Algorithmic Antagonism
Algorithmic Control, Precarity and Resistance in China's Food-Delivery Platform Economy
- 2025
- Buch
- Verfasst von
- Hui Huang
- Verlag
- Springer Nature Singapore
Über dieses Buch
Über dieses Buch
This book provides a critical examination of how artificial intelligence and algorithmic management are transforming labour relations in the platform economy, with a focus on food-delivery workers in China. By combining ethnographic research with labour process theory, it reveals the hidden mechanisms of digital labour control and the ways workers resist algorithmic exploitation in an era of technological dominance. This book will interest scholars of the platform gig economy, of Chinese labor issues, and of the sociology of AI.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Chapter 1. Introduction
Hui HuangDieses Kapitel geht den tiefgreifenden Auswirkungen digitaler Technologien auf die Arbeitswelt nach und beleuchtet den Aufstieg der Plattformökonomien und ihre Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und die Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit. Darin wird untersucht, wie fortschrittliche digitale Technologien wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Big Data und das Internet der Dinge die Organisation der Produktion, interne Strukturen innerhalb von Unternehmen und das Wesen der Arbeit selbst verändert haben. Das Kapitel konzentriert sich auf die Entstehung neuartiger, digital gesteuerter Geschäftsmodelle und den Aufstieg digitaler Online-Arbeitsplattformen wie TikTok, Uber und Deliveroo, die Online-Infrastrukturen etabliert haben, die ein breites Spektrum an Arbeitsaktivitäten ermöglichen. Es untersucht die tiefgreifenden Veränderungen, wie Menschen arbeiten, sozialisieren, wirtschaftlichen Wert generieren und um Profite konkurrieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem chinesischen Kontext liegt. Das Kapitel diskutiert auch die Herausforderungen und Chancen dieser digitalen Revolution, einschließlich des Aufstiegs des Plattformkapitalismus, der Gig Economy und der Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und die Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit. Abschließend wird die Notwendigkeit einer kritischen Untersuchung der Machtverhältnisse unterstrichen, die in digitalen Arbeitsmarktplattformen verankert sind, sowie die Entstehung neuer Formen des Widerstands und kollektiven Handelns unter Plattformarbeitern.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
AbstractThis introductory chapter situates the book within the global digital transformation of work. It traces how advanced technologies—especially artificial intelligence, big data, and algorithmic management—have reconfigured production, organisation, and labour relations in what scholars call ‘digital capitalism’ or ‘platform capitalism.’ The chapter reviews interdisciplinary debates on how platform-mediated work reshapes the labour process, generating new regimes of algorithmic control, precarity, and fragmented worker subjectivities, while also prompting emerging forms of resistance. It identifies key theoretical gaps in existing research—particularly the neglect of normative control, political-economic context, and Global South perspectives. Focusing on China’s rapidly expanding food-delivery sector, the chapter situates platform labour within the country’s distinctive institutional landscape shaped by the hukou system, weak labour regulation, and a techno-developmental state agenda. By adopting a labour process lens, the book aims to unpack how digital technologies restructure capitallabour relations and reproduce new forms of subordination and agency in China’s digital workplace. -
Chapter 2. Renewing Labour Process Theory in the Digital Workplace
