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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen

Frontmatter

Analytische Methoden in der kulturgeschichtlichen Forschung

Zusammenfassung
Die ersten Materialanalysen an kulturgeschichtlichen Objekten wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durchgeführt. In Deutschland war Martin Heinrich Klaproth (1743 — 1817), der zu den Begründern der Analytischen Chemie zählt, der erste, der größere Serien archäologischer, kunstgeschichtlicher und völkerkundlicher Objekte analysierte, um kulturgeschichtliche Fragestellungen beantworten zu können. Klaproth analysierte vor allem Metallobjekte, wie Waffen, Geräte, Münzen und Skulpturen. Seine Ergebnisse trug er der Berliner Akademie der Wissenschaften vor und veröffentlichte sie in deren Abhandlungen sowie in „Gehlens Journal für Chemie und Physik“.
J. Riederer

Methoden

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Neutronenaktivierungsanalyse

Zusammenfassung
Bei der Neutronenaktivierungsanalyse [1—5] wird ein stabiles Nuklid des zu bestimmenden Elementes in ein radioaktives Nuklid des gleichen Elementes oder eines benachbarten Elementes (Unterschied der Ordnungszahl normalerweise 0 bis —2) durch Bestrahlung der Probe mit thermischen, epithermischen oder schnellen Neutronen umgewandelt.
V. Krivan

Plasma-Emissions-Spektrometrie

Zusammenfassung
Die Anfänge der Spektralanalyse reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück (Kirchhoff, Bunsen 1860). Eine Renaissance erlebte die Spektralanalyse durch Arbeiten von S. Greenfield (1964) und V. A. Fassel (1965) [1]. Sie beschrieben erstmals das induktiv gekoppelte Plasma (ICP), das sich rasch zur wichtigsten Anregungsquelle für die Plasma-Emissions-spektrometrie entwickelte. Die Kombination von ICP und Emissions-spektrometrie gehört heute zu den selektivsten und nachweisstärksten Methoden der Lösungsanalyse.
H.-J. Hoffmann, R. Röhl

Photo-Akustik-Spektroskopie im UV-VIS-Spektralbereich

Zusammenfassung
Der Photoakustische Effekt (PAE) und die sich daraus ableitende Photo-Akustik-Spektroskopie (PAS) wurden bereits 1880/81 von Alexander Graham Bell an Festkörpern entdeckt und näher untersucht [1]. Etwa zur gleichen Zeit beobachteten Tyndall und Röntgen diesen Effekt auch an Gasen [2, 3].
H.-H. Perkampus

Massenspektroskopische Analyse ungesättigter Fettsäuren

Zusammenfassung
Der Bedeutung der Fettsäuren entsprechend ist ihre Analytik über viele Jahre hin ausgebaut und verfeinert worden. Gaschromatographische und massenspektroskopische Verfahren haben es ermöglicht, daß auch komplexe Gemische bei äußerst geringem Substanzbedarf analysiert werden können, wobei man zusätzlich Auskunft über die einzelnen Komponenten erhält. Die Identifizierung sowie die qualitative und quantitative Gemischanalytik unverzweigter gesättigter Fettsäuren durch Gaschromatographie (GC), wenn notwendig in direkter Kopplung mit einem Massenspektrometer (GC/MS) bietet heute keine Probleme. Auch massenspektroskopische Identifizierung von verzweigten und Cyclo-propylfettsäuren ist in vielen Fällen gewährleistet. Noch nicht befriedigend gelöst ist jedoch die Gemischanalytik von ungesättigten Fettsäuren, sofern diese über die Bestimmung der Molekulargewichte und damit der Kettenlängen und Unsattigungsgrade der einzelnen Komponenten hinausgeht.
H. Budzikiewicz

Anwendungen

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Schnelltests in der medizinischen Analytik

Zusammenfassung
Bei den für die medizinische Analytik verwendeten Schnelltests verwendet man ganz überwiegend Teststreifen, bei denen ein oder mehrere „Testfelder“ auf einem Kunststoffstreifen angebracht sind.
W. Majunke, U. Watterodt, R. Proetzsch, G. Brillinger

