An Oral History of Development Cooperation
Experiences of Japan and its Partners
- Open Access
- 2026
- Open Access
- Buch
- Verfasst von
- Yoichi Mine
- Verlag
- Springer Nature Singapore
Über dieses Buch
Über dieses Buch
This Open Access book offers a comprehensive oral history of Japan’s development cooperation, based on nearly 300 interview narratives collected in Indonesia, Chile, Tanzania, Malaysia, Thailand, Costa Rica, Kenya, Ghana, Zambia, Jordan, Brazil, Cambodia, and Japan. Unlike most books on development cooperation, which are written from the perspective of aid providers, this book gives voice to local actors – referred to as ‘counterparts’ – in aid recipient countries. In an era of geopolitical polarisation and parochialism, the book compellingly presents alternative ways of development cooperation founded on mutually respectful relationships between foreign experts and their partners. The case studies cover primary and manufacturing industries, infrastructure, education, health, migration, environmental sustainability, and peace. The book invites readers to rethink how development cooperation can be reimagined in our divided world.
In this era when development cooperation undergoes drastic transformation, it is crucial for us to learn from past experience to inform future strategies. Japan’s approach has focused on teaching people how to fish rather than giving them fish, thereby fostering unbreakable bonds of trust with local people. This book vividly depicts how these trusting relationships enabled development projects to overcome unforeseen challenges and crises. By sharing narratives of those involved, the book also reveals their expectation, frustration, and a shared sense of accomplishment. This book is a must read for anyone interested in the future direction of global efforts in development cooperation.
Akihiko Tanaka, President, Japan International Cooperation Agency (JICA)
Inhaltsverzeichnis
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1. Voices from the Receiving Side: Writing an Oral History of Development Cooperation
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenTauchen Sie ein in eine fesselnde Untersuchung der Rolle Japans in der Entwicklungszusammenarbeit der Nachkriegszeit, erzählt durch die Augen derjenigen, die Hilfe erhielten, und nicht derjenigen, die sie leisteten. Diese Studie rekonstruiert die Geschichte von 16 Großprojekten in 14 Ländern, vom indonesischen Einzugsgebiet des Brantas-Flusses bis zur Veterinärschule Sambias, anhand von 288 Interviews mit lokalen Partnern. Entdecken Sie, wie diese Projekte politische Umwälzungen, Umweltkatastrophen und Finanzkrisen bewältigten und oft durch unerwarteten Einfallsreichtum Widrigkeiten in Chancen verwandelten. Erfahren Sie, warum Japans Ansatz der "Lehre vom Fischen" - mit Schwerpunkt auf der Entwicklung der menschlichen Ressourcen - bleibende Hinterlassenschaften hinterlassen hat, die über die offiziellen Zeitachsen hinausgehen. Das Buch stellt die gängige Meinung in Frage, indem es zeigt, wie örtliche Fachleute Japans Hilfe bewerteten, und sowohl die Erfolge als auch die Misserfolge enthüllt, die in offiziellen Berichten übersehen wurden. Anhand anschaulicher Darstellungen veranschaulicht sie das empfindliche Gleichgewicht zwischen Geberunterstützung und Eigenverantwortung des Empfängers und zeigt, wie echte Entwicklung durch Zusammenarbeit und nicht durch Wohltätigkeit entsteht. Egal, ob Sie sich für die politischen Dimensionen von Entwicklungshilfe, die Nachhaltigkeit von Entwicklungsprojekten oder die menschlichen Geschichten hinter dem wirtschaftlichen Wandel interessieren: Diese Arbeit bietet neue Perspektiven, die unser Verständnis von internationaler Zusammenarbeit neu definieren.KI-Generiert
