeit als Oppositionsführerin und Parteivorsitzende (man denke nur an den 17. Parteitag der CDU im Jahr 2003 in Leipzig!) schuldig geblieben.
Friedrich L. Sell

Backmatter

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