Schnelltests zur Umweltanalytik

Zusammenfassung
Als Fortschritt der chemischen Analytik sieht man oft allein die Entwicklung der instrumentellen Analytik, aber nicht minder bedeutend ist der Fortschritt der chemischen Analytik in der Realisierung praxisorientierter Schnelltests. Auf dem Gebiet der Umweltanalytik erlangen Schnelltests steigende Bedeutung. Das erwachende Umweltbewußtsein, zahlreiche Verordnungen und Gesetze, die Betriebs- oder Rohstoff überwachung vor Ort verstärken das Verlangen nach sofortigen und mobilen Kontrollmöglichkeiten.
E. Koch

Cadmium-Bestimmung in biologischem und Umweltmaterial

Zusammenfassung
Cadmium (Ordnungszahl 48, Atomgewicht 112,4) steht in der 2. Nebengruppe des Periodensystems der Elemente; es tritt stets in zweiwertiger Form auf. Die Verbindungen des Cadmiums sind im allgem. leicht löslich. (Ausnahmen: Cadmiumsulfid, Cadmiumcarbonat, Cadmiumfluorid und Cadmiumhydroxid; letzteres löst sich jedoch leicht unter Komplexbildung in Ammoniumhydroxid). Der mittlere Cadmiumgehalt der Erdkruste, Cd liegt an 68. Stelle der Elementhäufigkeit, beträgt etwa 0,1 mg/kg. Bedingt durch die geologische Vergesellschaftung mit Zink und die Flüchtigkeit des Cadmiums (Fp320,9°C; Kp767°C) sind seit Beginn der Industrialisierung erhebliche Cadmium-Mengen über die Atmosphäre, über wäßrige Medien und über Feststoff-Depositionen (z. B. Müll) in die Umwelt gelangt. Es wird geschätzt, daß derzeit etwa 8 • 103 t Cadmium jährlich weltweit in die Atmosphäre emittiert werden. Dadurch ist es lokal und regional, bis zu einem gewissen Grade auch global, zu beträchtlichen Cd-Anreicherungen in Böden, Pflanzen, Klärschlämmen, Sedimenten von Flüssen und in deren Mündungsbereich, aber auch im Menschen selbst, gekommen [1, 2].
Markus Stoeppler

N-Nitroso-Verbindungen in Lebensmitteln

Zusammenfassung
Nicht ganz 30 Jahre nachdem die krebserzeugende Wirkung von N- Nitroso-dimethylamin (NDMA) erstmals beschrieben worden ist [1], erscheinen nun jährlich etwa 1400 Arbeiten über Analytik, Bildung, Chemie, Biochemie, Metabolismus und biologische Wirkungen von N-Nitroso-Verbindungen [2]. Wesentliche Gründe sind:
  • die starke krebserzeugende Wirkung vieler N-Nitroso-Verbindungen
  • die z. T. ausgeprägte Organspezifität
  • das Vorkommen von N-Nitroso-Verbindungen in der Umwelt und
  • die Möglichkeit, daß solche Verbindungen im Organismus aus Vorstufen entstehen.
G. Eisenbrand

Weinanalytik

Zusammenfassung
Traubenmost, Wein und Erzeugnisse i. S. Art. 1 der VO (EWG) Nr. 337/79 über die gemeinsame Marktorganisation für Wein unterliegen den gemeinsamen Analysenmethoden, die durch die VO (EWG) Nr. 1108/82 (2) festgelegt worden sind. Diese Methoden müssen für alle Handelsgeschäfte und Kontrollmaßnahmen obligatorisch sein und sind die Voraussetzung für die Überwachung der Angaben.
A. Rapp

Basisteil

Basisteil

Zusammenfassung
Den in der Tabelle verwendeten Namen und Symbolen der chemischen Elemente liegt die DIN-Norm 326401 zugrunde, die auf der Basis der „IUPAC-Regeln für die Nomenklatur der anorganischen Chemie 1970“2erstelt wurde. Gemäß der Empfehlung dieser Norm wird anstelle der früher verwendeten Begriffe„Ordnungszahl“ oder „Kernladungszahl“ der Begriff „Protonenzahl“ verwendet. Die Zahlenwerte der relativen Atomassen (früher Atomgewichte) der Elements 1981“3 entnommen.
Wilhelm Fresenius, Helmut Günzler, Walter Huber, Ingo Lüderwald, Günter Tölg, H. Wisser

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