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AbstractThis chapter outlines the rationale, methods, and theoretical foundations of the book. The author argues that Japan, as the first non-Western nation to industrialise, offers a historically unique model for late developers. Its history of development cooperation should be reconstructed through the voices of recipients rather than those of donors. The first section explains why oral evidence from local counterparts—engineers, teachers, doctors, officials, etc.—is essential for capturing how Japan’s projects were implemented on the ground. It describes the author’s fieldwork across 16 projects in Asia, Africa, and Latin America, and reflects on the nature of oral testimony and its subjectivity. The following sections develop the theoretical framework. Building on the concept of ‘teaching how to fish’ and applying the principal-agent framework to development practice, the chapter sheds light on the ultimate objectives of international cooperation. It distinguishes between colonial, cooperative, and solidarity models of development assistance. Finally, drawing on A.O. Hirschman’s principle of ‘Hiding Hand’, the chapter views crises—political, environmental, and institutional—as catalysts for the dynamic transformation of development projects. The last section explains how the case studies in this book are logically structured. -
2. Blessings of Water, Blessings of People: Farming and Fishing Industries
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel befasst sich mit drei transformativen Wassermanagementprojekten, die jeweils veranschaulichen, wie sich Technik, Ökologie und menschliche Handlungsfähigkeit überschneiden, um nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen. Im indonesischen Flussgebiet des Brantas verwandelte eine jahrzehntelange Zusammenarbeit zwischen japanischen Experten und lokalen Ingenieuren eine überschwemmungsgefährdete Region in ein Modell integrierten Flussmanagements, das Eigenständigkeit und institutionelles Wachstum fördert. Die Geschichte der chilenischen Lachsindustrie offenbart die unbeabsichtigten Folgen der Bemühungen um Fischbestände und des unerwarteten Aufstiegs der Aquakultur, der durch die Expertise chilenischer Kollegen angetrieben wurde, die von Projekten des öffentlichen Sektors in die Führungsrolle des privaten Sektors wechselten. Unterdessen war in Tansanias Kilimandscharo-Region eine Reisanbauinitiative zunächst erfolgreich, sah sich aber später mit Wasserverteilungskonflikten konfrontiert, was die Notwendigkeit einer kommunal gesteuerten Regierungsführung bei der landwirtschaftlichen Entwicklung unterstreicht. In all diesen Fällen betont das Kapitel die entscheidende Rolle lokaler Eigenverantwortung, Geduld beim Aufbau von Kapazitäten und die Anpassungsfähigkeit von Entwicklungsmodellen an einzigartige ökologische und kulturelle Kontexte. Durch die Untersuchung der Erfolge, Misserfolge und langfristigen Transformationen dieser Projekte gewinnen die Leser ein tieferes Verständnis dafür, wie Wasserressourcen genutzt werden können, um Wirtschaftswachstum mit Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit in Einklang zu bringen. Die Analyse stellt auch traditionelle Vorstellungen von Entwicklungserfolg in Frage und spricht sich für eine ganzheitlichere Bewertung aus, die institutionelles Lernen und Widerstandsfähigkeit gegenüber unmittelbaren, quantifizierbaren Ergebnissen bewertet.KI-Generiert
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AbstractThis chapter examines Japan’s development cooperation by taking a closer look at three water-related projects. It opens by reflecting on water as a life-sustaining and potentially destructive force, framing the management of water as a political challenge. The chapter situates water governance beyond the dichotomy of state control and market mechanism, emphasising the importance of community-based management of the commons. Three case studies follow. First, the Brantas River Basin Project in Indonesia that originated in Japan’s post-war reparations evolved over decades into a model of local autonomy and technical mastery, symbolised by the enduring ‘Brantas Spirit.’ Second, the Salmon Stocking and Aquaculture Project in Chile became a successful incubator of Chile’s modern aquaculture industry, despite later constraints such as the 2009 ‘Sanitary Crisis’. Finally, the Kilimanjaro Rice Irrigation Project in Tanzania achieved productivity gains but later faced serious water conflicts, highlighting the need for cooperative management among farmers. Across these cases, the chapter stresses the importance of long-term human resources development over short-term metrics. The trust-based engagement of Japanese experts and their local counterparts enabled the projects to progress towards independence and autonomy, demonstrating how technology transfer, local adaptation, and shared stewardship can sustain both human and natural resources. -