Hui HuangDieses Kapitel vertieft sich in die Feinheiten der Theorie des Arbeitsprozesses (LPT) und ihrer Anwendung auf den digitalen Arbeitsplatz, wobei der Schwerpunkt auf Managementkontrolle und Arbeitswiderstand liegt. Es beginnt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Grundsätze des LPT, wobei der inhärente Konflikt zwischen Kapital und Arbeit und die dualen Konzepte von Kontrolle und Widerstand hervorgehoben werden. Der Text untersucht dann die Entwicklung des LPT durch die Arbeiten von Braverman, Edwards und Burawoy, die jeweils einzigartige Perspektiven auf die Kontrolle durch die Unternehmensleitung und den Widerstand der Arbeiter beisteuern. Das Kapitel untersucht außerdem die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Arbeitsbeziehungen, insbesondere den Aufstieg der Plattformarbeit und des algorithmischen Managements. Er diskutiert die Charakteristika der Plattformarbeit, die Rolle von Algorithmen bei der Kontrolle von Führungskräften und die Prekarisierung der Plattformarbeit. Der Text geht auch auf die Herausforderungen des Arbeiterwiderstandes am digitalen Arbeitsplatz ein und argumentiert, dass es trotz des repressiven Charakters algorithmischer Kontrolle theoretische und praktische Möglichkeiten für Widerstand gibt. Das Kapitel schließt mit dem Vorschlag, dass der digitale Arbeitsplatz ein umkämpftes Terrain bleibt, auf dem die antagonistische Beziehung zwischen Kapital und Arbeit fortbesteht und Arbeitnehmer die Dynamik der Kontrolle und des Widerstands durch verschiedene Formen des Widerstands potenziell umgestalten können.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
AbstractThis chapter introduces the rationale for adopting Labour Process Theory (LPT) as the overarching theoretical framework. It first elaborates the foundational concepts and analytical tenets of classic LPT by revisiting the works of Harry Braverman, Michael Burawoy, Richard Edwards, Paul Edwards, and Paul Thompson. Particular attention is given to the analytical dimensions of control and resistance—specifically rational and normative forms of control, as well as individual and collective forms of resistance. The chapter then transitions to a critical renewal of LPT in the context of the digital workplace. Drawing on recent literature on platform labour and algorithmic management, I dissect how algorithmic control reconfigures workplace relations, giving rise to what I term platform precarity. This section also reviews emerging scholarship on platform workers’ resistance, setting the stage for the book’s empirical chapters. -
Chapter 3. Algorithmic Coercion: The Rational Control of Platform Labour
Hui HuangDieses Kapitel vertieft sich in den rationalen Diskurs hinter der algorithmischen Kontrolle innerhalb der chinesischen Plattformwirtschaft für die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und konzentriert sich darauf, wie Plattformen algorithmische Technologien nutzen, um Kontrollstrategien zu konstruieren und zu legitimieren, die rationale Ideologien der Arbeitsmarktregulierung widerspiegeln. Sie untersucht die virtuelle Organisationsstrategie der Plattformen, die sich auf digitale Technologien zur Vernetzung und Überwachung geografisch verstreuter Arbeitnehmer stützt. Das Kapitel untersucht auch die bewusste Auslagerung der Arbeitskräfte an externe Personalagenturen, wodurch eine unklare Dreiecksbeziehung zwischen Fahrer, Personalagentur und Plattform entsteht. Darüber hinaus wird die Rolle der algorithmischen Steuerung im Arbeitsprozess der Lebensmittellieferung diskutiert, einschließlich des Einsatzes von KI-gesteuerten Bestellversandsystemen und KI-gesteuerten Lieferassistenten, um die Fahrzeit zu steuern und die Lieferaufgabe in ihre kleinstmöglichen Bestandteile zu zerlegen. Das Kapitel schließt mit der Hervorhebung der Vernichtung und Erniedrigung von Arbeitskräften bei der Nahrungsmittellieferung sowie der Konsolidierung despotischer Kontrollsysteme innerhalb des digitalen Arbeitsplatzes.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
AbstractThis chapter explores the rational dimension of algorithmic management in the food-delivery platform economy. Extending Braverman’s deskilling thesis and the concept of rational control into the domain of platform-mediated labour, I unpack how algorithmic systems are deployed to extract surplus labour. I identify a set of rational control techniques—smart machinery control, information monopolisation, algorithm-mediated stakeholder governance, and gamified incentive-penalty systems—which together constitute what I term a rational algorithmic control ecosystem. This ecosystem not only disciplines and fragments workers geographically and temporally but also degrade the labour process through a form of digital Taylorism. -
Chapter 4. Algorithmic Hegemony: The Normative Control of Platform Labour
