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Allgemeine Betriebswirtschaftslehre

Umfassende Einführung aus managementorientierter Sicht

  • 2020
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses bewährte Lehrbuch gibt eine umfassende und sehr gut verständliche Einführung in alle unternehmerischen Funktionen aus managementorientierter Sicht. Es ist das Standardwerk für Ausbildung und Praxis und zeigt, mit welchen Instrumenten die Strukturen und Prozesse eines Unternehmens optimal gestaltet werden können. Die klare Strukturierung des Inhalts, die vielen anschaulichen Grafiken sowie das umfangreiche Stichwortverzeichnis ermöglichen auch eine Nutzung des Lehrbuches als Nachschlagewerk.

Neu in der 9. Auflage
Für die 9. Auflage wurde der Lehrbuch-Bestseller erneut stark überarbeitet und aktualisiert. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Marketing, Rechnungswesen, Unternehmensbewertung sowie Organisation. Speziell hervorzuheben sind die verstärkte Berücksichtigung der Digitalisierung im Teil Marketing sowie die Darstellung neuer Ansätze der Selbstorganisation wie Scrum, Agiles Management und Holakratie im Teil Organisation.

Lehrbuch und praktischer Berufsbegleiter

An der vollständig überarbeiteten neunten Auflage wirkte ein Team aus hochqualifizierten Wirtschaftswissenschaftlern mit. Alle sechs Autoren bringen nicht nur ihr Fachwissen, sondern auch ihre Erfahrungen als Hochschuldozenten ein. Dadurch können sich auch Leser mit wenig oder keinen Vorkenntnissen leicht mit komplexen Zusammenhängen vertraut machen.
Ausführliche Erklärungen sowie viele kompakte und farblich abgesetzte Definitionen der wichtigsten Fachbegriffe erleichtern die Nutzung sowohl Studierenden als auch Praktikern in Unternehmen.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Rechnungswesen

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 18. Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Das betriebliche Rechnungswesen ist Bestandteil des betrieblichen Informationssystems. Es erfasst und verarbeitet Mengen und Werte aller Geld- und Leistungsströme, die im Zusammenhang mit dem betrieblichen Leistungsprozess entstehen. Dabei stehen interne und externe Adressaten im Fokus. Zwecke des betrieblichen Rechnungswesens sind die Dokumentation, Planung, Steuerung und Überwachung dieser betrieblichen Leistungsprozesse.
    3. Kapitel 19. Rechnungslegung nach HGB

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss eines kaufmännischen Geschäftsjahres Jahresabschlüsse dienen der Kompetenzabgrenzung der verschiedenen Anspruchsgruppen (Stakeholder) an Unternehmen wie Eigentümer, Fremdkapitalgeber, Management und Staat. Als Zwecke der Rechnungslegung sind in Deutschland die Zahlungsbemessung, die Verhaltenssteuerung und Ablegung der Rechenschaft sowie die Information über künftig erwartete Einzahlungsüberschüsse.
    4. Kapitel 20. Rechnungslegung nach IFRS

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      IFRS (International Financial Reporting Standards) sind mittlerweile für Unternehmen in der ganzen Welt mehr oder weniger verpflichtend, weil mit ihnen eine „einheitliche Sprache“ auf den Kapitalmärkten geschaffen wurde. Der Grad der Verpflichtung und der Umfang variieren jedoch. Innerhalb der EU müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen nur bei der Aufstellung konsolidierter Abschlüsse ein einheitliches Regelwerk internationaler Rechnungslegungsstandards (IFRS) anwenden (Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom Juli 2002). Nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen dürfen darüber hinaus in Deutschland einen IFRS-Konzernabschluss aufstellen. Für den Jahresabschluss mit dem Ziel der Ausschüttungsbemessung und Nominalkapitalerhaltung hingegen sind in Deutschland die IFRS weiterhin nicht relevant; allein für die Offenlegung darf hier ein IFRS-Jahresabschluss herangezogen werden.
    5. Kapitel 21. Internes Rechnungswesen

