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Über dieses Buch

Das Konzept der Modularität wird von vielen Unternehmen als geeignetes Mittel zur Steigerung der strategischen Flexibilität gesehen. Während in der Wissenschaft und Praxis jedoch vor allem Produkte als Analyseobjekt betrachtet werden, widmet sich Sebastian Wolf in seinem Buch der Modularität von Dienstleistungen und deren Organisation. Unter Nutzung der Allgemeinen Systemtheorie erarbeitet der Autor auf Basis der bisherigen Erkenntnisse zur Modularität von Produkten und den spezifischen Charakteristiken von Dienstleistungen ein theoretisches Modell zu den Determinanten modularer Dienstleistungs- und Organisationsarchitekturen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Für viele Unternehmen hat in den letzten Jahrzehnten die Wettbewerbsintensität aufgrund der zunehmenden Heterogenität der Kundenbedürfnisse bei einer gleichzeitigen Verkürzung der Produktlebenszyklen spürbar zugenommen. Um dennoch erfolgreich im Wettbewerb bestehen zu können, greifen die Unternehmen häufig auf die Strategie einer kundenindividualisierten Massenfertigung (Mass Customization) zurück. So ist es für ein Unternehmen mit dieser Strategie möglich, auf den Druck nach Flexibilität aus der Umwelt zu reagieren und auch heterogene Kundenbedürfnisse noch zu akzeptablen Kosten zu bedienen, da hierbei die Vorteile einer kostensparenden Massenfertigung mit der Möglichkeit einer kundenindividuellen Anpassung der Produkte in Einklang gebracht werden.
Sebastian Wolf

Kapitel 2. Theoretische und konzeptionelle Grundlagen zur Modularität von Systemen

Der Ursprung dessen, was heute als Allgemeine Systemtheorie (general systems theory) bekannt ist, lässt sich bereits bis in das frühe 20. Jahrhundert zurückverfolgen, als der Biologe von Bertalanffy in seinen Abhandlungen über die theoretische Biologie den Begriff der „system-theory of the organism“ verwendete. Er argumentierte, dass ein lebendes biologisches System, wie beispielsweise ein Organismus, nicht alleine durch seine isolierte Betrachtung der einzelnen Teile und Prozesse erklärt werden kann.
Sebastian Wolf

Kapitel 3. Modularität im Dienstleistungskontext

Das Konzept der Modularität lässt sich aufgrund seiner Eigenschaft als allgemeines Systemkonzept nicht nur auf die bisher im Fokus stehenden Produkte, Prozesse und Organisationen anwenden. Vielmehr können auch Dienstleistungen (synonym: Services) als modulare oder integrierte Systeme beschrieben werden. Dazu ist es sinnvoll, einen genaueren Blick sowohl auf den Dienstleistungsbegriff als auch auf die spezifischen Charakteristiken von Dienstleistungen zu werfen (vgl. Kapitel 3.2).
Sebastian Wolf

Kapitel 4. Theoretisches Modell zu den Determinanten modularer Dienstleistungs- und Organisationsarchitekturen

Im Rahmen dieses Kapitels soll ein theoretisches Modell zu den Determinanten modularer Dienstleistungen und deren Organisation erarbeitet werden. Ausgangspunkt der Überlegungen ist dabei der spezifische Vorteil, den eine modulare Systemarchitektur gegenüber einer integrierten Systemarchitektur besitzt (vgl. Kapitel 2.2.2). So lassen sich mit einer integrierten Architektur in der Regel zwar zeitlich konstante Kosten- oder Leistungsziele deutlich besser erreichen als mit einer modularen Architektur.
Sebastian Wolf

Kapitel 5. Schlussbetrachtung

Das Konzept der Modularität wird häufig als ein geeignetes Mittel angesehen, um die strategische Flexibilität eines Unternehmens zu verbessern. Dabei stand anfänglich vor allem die Gestaltung modularer Produkt- und Prozessarchitekturen im Vordergrund, mit denen Unternehmen auf eine hohe Wettbewerbsintensität und die zunehmende Heterogenität der Kundenbedürfnisse reagierten. Zusätzlich wurde das Konzept zur Nutzung von Flexibilitätsvorteilen mit der Zeit auch auf die Gestaltung von Organisationsarchitekturen ausgeweitet, also denjenigen Architekturen, die die spezifische Arbeitsteilung zwischen verschiedenen organisatorischen Akteuren abbilden.
Sebastian Wolf

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