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Über dieses Buch

Das vorliegende Buch zum Deutschen Alterssurvey (DEAS) stellt mit einem breiten Themenspektrum dar, dass die Lebensphase Alter vielfältig ist und sich wandelt: Ältere Menschen sind heute aktiver als vor 20 Jahren. Sie sind länger erwerbstätig, engagieren sich häufiger ehrenamtlich, sie treiben mehr Sport und sind mehrheitlich sozial gut eingebunden. Nehmen aber auch die Ungleichheiten im Alter zu? Befunde zu dieser Frage liefert der DEAS, die bundesweit wichtigste repräsentative Langzeitbefragung von Menschen, die sich in der zweiten Lebenshälfte befinden, also 40 Jahre und älter sind. Der DEAS wird seit 1996 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert. Das Buch zum DEAS 2014 stellt einen wesentlichen Teil der Sozialberichterstattung zum Thema Alter dar, ist Grundlage der Seniorenpolitik auf Bundesebene und Impulsgeber der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Alternsforschung.

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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Open Access

Chapter 1. Altern im Wandel: Zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey

Der demografische und soziale Wandel führt zu weitreichenden Veränderungen in Deutschland. Eine ‚Gesellschaft des langen Lebens‘, wie sie sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, ist ein großer Erfolg. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts erleben immer mehr Menschen ein höheres und sogar sehr hohes Lebensalter.
Katharina Mahne, Julia K. Wolff, Julia Simonson, Clemens Tesch-Römer

Open Access

Chapter 2. Daten und Methoden des Deutschen Alterssurveys

Der Deutsche Alterssurvey (DEAS) ist eine seit 1996 durchgeführte Befragung von Menschen in der zweiten Lebenshälft e in Deutschland. Mit der jüngsten DEAS-Erhebung im Jahr 2014 hat sich der Beobachtungszeitraum der Studie auf nunmehr 18 Jahre und fünf Erhebungen erweitert (1996, 2002, 2008, 2011, 2014). In Verbindung mit den kombinierten Quer- und Längsschnittstichproben und der großen thematischen Breite des DEAS steht damit ein Datensatz zur Verfügung, der eine fundierte Sozialberichterstattung über einen langen Zeitraum hinweg und zu einer Vielzahl alter(n)srelevanter Themen und Fragen ermöglicht.
Daniela Klaus, Heribert Engstler

Open Access

Chapter 3. Länger zufrieden arbeiten? Qualität und Ausgestaltung von Erwerbstätigkeit in der zweiten Lebenshälfte

Der Arbeitsmarkt wird derzeit nachhaltig durch den demografischen Wandel verändert. So steht eine abnehmende Anzahl von Erwerbstätigen einer größer werdenden Anzahl an Personen im Ruhestand gegenüber (Büsch, Dittrich, & Lieberum 2010). Daraus erwachsen neue Herausforderungen sowohl für das Erwerbssystem (zum Beispiel Fachkräft emangel) als auch für das Rentensystem (zum Beispiel Finanzierbarkeit).
Janna Franke, Martin Wetzel

Open Access

Chapter 4. Der Übergang in den Ruhestand: Alter, Pfade und Ausstiegspläne

In der Diskussion über die Bewältigung der Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt und die Alterssicherung wird der Verlängerung des Arbeitslebens und der Flexibilisierung des Übergangs in den Ruhestand eine hohe Bedeutung zugeschrieben. Besonderen politischen Ausdruck fand dies in den Rentenreformen zur schrittweisen Anhebung des Anspruchsalters beziehungsweise der weitgehenden Abschaffung vorgezogener Altersrenten und der Anhebung der Regelaltersgrenze.
Heribert Engstler, Laura Romeu Gordo

Open Access

Chapter 5. Engagiert bis ins hohe Alter? Organisationsgebundenes ehrenamtliches Engagement in der zweiten Lebenshälfte

Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement kann zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitragen und sozialintegrativ wirken (Zimmer & Rauschenbach 2011). Personen in der zweiten Lebenshälfte können über ehrenamtliches Engagement ihre Erfahrungen und Kompetenzen einbringen und somit einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten. Das freiwillige und ehrenamtliche Engagement von Älteren wird daher sowohl in Deutschland (zum Beispiel Fünfter Altenbericht 2006), als auch auf europäischer Ebene (zum Beispiel EU 2012) sowie im internationalen Kontext (zum Beispiel World Health Organization 2002) als gesellschaftliches Potenzial thematisiert.
Martin Wetzel, Julia Simonson

Open Access

Chapter 6. Einkommen und Armut in Deutschland: Objektive Einkommenssituation und deren subjektive Bewertung

