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Über dieses Buch

Paul Steiner untersucht die Wirkung einer akustisch gestalteten Marken-Website auf Nutzergruppen mit hohem (Searcher) und niedrigem situativen Involvement (Browser). Im Rahmen eines Web-Experiments überprüft er empirisch mit Hilfe einer quantitativen Pretest-Posttest-Befragung, welchen Einfluss eine akustische Gestaltung einer Marken-Website auf die Wahrnehmung, auf die Einstellung, auf die Verhaltensintention und das Verhalten der Online-User haben kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Konzeptionelle Grundlagen

Zusammenfassung
Marken nehmen für Unternehmen und deren Anspruchsgruppen (Konsumenten, Mitarbeiter, Aktionäre etc.) eine bedeutende Stellung ein. So übernehmen Marken eine Identifikationsund Differenzierungsfunktion für Konsumenten und ermöglichen ihnen Orientierung in der Vielfalt der Angebote und schaffen Vertrauen. Eine erfolgreich geführte Marke realisiert nicht nur eine höhere Loyalität und Bindung der Zielgruppen, sondern profitiert darüber hinaus von Halo-Wirkungen (Esch 2010, S. 22ff.).
Paul Steiner

2. Theoretische Grundlagen zur Wirkung von Marken-Websites

Zusammenfassung
In der Kommunikationsforschung des 20. Jahrhunderts dominierte über Jahrzehnte eine „medienzentrierte Perspektive“ (Renckstorf 1989, S. 315), die – noch ganz in der Tradition des Behaviorismus – von einem passiven Reagieren der Rezipienten auf äußerliche Reiz ausging (Burkart 2002, S. 220). In dieser Zeit kamen zumeist einfache Stimulus-Response-Modelle (S-R-Modelle) zum Tragen, die dann später um die Komponente „Organismus“ zu den S-O-R-Modellen erweitert wurden. Eines der prominentesten S-R-Modelle war u.a. das informationstechnische Kommunikationsmodell von Shannon/Weaver (1949). Das Modell von Shannon/Weaver folgt der Annahme, dass ein Medium lediglich Träger und Hilfsmittel ist, um Informationen zu kodieren und zu transportieren, die letztlich von den beiden Kommunikationspartnern kodiert bzw. dekodiert werden.
Paul Steiner

3. Theoretisches Fundament zur akustischen Gestaltung von Marken-Websites

Zusammenfassung
Der Mensch ist verschiedenen Umweltreizen ausgesetzt, die er über die fünf Sinnesorgane Augen, Ohren, Nase, Zunge und Haut aufnimmt. In den fünf Sinnesorganen befinden sich Sinneszellen (Rezeptoren) mit einer hohen Empfänglichkeit für eintreffende Reize. Jeder Rezeptor ist dabei auf bestimmte Reize spezialisiert und wandelt diese in nervöse Erregungen um, die über sensible Nerven an das zentrale Nervensystem weitergeleitet werden (Steiner 2011, S. 10).
Paul Steiner

4. Empirische Untersuchung der Wirkung akustischer Marken-Websites auf unterschiedliche Nutzergruppen

Zusammenfassung
Jede Forschungstätigkeit findet notwendigerweise vor dem Hintergrund eines vorab definierten Wissenschafts- und Forschungsverständnisses statt (Burkard et al. 1999, S. 1f.; Hunt 2003, S. 184). Die betriebswirtschaftliche Forschung, der diese Arbeit zuzuordnen ist, zählt zu den Realwissenschaften, die Wissenschaft als „Annäherung an die Wahrheit“ definieren (Heinen 1991, S. 4; Homburg 2000, S. 66; Schanz 1988, S. 10). Im Speziellen bezieht sich das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit auf eine in der Marketingrealität existierende Fragestellung. Somit kann der vorliegende Forschungsansatz der „realitätsorientierten Marketingforschung“ zugeordnet werden (Popper 1967, S. 104; Ulrich 1982, S. 3ff.). „Realitätsorientierte Marketing-Forschung versucht, praktisch relevante Probleme und Phänomene auf dem Weg eines theoriegeleiteten Empirismus zu beschreiben, zu erklären und zu lösen“ (Tomczak 1992, S. 83).
Paul Steiner

5. Erkenntnisgewinn – Implikationen für Forschung und Praxis

Zusammenfassung
In diesem fünften und letzten Kapitel wird der Erkenntnisgewinn der Arbeit dargelegt. Neben der Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse werden in einem induktiven Schritt weitere mögliche Implikationen der Arbeit für Forschung und Praxis herausgearbeitet.
Paul Steiner

Backmatter

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