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Über dieses Buch

Dieses Buch soll Studierende als auch Doktoranden motivieren, eigene Studien mit dem richtigen Untersuchungsdesign zu planen und durchzuführen.

Für viele bewegungswissenschaftliche Untersuchungen müssen statistische Verfahren angewendet werden. Doch oft fällt es den Studierenden schwer, das jeweils geeignete Verfahren zu finden. Dieser Band soll helfen, insbesondere Studierenden der Sportwissenschaft zu helfen, die statistischen Grundlagen zu verstehen. Dabei unterstützt eine Vielzahl von Übersichten über die Verfahren und Abbildungen ihre Wirkungsweise. Viele sportmotorische Beispiele werden erläutert, um die Anwendbarkeit und den Praxisbezug zu demonstrieren. Zu den vertiefenden Aufgaben gibt es auch einen Abschnitt mit Hinweisen zur Lösung der in Band 2 gestellten empirischen Aufgaben.

Auf folgende Themenschwerpunkte wird besonders eingegangen: empirische Forschungsmethoden, deskriptive Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Parameterschätzung, Aufstellen und Prüfen von Hypothesen, Verfahren zum Testen von Unterschieds- und Zusammenhangshypothesen, Varianzanalyse, Faktorenanalyse, Testtheorie und Zeitreihenanalyse.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlagen empirischer Forschung in der Bewegungswissenschaft

Die empirische Forschung nimmt in der Bewegungswissenschaft einen breiten Platz ein, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Dabei wird prinzipiell nach folgenden Arbeitsschritten vorgegangen: Erkundungsphase, theoretische Phase, Planungsphase, Untersuchungsphase, Auswertungsphase und Entscheidungsphase. Besonders häufig werden Hypothesentests durchgeführt. Man unterscheidet zwischen Nullhypothesen und Alternativhypothesen. Statistische Verfahren beziehen sich im Allgemeinen auf die Überprüfung der Alternativhypothesen.
Kerstin Witte

Kapitel 2. Deskriptive Statistik

Mit Hilfe der deskriptiven (beschreibenden) Statistik lassen sich die empirischen Daten charakterisieren. Dabei sind unterschiedliche Skalierungen zu berücksichtigen. Es werden Möglichkeiten der Darstellung hinsichtlich der Häufigkeit besprochen und Bestimmungen der unterschiedlichen Maße der zentralen Tendenz und Streuungsmaße erläutert. Aufgaben mit bewegungswissenschaftlicher Problemstellung vertiefen das Thema.
Kerstin Witte

Kapitel 3. Wahrscheinlichkeiten und Verteilungen

Die Wahrscheinlichkeitstheorie beschäftigt sich mit dem Abschätzen des Eintretens von Ereignissen. Sie ist grundlegend für die Hypothesentestung. Es werden wahrscheinlichkeitstheoretische Grundkenntnisse vermittelt, wobei insbesondere auf die Erstellung von Baumdiagrammen, Pfadregeln und Vierfeldertafeln eingegangen wird. Unter den Verteilungen nimmt die Normalverteilung eine besondere Rolle in der empirischen Forschung ein und ist oft die Voraussetzung für die Anwendung von statistischen Methoden. Aufgaben zur Festigung runden das Kapitel ab.
Kerstin Witte

Kapitel 4. Parameterschätzung

Das Kapitel beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen den statistischen Kennwerten der Stichproben und der Grundgesamtheit. Dabei werden zunächst verschiedene Arten von Stichproben unterschieden und anschaulich dargestellt. Anschließend wird der Frage nachgegangen, wie sich die Stichprobenkennwerte verteilen und welche Bedeutung der Standardfehler hat. Abschließend wird auf die Schätzung von Konfidenzintervallen eingegangen.
Kerstin Witte

Kapitel 5. Hypothesen

Das Kapitel beschäftigt sich mit dem Aufstellen von statistischen Hypothesen. Dabei werden die unterschiedlichen Arten von Hypothesen besprochen und auf Fehler der ersten und zweiten Art eingegangen. Wesentlich für statistische Untersuchungen ist das Festlegen von Signifikanzniveaus. Aus den berücksichtigten Fehlern und dem gewünschten Effekt kann nun der optimale Stichprobenumfang ermittelt werden, der wiederum für die Planung der empirischen Untersuchung wesentlich ist. Abschließend wird die allgemeine Vorgehensweise von Signifikanztests besprochen.
Kerstin Witte