Die materielle Lage ist von entscheidender Bedeutung für die Lebenssituation im Alter. Ein ausreichendes Einkommen ist eine grundlegende Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Integration aller – und damit auch älterer – Menschen.
Constanze Lejeune, Laura Romeu Gordo, Julia Simonson

Open Access

Chapter 7. Vermögen und Erbschaften: Sicherung des Lebensstandards und Ungleichheit im Alter

Um den Lebensstandard älterer Personen umfassend beschreiben zu können, müssen neben dem aktuellen Einkommen (vgl. Kapitel 6) auch Vermögenswerte in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden. Zum Vermögen zählen Güter (zum Beispiel Immobilien, Wertsachen) sowie Geld und Wertpapiere (zum Beispiel Aktien, Anleihen), die zum Eigentum einer Person gehören.
Constanze Lejeune, Laura Romeu Gordo

Open Access

Chapter 8. Altern nachfolgende Kohorten gesünder? Selbstberichtete Erkrankungen und funktionale Gesundheit im Kohortenvergleich

Mit zunehmendem Alter spielt die Aufrechterhaltung einer guten Gesundheit nicht nur für das Wohlbefinden oder für persönliche Aktivitäten (vgl. Kapitel 11 und 17) eine bedeutende Rolle, sondern auch für die gesellschaftliche Teilhabe, wie das ehrenamtliche Engagement oder die Erwerbstätigkeit (vgl. Kapitel 3 und 5). Gute Gesundheit umfasst dabei nicht nur die Abwesenheit von Krankheit sondern mehrere Dimensionen.
Julia K. Wolff, Sonja Nowossadeck, Svenja M. Spuling

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Chapter 9. Was tun wir für unsere Gesundheit? Gesundheitsverhalten in der zweiten Lebenshälfte

Bis ins hohe Alter hinein ist das eigene Verhalten für die Gesundheit wichtig und stellt damit ein hohes Präventionspotenzial dar (Bundesministerium für Gesundheit 2012). Hinsichtlich der Prävalenz der einzelnen Gesundheits- und Risikoverhaltensweisen bestehen jedoch erhebliche Alters-, Geschlechts- und Bildungsunterschiede, die es in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen gilt und deren Herausarbeitung zu einer zielgerichteten Planung von Präventions- und Interventionsmaßnahmen beiträgt.
Svenja M. Spuling, Jochen P. Ziegelmann, Jenna Wünsche

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Chapter 10. Heißt krank zu sein sich auch krank zu fühlen? Subjektive Gesundheit und ihr Zusammenhang mit anderen Gesundheitsdimensionen

Gesundheit ist ein mehrdimensionales Konzept (vgl. Kapitel 8), das nicht nur die körperliche, funktionale und psychische Gesundheit umfasst, sondern auch die subjektive Gesundheitsbewertung berücksichtigt (WHO 2002). Die subjektive Gesundheitsbewertung, das heißt, wie Menschen sich gesundheitlich fühlen und ihre Krankheit(en) und Einschränkungen einschätzen, stellt ein zentrales Maß gesundheitsbezogener Lebensqualität dar und kann eine Reihe anderer Gesundheitsaspekte (zum Beispiel Genesung nach Krankheit) vorhersagen.
Svenja M. Spuling, Susanne Wurm, Julia K. Wolff, Jenna Wünsche

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Chapter 11. Glücklich bis ins hohe Alter? Lebenszufriedenheit und depressive Symptome in der zweiten Lebenshälfte

Ein gutes Leben im Alter wird durch viele Faktoren, wie Gesundheit, materielle Lage oder Wohnsituation bestimmt. Ein wichtiger Bestandteil eines guten Lebens ist auch das subjektive Wohlbefinden, also wie es einer Person geht und wie sie sich fühlt.
Julia K. Wolff, Clemens Tesch-Römer

Open Access

Chapter 12. Pflege und Unterstützung bei gesundheitlichen Einschränkungen: Welchen Beitrag leisten Personen in der zweiten Lebenshälfte für andere?

In Deutschland leben derzeit etwa acht Millionen Menschen, die in ihren Aktivitäten des täglichen Lebens auf Dauer erheblich eingeschränkt sind. Laut der jüngsten Pflegestatistik (2013) sind davon 2,6 Millionen im Sinne der 1995 eingeführten sozialen Pflegeversicherung (SPV) leistungsberechtigt (Statistisches Bundesamt 2015b).
Daniela Klaus, Clemens Tesch-Römer

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Chapter 13. Auslaufmodell ‚traditionelle Ehe‘? Wandel der Lebensformen und der Arbeitsteilung von Paaren in der zweiten Lebenshälfte

Die Lebensformen der Bevölkerung unterliegen seit einigen Jahrzehnten Veränderungen, die zu einer wachsenden Vielfalt der Formen des Zusammenlebens der Geschlechter und Generationen geführt haben. In den Sozialwissenschaften wird dieser Wandel häufig als ein Trend der Pluralisierung der Lebensformen und -verläufe gekennzeichnet (Wagner & Franzmann 2000; Brüderl & Klein 2003; Wagner & Valdés Cifuentes 2014).
Heribert Engstler, Daniela Klaus

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Chapter 14. Nähe auf Distanz: Bleiben die Beziehungen zwischen älteren Eltern und ihren erwachsenen Kindern trotz wachsender Wohnenfternungen gut?