Hui HuangDieses Kapitel geht auf die normativen Kontrollmechanismen ein, die das algorithmische Management im Plattformlebensmittelsektor anwendet, und hebt hervor, wie diese Techniken die Arbeiter dazu bringen, ihrer eigenen Ausbeutung zuzustimmen. Die Studie identifiziert wichtige normative Elemente wie Individualismus, Gamifizierung und emotionale Arbeit, die gemeinsam eine "Konsensinfrastruktur" bilden, die die Einhaltung der Arbeitnehmerrechte fördert. Die Analyse zeigt, wie die virtuelle Organisation der Arbeit, die Kontrolle mehrerer Interessengruppen und die Gamified-Vergütungssysteme eine Illusion von Autonomie und finanziellem Erfolg erzeugen und die Fahrer zu schonungsloser Selbstausbeutung motivieren. Darüber hinaus untersucht das Kapitel die Rolle emotionaler Arbeit bei der Bewältigung von Konflikten am Arbeitsplatz und die Auswirkungen einer unterwürfigen Klassenmentalität unter Fahrern, die ihre Akzeptanz ausbeuterischer Bedingungen verstärkt. Die Ergebnisse unterstreichen die zentrale Rolle normativer Macht bei der Gestaltung plattformvermittelter sozialer Beziehungen und Kontrollstrukturen am Arbeitsplatz, wodurch die Ausbeutung von Arbeitnehmern intensiviert und die willkürlichen algorithmischen Mechanismen der Plattform legitimiert werden. Diese umfassende Untersuchung bietet wertvolle Einblicke in die Dynamik des algorithmischen Managements und seine Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen in der digitalen Wirtschaft.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
AbstractThis chapter turns to the normative dimension of algorithmic control, drawing on Burawoy’s theory of consent and subsequent developments in normative control theory. Here, I develop the concept of consent infrastructure to explain how platforms foster compliance and self-discipline through gamification, emotional labour, entrepreneurial rhetoric, and the illusion of autonomy. The chapter demonstrates how this hegemonic logic of control legitimates exploitative working conditions while depoliticising labour relations in the name of flexibility and meritocracy. -
Chapter 5. Platform Precarity of Food-Delivery Drivers
Hui HuangDieses Kapitel befasst sich mit dem prekären Leben der Fahrer von Lebensmittellieferungen in China und konzentriert sich auf die Rolle des Staates und des Plattformmanagements bei der Schaffung und Aufrechterhaltung prekärer Arbeitsbedingungen. Er untersucht die digitale Transformation von Arbeits- und Managementsystemen und zeigt auf, wie Plattformarbeit häufig zu einer zunehmenden Entstandardisierung, Kommodifizierung und Vernachlässigung der Arbeit führt. Das Kapitel führt das Konzept der "impliziten Prekarität" ein und bezieht sich auf die subjektiven Erfahrungen prekärer Beschäftigter, einschließlich mangelnder sozialer Anerkennung und Marginalisierung. Sie untersucht auch den Einsatz algorithmischer Technologien zur Steuerung des Arbeitsprozesses, die Gamifizierung von Arbeit und die Auswirkungen der prekären Staatsbürgerschaft auf Wanderarbeiter in ländlichen Gebieten. Das Kapitel schließt mit der Erörterung der begrenzten Widerstandskraft der Fahrer gegen diese Bedingungen und der Notwendigkeit weiterer Forschung und politischer Interventionen, um den Herausforderungen zu begegnen, vor denen die Plattformarbeiter stehen.KI-Generiert
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AbstractThis chapter investigates how platform precarity is institutionally and structurally produced, with particular focus on the interaction between platform governance and state policies. I argue that the precarity of Chinese migrant fooddelivery drivers is shaped by three interlocking mechanisms: platforms’ outsourcing of labour recruitment through third-party agencies to avoid legal liabilities; intensified algorithmic control and performance management; and the persistent exclusion of rural migrants from full urban citizenship, which compels them to accept precarious platform labour as a last resort. These structural vulnerabilities constrain workers’ capacity to resist, and any emergent collective actions are often subject to suppression by both platforms and the state. -
Chapter 6. Riders on the Storm: Amplified Precarity During the Pandemic
