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26.09.2019 | Altersvorsorge | Nachricht | Onlineartikel

Nullzinspolitik beunruhigt deutsche Sparer

Autor:
Angelika Breinich-Schilly
30 Sek. Lesedauer

Die deutschen Sparer haben Sorgen. Doch es sind nicht Inflationsängste oder Kursverluste, die sie plagen. Laut einer aktuellen Umfrage beunruhigen die Verbraucher vor allem anhaltend niedrige Zinsen und Strafgebühren für Vermögen. 

Wie die repräsentative Umfrage "Sparen 2019" der Meinungsforscher von Yougov im Auftrag der Lebensversicherung 1871 unter mehr als 1.650 Sparern zeigt, sorgen sich 55 Prozent um ihr Vermögen aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB. 

Laut Studie setzen 27 Prozent der Deutschen bei der Altersvorsorge auf persönliche Rücklagen wie die eigene Immobilie oder das Sparbuch. Die gesetzliche Rentenversicherung und die private Altersvorsorge schneiden dagegen mit jeweils 15 Prozent deutlich schlechter ab.

Solidarprinzip ist den Deutschen wichtig

Doch aller Unwägbarkeiten in der Finanzpolitik zum Trotz halten 43 Prozent der Deutschen das Solidarprinzip für ein zeitloses Modell. 65 Prozent sagen sogar, dass die Gesellschaft mehr Solidarität brauche, wenn es um die finanzielle Absicherung im Alter geht. 

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