Chapter 3. The Quest for Human Resources Development: Manufacturing Industry
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel seziert Japans vielschichtige Rolle bei der Förderung der Industrialisierung und der Entwicklung der Humanressourcen in Malaysia, Thailand und Costa Rica und zeigt, wie kulturelle Diplomatie und technische Zusammenarbeit miteinander verflochten sind, um wirtschaftlichen Fortschritt voranzutreiben. In Malaysia entwickelte sich das Centre for Instructor and Advanced Skill Training (CIAST) zu einem Vorzeigeprojekt, bei dem japanische Experten mit lokalen Partnern zusammenarbeiteten, um ein selbsttragendes Berufsbildungssystem aufzubauen. Die Initiative befasste sich nicht nur mit den ethnischen Unterschieden Malaysias, sondern demonstrierte auch die Macht, "Lehrern beizubringen, wie man lehrt", wodurch sichergestellt wurde, dass Fertigkeiten und Wissen über Generationen von Arbeitnehmern hinweg kaskadiert wurden. Unterdessen erlebte Thailands Entwicklungsplan für die Ostküste sowohl Triumph als auch Aufruhr, als politischer Widerstand und globale wirtschaftliche Verschiebungen seine Widerstandskraft auf die Probe stellten. Der letztendliche Erfolg des Projekts - unterstützt durch Japans Yen-Kredite und die Auswirkungen des Plaza-Abkommens auf japanische Investitionen - verwandelte die Region in ein Produktionszentrum, obwohl es auch ökologische und soziale Debatten unter den lokalen Gemeinschaften auslöste. In Costa Rica machte die Verbreitung der Kaizen-Methode einen unerwarteten Welleneffekt deutlich, da sich japanische Managementtechniken an einen zentralamerikanischen Kontext anpassten, hierarchische Arbeitsnormen in Frage stellten und die Mitbestimmung der Arbeitnehmer förderten. Über diese Fallstudien hinaus untersucht das Kapitel die umfassenderen Implikationen der japanischen Entwicklungszusammenarbeit, von ihren historischen Verwicklungen in Südostasien bis hin zu ihrer Rolle als Brücke zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Außerdem wird das empfindliche Gleichgewicht zwischen Wirtschaftswachstum und ökologischer Nachhaltigkeit untersucht, insbesondere in Thailands petrochemischer Industrie, wo die industrielle Expansion mit lokalen Existenzgrundlagen und ökologischen Belangen kollidierte. Durch die Verknüpfung von Mikro- und Makroperspektiven bietet das Kapitel eine überzeugende Darstellung, wie die Entwicklung der Humanressourcen Modernisierung beschleunigen und gleichzeitig kulturelle Sensibilitäten und geopolitische Komplexitäten bewältigen kann.KI-Generiert
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AbstractThis chapter examines Japan’s contributions to industrial and human resources development with a focus on manufacturing as the core of modernisation. It begins by describing the feature of human beings as homo faber. Japan’s on-the-job training (OJT) based on apprenticeship ethics became central to its post-war development cooperation. The chapter situates Japan’s cooperation in manufacturing in the context of Southeast Asian anti-Japanese movements in the 1970s and 80s. In response, Japan advanced the Fukuda Doctrine (1977) and the ASEAN Human Resources Development Project, establishing training centres across the region. Notable examples include Malaysia’s Centre for Instructor and Advanced Skill Training (CIAST), which exemplified Japan’s ‘teaching the teachers’ approach to capacity development in vocational education. Second, Thailand’s Eastern Seaboard Development Project received macro-level support for industrialisation in the form of large-scale infrastructure development financed by yen loans, which galvanised export-led growth. Finally, the chapter discusses Costa Rica’s Centro de Formación de Formadores y de Personal Técnico para el Desarrollo Industrial de Centroamérica (CEFOF), where Japanese experts introduced the kaizen methods to promote worker participation and sustained skill development. Collectively, these cases demonstrate how Japan’s cooperative projects increased industrial capacity and disseminated manufacturing knowledge in diverse cultural and historical settings. -
