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Über dieses Buch

Durch die Ost-Erweiterung der Europäischen Union dehnt sich die europäische Wertschöpfungskette nach Osten aus. Sie bedingt den Aufbau und die Optimierung globaler europaweiter Logistiknetzwerke. Die Neuorientierung der osteuropäischen Wirtschaft, verbunden mit einem Sprung in neue Produktionssysteme, führt zu einer grundlegenden Veränderung von logistischen Anspruchsprofilen in der verladenden Wirtschaft. Diese neuen Anspruchsprofile erfordern die Entwicklung logistischer Systemlösungen.
Giorgi Doborjginidze stellt in seiner Dissertation das Konzept intermodaler Logistiknetzwerke vor und gibt damit der osteuropäischen Verkehrswirtschaft einen neuen Impuls. Der Autor folgt dem anwendungsorientierten Forschungsansatz und verbindet ein theoretisches Ziel mit einem pragmatischen Wissenschaftsziel. Die Arbeit umfasst sowohl grundlegende theoretische Logistikkonzepte, als auch deren praktische Umsetzung in ein konkretes Logistiksystem.
Das Buch wendet sich sowohl an wissenschaftlich Interessierte als auch an den umsetzungsorientierten Praktiker in der Industrie- und Logistikbranche, der sich mit logistischen Fragen in Osteuropa beschäftigt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Angesichts der zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft wird die nachhaltige Mobilität von Personen und Gütern als ein entscheidender Standortfaktor im weltweiten Wettbewerb der Wirtschaftregionen gewertet. Verkehr und Mobilität sind nicht nur zentrale Wirtschaftsfaktoren und Wachstumsträger, sie stellen zugleich eine wesentliche Voraussetzung für die soziale und kulturelle Entwicklungsfähigkeit der modernen Gesellschaften dar.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 2. Theoretische Ansätze zur Erklärung des Logistikgegenstandes

Der Logistikbegriff ist in der militärischen Welt ein sehr altes und seit langem benutztes Wort. Der Wortstamm ist griechisch: Logos - das schöpferische Wort Gottes. Goethe beispielsweise übersetzt den Begriff am Anfang des Johannes-Evangeliums mit: Wort, Sinn, Kraft, Tat - Martin Luther mit „Wort“.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 3. Grundlagen der Verkehrslogistik

Arbeitsteiliges Wirtschaften macht den Austausch von Gütern erforderlich. Aus der Trennung von Güterbereitstellung und Güterverwendung resultieren vielfältige Überbrückungsbedarfe. Die elementaren Transformationsprozesse Produktion und Konsumtion sind durch Gütertransfers miteinander verknüpft.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 4. Analyse von Logistiknetzwerken

Das ökonomische Handeln hat in den letzten Jahren einen Wandel erfahren. Höhere Innovationsgeschwindigkeiten, kürzere Produktlebenszyklen und eine „fortschreitende Globalisierung” führen Logistik zu den neuen Anforderungen. Entwicklungen im Bereich der Logistik haben weitreichende Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmungen. Die konsequente Umsetzung ganzheitlicher Logistik-Strategien ermöglicht es, Wettbewerbsvorteile auf- oder auszubauen und nachhaltig zu sichern.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 5. Transformationsprozesse und Rahmenbedingungen in MOEL

Das Ende des sozialistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, das 1985 mit der Einleitung der „Perestroika“ in der damaligen Sowjetunion seinen Anfang nahm und spätestens mit dem Fall der Berliner Mauer im November 1989 offen zutage trat, hat in den mittel- und osteuropäischen Ländern binnen weniger Jahren zu fundamentalen Umbrüchen geführt. Um den bisherigen Reformprozess angemessen bewerten zu können, gilt es, sich die Ausgangslage zu Beginn der ökonomischen Transformation zu vergegenwärtigen und sich den gewaltigen Reformbedarf bewusst zu machen.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 6. Standortvorteile der Region MOE und ihre Bedeutung für die europäische Wirtschaft

Unter dem Einfluss revolutionärer Fortschritte in der Informationstechnologie und der gleichzeitigen Deregulierung der Märkte haben sich die internationalen Austauschbeziehungen in den letzten Jahren dermaßen verdichtet, dass man in Wahrheit erst heute von einer wirklich globalen Vernetzung der Märkte sprechen kann. Die Globalisierung hat einen verschärften internationalen Wettbewerb zur Folge. Die Unternehmen sind gezwungen, noch rationeller als bisher zu wirtschaften. Die Informationen sind jedoch heute grundsätzlich allen zugänglich.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 7. Situationsanalyse des Güterverkehrs in den MOEL

Eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung Mittel- und Osteuropas ist der Aufbau eines leistungsfähigen Verkehrssystems. Der voranschreitende Globalisierungsprozess und veränderte Markstrukturen in MOE führen zu einer grundlegenden Umstrukturierung und Neuorientierung der Transportmärkte. Qualität und Servicegrad als entscheidende Kerngrößen der zukunftsweisenden Logistikkonzepte gewinnen immer mehr an Bedeutung.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 8. Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in MOEL

