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Über dieses Buch

Dieses gut verständliche Werk bringt Licht ins Dunkel des komplizierten wirtschaftlichen Themas Rente und Vorsorge und erklärt die wichtigsten Dinge, von denen heutzutage auch ein nicht studierter Ökonom wissen sollte. Und es regt an zu einem neuen Mittel der Vorsorge gegen Armut im Alter: dem Erhalt von Familie, Partnerschaft und Freundschaft. Den einzigen Dingen im Leben, die man sich nicht kaufen kann...

Freuen Sie sich auf eine Lektüre, die Ihnen in dieser Kombination eine besondere Hilfestellung zur Vorsorge im Alter bietet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Prolog: Holt der Sensenmann die Armen früher?

Zusammenfassung
Wer arm ist, muss früher sterben. Die meisten haben diesen Spruch schon einmal gehört. Möglicherweise wird er sich in ein paar Jahrzehnten bewahrheiten, wenn die jetzige Erwerbsgeneration der Rente entgegensieht.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

2. Von der Pyramide zum Pilz: Die Bevölkerungsentwicklung als soziales Dilemma?

Zusammenfassung
Wie wird Deutschland im Jahr 2035 oder gar im Jahr 2060 aussehen? Wie Abb. 2.1 zeigt, hat sich der Altersaufbau von einer Pyramidenform in eine Pilzform verwandelt. Die Ausbuchtungen zeigen den hohen Anteil der betagten Bevölkerung. Links in Abb. 2.1 sind zwei Ausbuchtungen zu sehen. Die erste Ausbuchtung betrifft die Gruppe der 40- bis 50-Jährigen. Deren Anteil war im Jahre 2008 am höchsten. Einen ebenfalls hohen Anteil wies die Gruppe der 70-Jährigen auf. Aufgrund der anhaltend geringen Geburtenzahlen verschiebt sich die Ausbuchtung Stück für Stück nach oben, sodass im Jahr 2060 ein großer Anteil der Bevölkerung über 70 Jahre alt sein wird.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

3. Wird unser Geld wertlos?

Zusammenfassung
Was passiert mit unserem Geld? Kaum im Portemonnaie angekommen, ist es auch schon wieder weg. Das liegt aber keinesfalls an der Verschwendermentalität des Portemonnaiebesitzers. Dieser hat seinen Lebensstil beibehalten. Werden die Lebensmittel immer teurer? Erhöht sich der Preis für die Dinge des täglichen Bedarfs?
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

4. Steigen die Einkommen, steigen die Preise?

Zusammenfassung
Warum müssen die Deutschen ständig jammern? Dafür gibt es doch gar keinen Grund! Die Einkommen sind im Vergleich zu 1990 stetig gestiegen. Selbst den „Armen“ geht es mittlerweile gut. Mediamarkt-Prospekte werden in ihrer Gestaltung vorrangig auf Hartz-IV-Empfänger ausgerichtet, wie auch immer das gehen soll. Durch teils sehr niedrige Lebensmittelpreise in Deutschland – mittlerweile expandieren ALDI und Co. Ins westeuropäische Ausland – muss wirklich niemand mehr Hunger leiden. Und auch Kredite werden, da die Banken ja auch Geschäfte machen wollen, so gerne wie nie vergeben.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

5. Dient die Rente als Kapitalanlage?

Zusammenfassung
Noch vor wenigen Jahrzehnten war den meisten nicht bewusst, dass es mit der Rente Probleme geben könnte. Es galt die sogenannte Umlagefinanzierung, die 1957 eingeführt wurde. Diese gilt auch heute noch, aber unter geänderten Bedingungen. Die Bestandteile dieser Formel (1957) sind:
  • Anrechnungsfähige Versicherungsjahre (VJ)
  • Steigerungssatz je Versicherungsjahr (abhängig von Rentenart)
  • Persönlicher Vomhundertsatz (PSBM)
  • Rentenwert/Werteinheiten (aRW)
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

6. Wohnst Du noch, oder bist Du schon in Rente?

Zusammenfassung
Es gibt verschiedene Vorstellungen zum Wohnen im Alter. Während die einen die Horrorvorstellung von überfüllten Pflegeheimen mit sich herumtragen, träumen die anderen von idyllischen Wohngemeinschaften. Ein Zusammenleben verschiedener Generationen: Jung und Alt in trauter Harmonie. Sozialromantik pur. Die Realität ist eine andere.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

7. Gibt es ein Leben nach der Rente?

Zusammenfassung
Die vergangenen Ausführungen haben gezeigt, dass es für die jetzigen und kommenden Generationen immer schwerer wird, Rentenpunkt für Rentenpunkt zusammenzukratzen. Dazu kommt der Anstieg der Lebensarbeitszeit. Wer weiß schon, ob es ihm überhaupt noch gestattet sein wird, in Rente zu gehen? Arbeiten bis 70 oder 80? Soll diese Vision in Zukunft Wahrheit werden? Und wie soll diese Vision in der Realität aussehen? Greise, die hochbetagt auf Baustellen herumkriechen? Arbeitsunfälle, die rapide ansteigen? Demenzkranke in der Verwaltung? Parkinsonpatienten als Chirurgen? Arbeiten bis zum Umfallen – so lautet die Devise der Zukunft. Das ist praktisch. Die Rente lässt sich dadurch ganz einsparen. Die Bürger werden finanziell und körperlich ausgequetscht wie eine Zitrone. Und wenn sie alt und krank sind, sollten sie möglichst schnell ableben, um niemandem zur Last fallen.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