Hui HuangDieses Kapitel befasst sich mit der verschärften Prekarität der chinesischen Lebensmittellieferanten während der COVID-19-Pandemie und konzentriert sich auf die Rolle des algorithmischen Managements und der staatlichen Politik. Darin werden die Gesundheitsrisiken untersucht, denen Fahrer ausgesetzt sind, darunter eine erhöhte Exposition gegenüber dem Virus und harte Arbeitsbedingungen, wie die Lieferung von Lebensmitteln bei schlechtem Wetter. Das Kapitel untersucht auch die Existenzkrise und zeigt auf, wie das Einkommen der Fahrer stark beeinträchtigt wurde, und diskutiert die aufgeheizte Diskriminierung, der sie begegneten, darunter die Etikettierung als "Virusträger" und physische Angriffe. Die Ergebnisse zeigen, wie die Pandemie Arbeitsplatzunsicherheit, Einkommensinstabilität und Rassendiskriminierung verschärfte, und liefern neue empirische Belege für die Rolle von Management und Staat bei der Schaffung von Prekarität. Das Kapitel schließt mit der Betonung der dringenden Notwendigkeit, atypische Plattformbeschäftigungen zu regulieren und zu standardisieren, um die Arbeitnehmerrechte in der Zeit nach der Pandemie zu schützen.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
AbstractThis chapter situates platform precarity within the context of the COVID-19 pandemic. It explores how antipandemic measures adopted by both platforms and the government reshaped algorithmic governance and magnified drivers’ insecurity, livelihood crises, and social marginalisation. This chapter draws attention to how public health rationales were entangled with technological control, resulting in the intensification of precarity under a biopolitical mode of algorithmic management. -
Chapter 7. Everyday Algorithmic Resistance
Hui HuangDieses Kapitel befasst sich mit den alltäglichen Widerstandsstrategien, die von den migrantischen Fahrern der Lebensmittellieferung angesichts algorithmischer Kontrolle und Prekarität angewandt werden. Sie identifiziert drei Hauptformen des Widerstands: das Ausweichen vor Algorithmen, die Nutzung von Algorithmen und die Unterminierung von Algorithmen. Die Fahrer wenden Taktiken an, wie das Ignorieren algorithmischer Routenplanung, strategisches Tempo bei der Auslastung und den Einsatz von Bots zur Manipulation des Systems. Das Kapitel untersucht auch Strategien des kollektiven Widerstands in kleinem Maßstab, einschließlich Staffeltaktiken und Initiativen zum Aufbau von Solidarität. Sie offenbart eine Dynamik des Tauziehens, bei der Plattformen ihre Kontrollmechanismen kontinuierlich an den Widerstand der Fahrer anpassen und die Fahrer ihrerseits neue Strategien entwickeln, um diesen Maßnahmen entgegenzuwirken. Die Forschung beleuchtet die komplexen Machtverhältnisse in digitalen Arbeitsplätzen und zeigt, wie Widerstand bestehende Machtstrukturen sowohl untergraben als auch stärken kann. Sie erweitert Scotts Theorie des alltäglichen Widerstands auf den Kontext der plattformvermittelten Gig Economy, liefert eine umfassende Typologie von Widerstandstaktiken und zeigt das dynamische Zusammenspiel zwischen Arbeiterwiderstand und Plattformgegenstrategien auf.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
AbstractThis chapter shifts the focus to everyday individual resistance and the micro-politics of negotiation and survival under algorithmic domination. Drawing on my two-stage ethnographic research, I identify three modes of individualised resistance—dodging algorithms, leveraging algorithmic loopholes, and subverting platform expectations—which workers employ to tactically reclaim autonomy. These fragmented and often invisible forms of resistance constitute what I term a ‘tug-of-war’ dynamic, in which platforms continuously update algorithmic systems to suppress worker strategies, prompting further adaptations by workers. This co-evolution reveals resistance not as a static act but as an ongoing dialectic within the contested terrain of the digital workplace. -
Chapter 8. Delivering Collective Solidarity and the Role of TikTok
Hui HuangDieses Kapitel befasst sich mit den sich herausbildenden Formen des kollektiven Widerstands unter den Fahrern von Lebensmittellieferungen, die durch algorithmisch betriebene Social-Media-Plattformen wie TikTok ermöglicht werden. Im Gegensatz zur traditionellen Offline-Organisation zeigt diese Studie, wie Fahrer maschinelles Lernen kreativ nutzen, um Solidarität aufzubauen und Maßnahmen zu koordinieren. Das Kapitel präsentiert ein neuartiges theoretisches Verständnis algorithmischer Macht am digitalen Arbeitsplatz und stellt die vorherrschende Perspektive in Frage, die maschinelles Lernen als Instrumente despotischer Kontrolle darstellt. Sie argumentiert, dass diese Algorithmen von Arbeitnehmern strategisch genutzt werden können, um sich der Kontrolle durch die Manager zu widersetzen