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Die Kosten- und Leistungsrechnung zählt zum internen Rechnungswesen. Sie dient in erster Linie der internen Informationsbereitstellung für die kurzfristige operative Planung, Kalkulation, Steuerung und Kontrolle von Kosten und Erlösen. Hauptaugenmerk liegt auf dem Werteverzehr von Produktionsfaktoren innerhalb der innerbetrieblichen Wertschöpfungskette. Im Vergleich zur Finanzbuchhaltung und dem Jahresabschluss unterliegt die Kosten- und Leistungsrechnung nur wenigen gesetzlichen Reglungen.
    6. Backmatter

  2. Finanzierung

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 22. Grundlagen der Finanzierung

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Der Umsatzprozess eines Unternehmens kann in einen güterwirtschaftlichen und einen finanzwirtschaftlichen Prozess unterteilt werden. Der finanzwirtschaftliche Umsatzprozess ist die Voraussetzung für den güterwirtschaftlichen. Die Finanzierung führt zur Bereitstellung von Kapital, welches über Investitionen für den Erwerb von Vermögensgegenständen eingesetzt werden kann. Ein Unternehmen hat verschiedene Möglichkeiten, eine Finanzierung zu erhalten. Aus den innerbetrieblichen Prozessen kann eine Innenfinanzierung bereitgestellt werden, während Kapital von außen als Außenfinanzierung bezeichnet wird.
    3. Kapitel 23. Finanzplanung und Finanzkontrolle

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Der Finanzplanung vorangestellt ist der Kapitalbedarf eines Unternehmens, dessen Höhe sich aus der Geschäftstätigkeit ergibt. Dabei tragen interne und externe Faktoren zur Bestimmung des jeweiligen Kapitalbedarfs bei. Der dynamische Prozess der Finanzplanung wird begleitet durch eine ständige Finanzkontrolle.
    4. Kapitel 24. Beteiligungsfinanzierung

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Der Begriff Beteiligungsfinanzierung impliziert bereits, dass diese Art Kapital eine enge Bindung an das Unternehmen bedingt. Bei einer Beteiligungsfinanzierung wird dem Unternehmen von außen Eigenkapital zugeführt. Die Besonderheit von Eigenkapital ist, dass es dem Unternehmen dauerhaft zur Verfügung steht. Aus diesem Grund bildet Eigenkapital die Basis zur Finanzierung des Unternehmens.
    5. Kapitel 25. Innenfinanzierung

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Bei der Innenfinanzierung wird das Kapital durch innerbetriebliche Vorgänge, also aus dem Unternehmen selber heraus, bereitgestellt. Dabei werden vier Formen der Innenfinanzierung unterschieden: die Selbstfinanzierung, die Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten, die Finanzierung aus Rückstellungs-werten und die Finanzierung aus Vermögensumschichtung. Mit Ausnahme der Finanzierung aus Rückstellungwerten handelt es sich bei der Innenfinanzierung um Eigenkapital des Unternehmens.
    6. Kapitel 26. Fremdfinanzierung

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Fremdfinanzierung (als Teil der Außenfinanzierung) liegt vor, wenn einem Unternehmen Kapital durch Gläubiger zugeführt wird. Im Gegensatz zur Beteiligungsfinanzierung wird hierbei kein Eigentum am Unternehmen erworben, sondern es entsteht ein schuldrechtliches Verhältnis auf Zeit. Der Fremdkapitalgeber hat Anspruch auf Verzinsung und Rückzahlung. Somit wirkt sich Fremdkapital auch immer auf die Liquidität des Unternehmens aus. Fremdkapital wird über den privaten Kapitalmarkt in Form von Krediten oder den öffentlichen Kapitalmarkt als Anleihen zur Verfügung gestellt.
    7. Kapitel 27. Optimierung der Unternehmensfinanzierung