4. Teaching Is Learning: Educational Cooperation
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel zeichnet Japans sich entwickelnde Rolle in der globalen Bildungszusammenarbeit nach, von seinem Fokus auf technische und berufliche Ausbildung Mitte des 20. Jahrhunderts bis hin zu seiner Hinwendung zur Grundlagenbildung in den 1990er Jahren. Untersucht werden zwei wegweisende Projekte: die Gründung der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology (JKUAT) in Kenia, die als kleines technisches College begann und sich zu einer führenden Gesamtuniversität entwickelte, und die Initiative Strengthening Mathematics and Science in Secondary Education (SMASSE), die die Lehrmethoden an allen weiterführenden Schulen Kenias revolutionierte. Das Narrativ untersucht die politische, kulturelle und bildungspolitische Dynamik, die diese Projekte prägte, einschließlich Japans strategischer Diplomatie, der Herausforderungen kultureller Anpassung und des empfindlichen Gleichgewichts zwischen Geberunterstützung und lokaler Eigenverantwortung. Durch Interviews mit wichtigen Akteuren - von Universitätsführern bis hin zu Freiwilligen der JICA - enthüllt das Kapitel die menschlichen Geschichten hinter diesen groß angelegten Bemühungen und beleuchtet Momente des Triumphs, wie die Veränderung der Lehrmethoden und die Stärkung lokaler Pädagogen, aber auch Rückschläge wie Japans abrupten Entzug der Unterstützung und die auftretenden kulturellen Missverständnisse. Der Text geht auch auf die allgemeineren Implikationen dieser Projekte ein, einschließlich ihres Einflusses auf die regionalen Bildungssysteme in Afrika und des anhaltenden Vermächtnisses des japanischen Ansatzes in Bezug auf internationale Zusammenarbeit. Am Ende werden die Leser ein differenziertes Verständnis davon gewinnen, wie Bildungshilfe den langfristigen Aufbau von Kapazitäten fördern kann, auch wenn sie sich durch die Komplexität globaler Partnerschaften und lokaler Erwartungen bewegt.KI-Generiert
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AbstractThis chapter traces the evolution of Japan’s educational cooperation from higher to secondary education, emphasising learning as a reciprocal process. In the early decades, Japan’s focus lay in technical and vocational education and training (TVET), reflecting its comparative advantage in applied science and engineering. Basic education was long avoided owing to concerns about national sovereignty and the bureaucratic boundaries between ministries. A turning point came with the ‘Education for All’ consensus in 1990, which led Japan to extend its support to basic and secondary education. The chapter presents two significant case studies in Kenya: the establishment of Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology (JKUAT) and the Strengthening Mathematics and Science in Secondary Education (SMASSE) Project. Both fostered hands-on, student-centred approaches, as well as long-term collaboration between Japanese experts and Kenyan educators, though not without challenges regarding ownership and transition. The chapter concludes by examining the role of the Japan Overseas Cooperation Volunteers (JOCV), whose educational activities embody mutual learning rather than one-way transfer of knowledge. Japan’s position as a receiver rather than a donor is revealed. Ultimately, education is both a means and an end of development and is expected to foster communities of co-learning across nations. -
5. The Right to Health: Public Health Cooperation