Familiale Beziehungen sind eine wesentliche Quelle für soziale Integration, Lebensqualität und Wohlbefinden über den gesamten Lebenslauf hinweg. Die Bindungen zu den eigenen Kindern und Enkeln gehören dabei zu den engsten sozialen Beziehungen älter werdender Menschen (Rossi & Rossi 1990). Sie vermitteln Gefühle von Zugehörigkeit, Intimität und Sinnhaftigkeit und sind ein wesentlicher Bestandteil der Alltagsgestaltung. Aber auch Gefühle von Wut und Ärger sind Teil dieser Beziehungen.
Katharina Mahne, Oliver Huxhold

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Chapter 15. Zwischen Enkelglück und (Groß-)Elternpflicht – die Bedeutung und Ausgestaltung von Beziehungen zwischen Großeltern und Enkelkindern

Der Übergang zur Großelternschaft ist ein zentrales familiäres Ereignis in der zweiten Lebenshälfte. Die Großelternrolle ist eine der wenigen neuen sozialen Rollen, die im späteren Leben hinzu kommen können und sie stellt spezifische Entwicklungsaufgaben für älter werdende Menschen bereit (Thiele & Whelan 2006). Der Übergang zur Großelternschaft wird zudem von den meisten Eltern als selbstverständlich für den späteren Lebenslauf erwartet (Herlyn & Lehmann 1998).
Katharina Mahne, Daniela Klaus

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Chapter 16. Zeit gegen Geld? Der Austausch von Unterstützung zwischen den Generationen

Es gibt eine breite und umfangreiche Forschung zur Solidarität zwischen den Generationen. Ein Thema, das auch seit Jahren den öffentlichen und politischen Diskurs mitbestimmt, indem anhaltend und kontrovers über einen möglichen Rückgang des Zusammenhalts zwischen den Generationen diskutiert wird (vgl. Kapitel 14).
Daniela Klaus, Katharina Mahne

Open Access

Chapter 17. Wahlverwandtschaften: Sind Freundschaften für die soziale Integration wichtiger geworden?

Soziale Beziehungsnetzwerke sind eine zentrale Voraussetzung für Zufriedenheit, Sicherheit und persönliches Wachstum (Baumeister & Leary 1995). Sie erfüllen nicht nur grundlegende Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Wertschätzung, sondern sind auch Quelle für Unterstützung, Wissen und neue Perspektiven sowie für positive Erlebnisse im Rahmen gemeinsamer Aktivitäten.
Anne Böger, Oliver Huxhold, Julia K. Wolff

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Chapter 18. Allein unter vielen oder zusammen ausgeschlossen: Einsamkeit und wahrgenommene soziale Exklusion in der zweiten Lebenshälfte

Wenn Menschen sich dauerhaft isoliert oder ausgeschlossen fühlen, kann dies gravierende Konsequenzen in unterschiedlichen Lebensbereichen haben. Anhaltende Gefühle der Isolation können nicht nur mit depressiven Symptomen (Cacioppo, Hughes, Waite, Hawkley, & Thisted 2006b) sondern auch mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und einer erhöhten Mortalität einhergehen (Hawkley, Thisted, Masi, & Cacioppo 2010; Luo, Hawkley, Waite, & Cacioppo 2012).
Anne Böger, Martin Wetzel, Oliver Huxhold

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Chapter 19. Wohnung und Wohnkosten im Alter

Die meisten Menschen wohnen bis ins hohe Alter in einer privaten Wohnung. 97 Prozent der 60-Jährigen und Älteren und immer noch 90 Prozent der 80-Jährigen und Älteren leben nach Angaben des Mikrozensus 2014 in einem privaten Haushalt, also mit Partnerin oder Partner, allein oder mit anderen Verwandten in einer Wohnung oder einem Haus (Statistisches Bundesamt 2015).
Sonja Nowossadeck, Heribert Engstler

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Chapter 20. Bewertung des Wohnumfeldes in der zweiten Lebenshälfte