und sie zu untergraben. Die Studie stützt sich auf detaillierte Beobachtungen der täglichen Interaktionen chinesischer Fahrer bei der Lebensmittellieferung auf TikTok, um ein Prozessmodell zu entwickeln, das veranschaulicht, wie Fahrer neue Formen des Widerstands schmieden und aufrechterhalten, die durch die algorithmischen Empfehlungen von TikTok angetrieben werden. Das Modell identifiziert drei primäre Funktionalitäten algorithmischer Empfehlungen innerhalb des digitalen Arbeitsprozesses: Datenverarbeitung und -verbindung, Agglomeration und Bindung sowie Disziplin und Verstärkung. Diese Funktionalitäten funktionieren zyklisch und ermöglichen einen dynamischen Widerstandsprozess, der mit der Visualisierung von Wut und Groll beginnt, sich durch digitale Gewerkschaften und Solidarität bewegt, zur kollektiven Mobilisierung vorstößt und in antagonistischen Aktionen gipfelt, die die ausbeuterischen Bedingungen der Plattformarbeit direkt in Frage stellen. Das Kapitel untersucht auch, wie die Fahrer die algorithmischen Empfehlungen von TikTok nutzen, um Streiks und Videoproteste zu organisieren, und zeigt die Rolle der Plattform bei der Förderung kollektiven Handelns und der Herausforderung der Dominanz der Plattform auf. Die Analyse unterstreicht das Potenzial, die Widerstandskraft der Arbeitnehmer innerhalb digitaler Räume zu artikulieren, und fordert politische Reformen zur Institutionalisierung digitaler Gewerkschaften am modernen digitalen Arbeitsplatz.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
AbstractThis chapter analyses emerging forms of collective resistance among Chinese food-delivery drivers, with a particular focus on their creative use of TikTok. While much of the literature sees algorithmic systems as unilaterally imposing control, I argue that workers can leverage the same algorithmic architectures for subversive ends. Drawing on digital ethnography, this chapter shows how drivers use TikTok to organise collective actions—such as mass refusals to take orders—and to stage reputational attacks against platforms. These algorithmically mediated forms of resistance demonstrate that the digital workplace, while deeply structured by control, remains a contested terrain. -
Chapter 9. Conclusion
Hui HuangDieses Kapitel untersucht die transformativen Auswirkungen digitaler Technologien auf die Beziehung zwischen Kapital und Arbeit innerhalb des aufkeimenden plattformbasierten Nahrungsmittellieferungssektors in China. Sie unterstreicht den Einsatz ausgeklügelter Algorithmen durch Plattformen, um Kontrolle auszuüben und überschüssige Arbeitskräfte aus ländlichen Migranten herauszuholen, was zu anhaltend prekären Arbeitsbedingungen führt. Das Kapitel untersucht auch die vielfältigen Formen des Widerstands, die die Arbeiter sowohl auf alltäglicher Ebene als auch durch kollektive Aktionen auf Plattformen wie TikTok anwenden. Sie zeigt, dass Arbeitnehmer trotz der Herausforderungen durch algorithmisches Management innovative Wege finden, diese Kontrollen in Frage zu stellen und zu untergraben. In diesem Kapitel wird auch die Rolle des chinesischen Staates bei der Gestaltung und Verschärfung der prekären Situation der Plattformfahrer diskutiert. Es leistet bedeutende theoretische und empirische Beiträge zur bestehenden Literatur über digitale Arbeit, algorithmisches Management und Widerstandsstrategien. Das Kapitel kommt zu dem Schluss, dass die digitale Technologie zwar den Arbeitsprozess verändert hat, aber auch neue Möglichkeiten für den Widerstand der Arbeitnehmer und kollektive Aktionen geschaffen hat.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
AbstractThis chapter offers a general discussion and conclusion. I reflect on the theoretical and empirical contributions of the book in relation to labour process theory, algorithmic control, platform precarity, and the lived experiences of China’s rural migrant workers. I also discuss the generalisability and limitations of the research and suggest potential directions for future study on the political economy of digital labour and worker resistance in China and beyond -
Backmatter
- Titel
- Algorithmic Antagonism
- Verfasst von
-
Hui Huang
- Copyright-Jahr
- 2025
- Verlag
- Springer Nature Singapore
- Electronic ISBN
- 978-981-9526-89-5
- Print ISBN
- 978-981-9526-88-8
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-981-95-2689-5
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