Die Rolle der Verkehrsinfrastruktur im Wirtschaftsprozess ist in den zurückliegenden Jahren wieder stärker ins Blickfeld der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung gerückt. Die zentrale These bei der Analyse lautet, dass die in den entwickelten Industrienationen zu beobachtende Verlangsamung des Produktivitätsfortschritts zu mehr als 50 % auf eine Vernachlässigung der Infrastruktur zurückgeführt werden könne. Zu einer Beschleunigung des Produktivitätsfortschritts könne dementsprechend eine Stärkung der Infrastruktur, nicht zuletzt der Verkehrsinfrastruktur, wesentlich beitragen.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 9. Entwicklung von Informations- und Kommunikationssystemen zur Schaffung intelligenter Güterverkehrsnetze in MOE

Der Aufbau von innovativen Informations- und Kommunikationstechnologien in MOE spielt eine wichtige Rolle bei der Schaffung intermodaler Logistiknetze und bei der Entwicklung der Infrastruktur. Dies ist von zentraler Bedeutung für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der gesamten Region. Die Entwicklung der Logistik in den MOE-Ländern ist ohne angemessene Systeme der Verkehrstelematik nicht vorstellbar.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 10. Leitlinien für die Entwicklung intermodaler Logistiknetzwerke in MOEL

Die Begriffe „Intermodale Logistiknetzwerke“ wie auch „Intermodale Verkehre“, „Intermodale Systeme“ und andere Wertschöpfungen mehr, werden derzeit vielfältig und mit variierenden Bedeutungsinhalten gebraucht. Diesen Begriffen liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die geteilten Logistik- und Transportabschnitte eines oder mehrerer Logistikobjekte in ihrem Zusammenwirken einer kompletten quelle-zielbezogenen Betrachtungsweise unterzogen werden. Die Zielgröße der intermodalen Erkenntnisse kann mit der (auf ein vorgegebenes oder zu definierendes Ziel ausgerichteten) systematischen Verknüpfung mehrerer unterschiedlicher Anbieter von Verkehrs- und Logistikleistungen für eine integrierte Gesamtlogistikleistung beschrieben werden. Die Zielfunktion beinhaltet somit die optimale Nutzung der spezifischen Vorteile der einzelnen (Sub-) Systeme zur Verbesserung des gesamten Logistikprozesses.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 11. Leitlinien für ein effizientes Managementsystem zur Gestaltung von Logistiknetzwerken in MOE

Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre ist durch einen Trend zur Spezialisierung und Bildung geographisch weit verteilter Unternehmensbeziehungen gekennzeichnet. Neben der intensivierten wirtschaftlichen Integration der MOE-Länder in die EU und der Globalisierung der Produktionsmärkte macht sich die Veränderung der logistischen Anspruchsprofile der verladenden Wirtschaft in MOE bemerkbar. Es muss heute davon ausgegangen werden, dass lokale Optimierung in einzelnen Unternehmen nicht mehr ausreicht, um wettbewerbsfähig sein zu können. Dies bedeutet für die Unternehmen in MOE, dass sie ihre Prozesse miteinander abstimmen und koordinieren müssen, um den künftigen europäischen und weltweiten Herausforderungen gerecht zu werden.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 12. Auswirkungen der Entwicklung von innovativen Logistikkonzeptionen auf die mittel- und osteuropäische Verkehrswirtschaft

Der Strukturwandel in der verladenden Wirtschaft in MOE stellen die Akteure der Verkehrswirtschaft vor neuen Herausforderungen. Das Denken in der logistischen Kette sowie eine entsprechende Strukturierung der physischen Güterströme und der kommunikativen Verflechtungen gewinnen in MOE erheblich an Bedeutung. Die mittel- und osteuropäischen Verkehrsunternehmen müssen sich als ein Teil der Logistikkette in diese logistischen Konzeptionen sowohl von der physischen als auch von der kommunikativen DV-Seite her integrieren. Von ihnen als wird die mit der produktionssynchronen Beschaffung und kostenoptimalen Distribution verbundene hohe Flexibilität verlangt.
Giorgi Doborjginidze

Kapitel 13. Schlussfolgerungen und Zusammenfassung

Gegenstand der vorliegenden Dissertation ist die Untersuchung der Entwicklung intermodaler Logistiknetzwerke in MOE. Hierfür wurde unter Berücksichtigung der ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen die Situationsanalyse des mittel- und osteuropäischen Güterverkehrs vorgenommen. Insbesondere der Mangel an Verkehrsinfrastruktur und leistungsfähigen Verkehrsystemen wurde als Ursache einer Ineffizienz und Unwirtschaftlichkeit des Transport- und Logistikmarktes in MOE herausgearbeitet.
Giorgi Doborjginidze

Backmatter

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