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenTauchen Sie ein in die komplexe Welt der Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Gesundheit durch drei überzeugende Fallstudien, die zeigen, wie die Medizin- und Veterinärwissenschaften systemische Veränderungen vorantreiben können. Erstens muss das Vermächtnis der japanischen medizinischen Hilfe in Ghana aufgedeckt werden, wo sich das Noguchi Memorial Institute for Medical Research (NMIMR) inmitten politischer Unruhen und Wirtschaftskrisen als Leuchtfeuer der Hoffnung erwies. Entdecken Sie, wie sich diese Institution von einem jungen Forschungszentrum zu einem eigenständigen Kraftwerk entwickelt hat, das tropische Krankheiten bekämpft, lokale Talente fördert und Partnerschaften über Japan hinaus diversifiziert. Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen, ausländisches Know-how mit lokaler Eigenverantwortung in Einklang zu bringen, die Auswirkungen von Krisen wie der Hungersnot von 1983 und wie die Auslandsprogramme des NMIMR - wie Gesundheitsbefragungen von Haus zu Haus in Dörfern - die Kluft zwischen Forschung und Gemeinschaftsbedürfnissen überbrückt haben. Als Nächstes können Sie Sambias Weg in Richtung Exzellenz in der Veterinärmedizin durch die Fakultät für Veterinärmedizin der Universität Sambia erkunden. Man denke an den mühsamen Prozess der Sambianisierung, bei dem ausländische Lehrkräfte nach und nach durch lokale Experten ersetzt wurden, und wie dieser Wandel durch Japans langfristiges Engagement für Bildung und Forschung beschleunigt wurde. Verstehen Sie die Nuancen des Aufbaus einer Veterinärschule von Grund auf, die Rolle der Ausbildung in Drittländern im südlichen Afrika und wie sich die Schule zu einer Drehscheibe für die Erforschung von Zoonosen entwickelte, einschließlich bahnbrechender Projekte zur Bleikontamination. Schließlich sollte man Jordaniens innovativen Ansatz in den Bereichen Familienplanung und Frauenförderung untersuchen, der dem Engagement der Basis Vorrang vor einer Politik von oben nach unten einräumte. Verfolgen Sie die Geschichte von Gesundheitshelfern, die sich in ländliche Häuser wagten, um Familien über reproduktive Gesundheit, die damit verbundenen kulturellen Sensibilitäten und darüber aufzuklären, wie sich kleine Initiativen entwickelten, um die nationale Politik zu beeinflussen. Gemeinsam heben diese Geschichten das empfindliche Gleichgewicht zwischen Auslandshilfe und lokaler Autonomie, die Bedeutung der Anpassung an kulturelle Kontexte und die anhaltenden Auswirkungen einer nachhaltigen Zusammenarbeit hervor. Egal, ob Sie sich für die historische Entwicklung medizinischer Institutionen, die Schnittmenge von Veterinärwissenschaft und öffentlicher Gesundheit oder die transformative Kraft kommunaler Gesundheitsfürsorge interessieren, dieses Kapitel bietet eine Fülle von Lehren für Fachleute, die die Zukunft der globalen Gesundheit gestalten.KI-Generiert
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AbstractThis chapter explores Japan’s medical and public health cooperation in the context of human development and human security. Like education, health is both instrumental and intrinsic to human well-being, in that it enables people not only to work productively but also to live lives they value. The chapter begins by contextualising health within a broader ecological and ethical framework, emphasising the shared vulnerability of humans to zoonotic diseases. Three major case studies illustrate Japan’s evolving approach. First, the Noguchi Memorial Institute for Medical Research (NMIMR) in Ghana exemplified large-scale, technology-intensive cooperation in tropical medicine, yet it also raised fundamental questions regarding the ownership and sustainability of development projects. Second, the project of the School of Veterinary Medicine at the University of Zambia (UNZA) expanded medical cooperation to include animal health, thereby linking human and veterinary sciences. Finally, the Family Planning and Reproductive Health Project in Jordan demonstrated the effectiveness of community-based outreach, empowering women and promoting behavioural change through local health workers. Across these diverse contexts, Japan’s approach shifted from short-term medical aid towards participatory institution-building. The chapter concludes that peace, scientific collaboration, and human-centred partnerships are the indispensable foundations for realising the right to health globally. -