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten werfen auch die Frage nach einer optimalen Kapitalstruktur auf. Dabei müssen unterschiedliche Anforderungen der jeweiligen Unternehmen an die Kapitalstruktur berücksichtigt werden. Eine Rolle spielen Rentabilität, Liquidität und Sicherheit, aber auch Flexibilität und Unabhängigkeit des Unternehmens. Es ist eine stetige Aufgabe der Finanzkontrolle, das Finanzierungsverhältnis des Unternehmens immer wieder den aktuellen Anforderungen anzupassen.
    8. Backmatter

  3. Investition und Unternehmensbewertung

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 28. Grundlagen der Investition und Unternehmensbewertung

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Unter einer Investition (lateinisch investire, „einkleiden“) versteht man den Einsatz von Kapital für einen bestimmten Verwendungszweck durch einen Investor. Investitionen können nach ihrem Gegenstand, ihrem Zweck, ihrer Funktion oder ihrem Zeithorizont unterschieden werden. Gemeinsam ist allen Investitionen, dass sie mit einer Auszahlung starten und dann Einzahlungen erwartet werden.
    3. Kapitel 29. Investitionsrechnung

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Unter der Investitionsrechnung werden alle Verfahren subsumiert, die einer rationalen Beurteilung von langfristigen Anlage- und Investitionsentscheidungen dienen. Investitionsrechenverfahren sind ein wesentliches Instrument zur langfristen Entscheidungsfindung und Kontrolle. Im Gegensatz zur Kosten- und Leistungsrechnung stehen dabei langfristige Entscheidungen im Fokus. Dabei wird bei den dynamischen Investitionsrechenverfahren auf Ein- und Auszahlungen abgestellt, nicht Erträge und Aufwendungen oder Erlöse und Kosten. Um das zeitliche Auseinanderfallen der künftigen Ein- und Auszahlungen zu erfassen, werden diese abgezinst. Bei den statischen Investitionsrechenverfahren werden hingegen Erträge und Aufwendungen oder Erlöse und Kosten verwendet, um so eine (vereinfachende) Periodenbetrachtung zu ermöglichen, die aber das zeitliche Auseinanderfallen von Ein- und Auszahlungen vernachlässigt. Mithilfe von Investitionsrechnungen ist es möglich, die quantitativen Aspekte einer Investition oder eines Investitionsprojektes zu erfassen und zu bewerten.
    4. Kapitel 30. Unternehmensbewertung

      Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner, Dirk Ulrich Gilbert, Dirk Hachmeister, Svenja Jarchow, Gernot Kaiser
      Zusammenfassung
      Die Unternehmensbewertung dient der Ermittlung des Wertes von ganzen Unternehmen oder von Anteilen an Unternehmen. In der Bewertungslehre herrscht heute Einigkeit darüber, dass Unternehmensbewertungen zweckbezogen durchzuführen sind, d. h. es gibt nicht den einen Unternehmenswert. Oberster Grundsatz ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung ist daher die Beachtung des Bewertungszwecks. Ausgangspunkt der Unternehmensbewertung ist immer der künftige Nutzen, den man mit dem Kauf eines Unternehmens erreichen möchte oder den man durch den Verkauf verliert (Unternehmensbewertungen als Investitionskalkül). Unternehmensbewertungen werden aber nicht nur bei Kauf- oder Verkaufsentscheidungen benötigt. Werden Unternehmenswerte im Rahmen der Vermittlungs- und Steuerbemessungsfunktion ermittelt, sind i. d. R. Typisierungen zu beachten, die eine rein subjektive Perspektive relativieren.
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Titel
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Verfasst von
Prof. Dr. Jean-Paul Thommen
Ann-Kristin Achleitner
Prof. Dr. Dirk Ulrich Gilbert
Prof. Dr. Dirk Hachmeister
Dr. Svenja Jarchow
Prof. Dr. Gernot Kaiser
Copyright-Jahr
2020
Electronic ISBN
978-3-658-27246-3
Print ISBN
978-3-658-27245-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-27246-3

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