8. Krankheit im Alter – geplantes Schicksal?

Zusammenfassung
Die größte Angst vor dem Alter ist die Angst vor Krankheiten. Im Grunde liegt es klar auf der Hand: Wenn der Körper abbaut, geht auch die Gesundheit zurück. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens (schwerer) Erkrankungen erhöht sich. Ein Blick in wissenschaftliche Erkenntnisse bringt Erschreckendes zutage: Bereits ab 30 sinkt der Grundumsatz an Energie. Dass die Wissenschaft hier recht hat, lässt sich unschwer an der Körperfülle einiger Menschen erkennen. Dazu kommt, dass die Nervenbahnen die Reize langsamer weiterleiten. Das Gehirngewicht nimmt ab. Mit anderen Worten: Das Gehirn schrumpft! Wer sich schon immer gewundert hat, warum er von Jahr zu Jahr vergesslicher wird, findet nun mit dem schrumpfenden Gehirn die Antwort. Auch die Konzentrationsfähigkeit lässt nach. So mancher weiß nun, warum er so schlecht zuhören kann, wenn andere etwas erzählen. Möglichweise ist etwas dran an der alten Weisheit, dass der liebe Gott nur für 27 Lebensjahre eine Garantie bereithält. Alles was danach kommt, ist eine gnädige Beigabe. Das waren die negativen Seiten des Alterns. Positiv ist, dass das Altern kein grausiges Schicksal sein muss. Jeder Mensch kann selbst etwas für seine Lebensqualität im Alter tun. Wennschon altern, dann bei guter Gesundheit.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

9. Was kosten Krankheit und Pflegebedarf?

Zusammenfassung
Jeder muss heute davon ausgehen, entweder mit der Pflege seiner Angehörigen oder der eigenen Pflegebedürftigkeit konfrontiert zu werden. Deshalb beschäftigt sich das vorliegende Kapitel mit den Kosten von Krankheit und Pflegebedarf. An dieser Stelle drängt sich wieder die Frage in den Vordergrund, ob Arme früher sterben müssen.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

10. Welche Wohnformen sind im Alter möglich?

Zusammenfassung
Mit oder ohne Pflegebedürftigkeit – für ältere Menschen ist es wichtig, die passende Wohnform zu finden. Gerade ältere Menschen leiden häufig unter Einsamkeit, wenn die Angehörigen weit weg gezogen sind und/oder mitten im Berufsleben stehen. In Zukunft werden deshalb alternative Wohnformen bedeutend, welche die soziale und medizinische Versorgung der älteren Menschen verbinden.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

11. Zwischenbilanz: Alter in Armut oder Kreativität leben?

Zusammenfassung
An dieser Stelle soll eine Zwischenbilanz erfolgen, welche die bisher gewonnenen Erkenntnisse zusammenfasst. Die im Prolog aufgeführten unheilvollen Prognosen werden sich zumindest in den nächsten Jahrzehnten nicht verwirklichen. Niemand muss früher sterben, weil er arm ist. Auch wenn Vergleiche pathetisch anmuten: Im Vergleich zum Gesundheitssystem anderer Länder geht es den Deutschen richtig gut. Dank der Pflegeversicherung fließen in begrenztem Umfang finanzielle Mittel für den Fall der Pflegebedürftigkeit. Diese reichen nicht für die Versorgung im Pflegeheim. Doch auch hier hat der Staat Vorsorge getroffen. Wenn weder Kinder noch Ehepartner zahlungsfähig sind, springt das Sozialamt ein. Trotz Abbau des Sozialstaates ist die Solidarität geblieben.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

12. Back to the Roots – Wie kann ich Halt und Unterstützung in der Familie finden?

Zusammenfassung
Eine stabile Familie ist in der Lage, die Unsicherheiten der Moderne abzufedern, und verspricht Sicherheit und Halt. Doch wie ist es möglich, in unsicheren Zeiten eine stabile Familie zu haben? Wie kann diese Familie bis ins Alter erhalten werden? Möglicherweise ist ein anderer Umgang mit Konflikten nötig. Es ist sicherlich keine Lösung, sich bei Problemen in der Beziehung gleich einen neuen Partner zu suchen. Konflikte gibt es früher und später auch mit dem neuen Partner. Möglicherweise ist die Familie die sicherste Altersvorsorge.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

13. Wie lässt sich das Alter in das Leben integrieren?

Zusammenfassung
Wie gezeigt wurde, ist das Alter längst nicht so tragisch wie angenommen. Noch immer gibt es ein dichtes sozialstaatliches Netzwerk, das im Alter Vorsorge trägt. Zusätzlich korrigiert das neue Pflegegesetz ab 2015 Defizite im Pflegebereich. Dabei werden die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse der pflegebedürftigen Bevölkerung besser berücksichtigt. Auch wenn Vergleiche nicht immer zielführend sind, so kann gesagt werden, dass das medizinische System Deutschlands im Vergleich zu dem anderer europäischer Länder hervorragend ist.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

14. Der kleine Rentenberater …

Zusammenfassung
Der kleine Rentenberater – alle wichtigen Fragen und natürlich Antworten rund ums Thema Rente kompakt und verständlich dargestellt. Von „Arbeitslosigkeit“ bis „Wartezeiten“ werden in einem fiktiven Dialog die mitunter schwierigen Regelungen des Rentenrechts beantwortet. Zum schnellen Nachlesen oder Nachschlagen unbedingt geeignet.
Christian Hentschel, Matthias Bettermann

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