Das Leben in der eigenen Wohnung und im vertrauten Wohnumfeld erhöht die Lebensqualität im hohen Alter und bei gesundheitlichen Einschränkungen. Voraussetzung dafür ist ein altersgerechtes Wohnumfeld und Versorgungssicherheit, das heißt das Zusammenspiel von Wohnen, Nahversorgung, medizinischer Versorgung, sozialen Kontakten und Begegnungsmöglichkeiten. Ein unterstützendes Wohnumfeld und gute nachbarschaftliche Beziehungen können im besten Fall dazu beitragen, dass stationäre Pflege nicht in Anspruch genommen werden muss und damit die Pflegekosten erheblich sinken (Heinze 2013; Lihs 2013; BAGSO 2014).
Sonja Nowossadeck, Katharina Mahne

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Chapter 21. Soziale Kohäsion in der Nachbarschaft

Es ist der Wunsch der meisten älteren Menschen, möglichst lange selbstständig zu Hause wohnen zu bleiben und vielen gelingt dies auch bis ins hohe Alter. Die selbstständige Lebensführung im vertrauten Wohnumfeld kann gerade mit zunehmendem Alter als Ausdruck von Autonomie verstanden werden (Oswald 1996). Es wächst jedoch auch das Risiko von sozialer Isolation, da Menschen in höheren Altersgruppen verstärkt an gesundheitlichen Einschränkungen leiden oder allein leben (Bromell & Cagney 2013).
Sonja Nowossadeck, Katharina Mahne

Open Access

Chapter 22. Älter werden – Gewinn oder Verlust? Individuelle Altersbilder und Altersdiskriminierung

Wie Menschen ihr eigenes Älterwerden erleben ist neben objektiven Lebensbedingungen wie der Gesundheit, dem Einkommen oder den Haushalts- und Familienstrukturen ein wichtiger Aspekt zur Beschreibung der Lebenssituation von Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Individuelle Altersbilder umfassen Vorstellungen, die eine Person vom Alter als Lebensphase, vom Prozess des Älterwerdens sowie von älteren Menschen als soziale Gruppe hat. Das Älterwerden wird dabei als multidimensional und multidirektional verstanden.
Ann-Kristin Beyer, Susanne Wurm, Julia K. Wolff

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Chapter 23. Also, als wir jung waren… Die Einschätzung des Verhältnisses von Alt und Jung

Die Einschätzung des Verhältnisses von Alt und Jung ist ein wiederkehrendes Thema, sowohl in den Medien als auch in der Forschung. Hierbei geht es nicht um die persönlichen (familiären) Generationenbeziehungen (für familiäre Generationenbeziehungen, vgl. Kapitel 14, 15 und 16), sondern um die Generationenverhältnisse, also das unpersönliche Verhältnis zwischen den Altersgruppen (Tesch-Römer, Motel-Klingebiel, & von Kondratowitz 2000). Vor allem aufgrund des demografischen Wandels und der sich verändernden Altersstruktur der deutschen Bevölkerung, wird in der Literatur ein herannahender Generationenkonflikt vermutet (Hollfelder 2012).
Janna Franke, Julia Simonson

Open Access

Chapter 24. Die Lebenssituationen von Personen in der zweiten Lebenshälfte mit und ohne Migrationshintergrund

Knapp 15 Prozent der Personen in der zweiten Lebenshälfte (40- bis 85-Jährige) haben einen Migrationshintergrund (Statistisches Bundesamt 2015). Eingewanderte und ihre Nachkommen sind insgesamt noch deutlich jünger als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund, doch bereits seit einigen Jahren erfahren sie eine „überproportionale demographische Alterung“ (Zeman 2005: 23) – eine Entwicklung, die sich zukünftig fortsetzen wird, vor allem weil klassische Zuwanderergruppen der Nachkriegszeit ins Renten- und zunehmend auch ins hohe Alter kommen.
Daniela Klaus, Helen Baykara-Krumme

Open Access

Chapter 25. Wandel von Teilhabe und Integration älterer Menschen – ein politikorientiertes Fazit

Im vorliegenden Buch werden empirische Analysen und Befunde in einer großen thematischen Bandbreite präsentiert: Es geht um Einkommen und Vermögen, um Erwerbsarbeit und den Übergang in den Ruhestand, um Beziehungen innerhalb der Familie, um soziale Netzwerke, um freiwilliges Engagement und Freizeitaktivitäten, um die Wohnsituation und die nachbarschaftlichen Beziehungen, um die Übernahme von Sorgeaufgaben (Unterstützung, Pflege, Enkelkinderbetreuung), um Lebensqualität und Wohlbefinden, um verschiedene Aspekte der gesundheitlichen Entwicklung, um Ansichten über andere Generationen sowie um Altersbilder. Das große Themenspektrum dieses Buches spiegelt den Facettenreichtum der Lebenssituation älterer Menschen wider. Darüber hinaus macht die thematische Breite deutlich, dass Senioren- oder Alternspolitik eine Vielzahl von Handlungsfeldern berührt.
Frank Berner, Katharina Mahne, Julia K. Wolff, Clemens Tesch-Römer

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