6. Towards Human Security
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDieses Kapitel befasst sich mit der Entwicklung der japanischen Entwicklungszusammenarbeit von einem Schwerpunkt auf Nationenbildung hin zu einem umfassenderen Engagement für menschliche Sicherheit und betont die entscheidende Rolle des Austauschs an der Basis und des grenzüberschreitenden Personenverkehrs. Es stellt das Konzept der "Drifter" vor - Migranten, Wissenschaftler und Aktivisten, die als Brücken zwischen Gemeinschaften, Kulturen und Nationen fungieren - und veranschaulicht, wie ihre Interaktionen partizipatorische Lösungen für globale Herausforderungen fördern. Das Kapitel ist um drei überzeugende Fallstudien strukturiert, die diese Ideen zum Leben erwecken. Erstens untersucht sie die historischen und kulturellen Verbindungen zwischen Japan und Brasilien durch die Brille der Nikkei-Migration (japanisch-brasilianische Migration) und untersucht, wie Jugendausbildungsprogramme interkulturelle Verbindungen gefördert und Identitäten neu definiert haben. Zweitens deckt sie die überraschende Zusammenarbeit zwischen Minamata, Japan, und dem Amazonasbecken in Brasilien auf, um die Quecksilberverschmutzung zu bekämpfen, und zeigt, wie wissenschaftliche Zusammenarbeit und Basisaktivismus Umweltkrisen bewältigen können. Schließlich untersucht er die Versöhnungsbemühungen der Nachkriegszeit durch die Linse von Friedensmuseen in Okinawa und Kambodscha und zeigt auf, wie gemeinsame Erinnerungen und Technologietransfer historische Wunden heilen können. Gemeinsam offenbaren diese Geschichten eine starke Verschiebung in der Entwicklungszusammenarbeit - eine, die menschliche Verbindungen, lokales Handeln und nachhaltige Lösungen gegenüber traditionellen staatszentrierten Ansätzen in den Vordergrund stellt. Dieses Kapitel konzentriert sich auf das transformative Potenzial von "Driftern" und partizipativem Austausch und bietet eine neue Perspektive, wie globalen Herausforderungen mit Empathie, Innovation und kollektivem Handeln begegnet werden kann.KI-Generiert
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AbstractThis chapter concludes the book by highlighting human security, a people-centred approach that underscores dignity, solidarity, and perpetual peace. It highlights the role of ‘drifters,’ individuals who cross borders and connect communities, as agents of mutual learning between peoples. Three major case studies illustrate the emergence of this approach in Japan’s development cooperation. The first concerns Nikkei youth programs for young ethnic-Japanese students in Brazil and other Latin American countries, through which they rediscovered their hybrid identity and built transnational networks. Rooted in Japan’s emigration policy, these initiatives evolved into dynamic cultural exchange and leadership development. The second case explores environmental cooperation between Minamata in Japan and the Amazon Basin in Brazil, prompted by mercury pollution in both regions. Japanese citizen-scientists like Akagi Hirokatsu transferred analytical methods. Finally, collaboration between peace museums in Okinawa and Cambodia reveals how shared memories and reflections on war and violence could nurture people’s empathy and peace education. The Cambodian case ends with the successful water supply project known as the ‘Miracle of Phnom Penh’. Across these experiences, a new, horizontal, participatory, and dialogical modality of Japan’s cooperation emerges. Collaboration for human security has been taking shape in the middle of bilateral cooperation for nation-building.
- Titel
- An Oral History of Development Cooperation
- Verfasst von
-
Yoichi Mine
- Copyright-Jahr
- 2026
- Verlag
- Springer Nature Singapore
- Electronic ISBN
- 978-981-9554-79-9
- Print ISBN
- 978-981-9554-78-2
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-981-95-5479-9
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