Kapitel 6. Statistische Verfahren zur Überprüfung von Unterschiedshypothesen bei zwei Stichproben

Das Kapitel beschäftigt sich mit den verschiedenen Verfahren zum Testen von Mittelwerten. Dabei wird zwischen parametrischen und parameterfreien Verfahren unterschieden. Speziell werden t-Test, U-Test, Wilcoxon-Test, Chi-Quadrat-Test, Vierfeldertafel und deren notwendigen Voraussetzungen erläutert. An Beispielen wird die generelle Vorgehensweise erklärt, um das Verständnis für den mathematischen Hintergrund zu fördern. Nach Hinweisen für die Verwendung von SPSS gibt es Aufgaben zum besseren Verständnis und spezielle Anwendungsaufgaben, um das Gelernte zu vertiefen.
Kerstin Witte

Kapitel 7. Statistische Verfahren zur Überprüfung von Zusammenhangshypothesen bei zwei Stichproben

Das Kapitel behandelt Zusammenhänge zwischen zwei Merkmalen und deren statistische Überprüfung. Dabei wird verstärkt auf die lineare Regression eingegangen und die verschiedenen Verfahren zur Korrelationsanalyse erläutert: Produkt-Moment-Korrelation nach Pearson, Rangkorrelation nach Spearman, biseriale Korrelation und andere. Anwendungsaufgaben sollen den mathematischen Hintergrund beleuchten. Weiterhin werden Hinweise zur Nutzung von SPSS gegeben.
Kerstin Witte

Kapitel 8. Varianzanalytische Methoden

Dieses Kapitel behandelt den Vergleich der Lageparameter (insbesondere arithmetische Mittelwerte) mehrerer Stichproben. Während der t-Test immer nur für 2 Variablen oder Stichproben gilt, gibt es viele Problemstellungen, bei denen mehrere Gruppen zu betrachten sind. Es wird kurz auf den mathematischen Hintergrund eingegangen, um die Methoden besser verstehen zu können. Weiterhin wird die Vorgehensweise an Beispielen demonstriert. Eine Übersicht erleichtert das Finden der richtigen parametrischen und nichtparametrischen Verfahren für die entsprechende Problemstellung unter Beachtung der statistisch notwendigen Voraussetzungen.
Kerstin Witte

Kapitel 9. Strukturentdeckende Verfahren

Auf der Grundlage vieler empirischer Daten ist es oft die Aufgabe des Untersuchenden, Strukturen herauszufinden, um daraus theoretische Modelle bzw. Hypothesen zu entwickeln. Wichtige Verfahren, die in diesem Kapitel besprochen werden, sind die Faktorenanalyse, Hauptkomponentenanalyse (PCA) und die Clusteranalyse. Dabei werden zunächst die theoretischen Zusammenhänge möglichst einfach erläutert und die vielfältigen Anwendungen aus der Sportmotorik besprochen.
Kerstin Witte

Kapitel 10. Grundlagen der Testtheorie und Testkonstruktion

In Studienprojekten, Praktika und Abschlussarbeiten werden oft Tests durchgeführt. Doch wann ist ein Untersuchungsverfahren auch ein Test und welche Anforderungen müssen erfüllt werden? Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den Grundlagen der Testtheorie und stellt die wesentlichen Schritte der Testkonstruktion vor. Weiterhin wird auf die Evaluierung eines Tests mit Hilfe von Gütekriterien eingegangen. Es werden spezielle Aspekte motorischer Tests besprochen. Den Abschluss bilden ergänzende Gesichtspunkte der empirischen Forschungsmethode, die den Studierenden bei der Planung einer eigenen Studie unterstützen sollen.
Kerstin Witte

Kapitel 11. Zeitreihenanalyse

Viele Problemstellungen der Bewegungswissenschaft und der Sportwissenschaft im Allgemeinen basieren auf Daten im Zeitverlauf. Dabei kann es sich um Bewegungsgrößen, aber auch um physiologische (z. B. EEG, EKG und EMG) und psychologische Variablen handeln. Das Kapitel beschäftigt sich mit der Beschreibung von Zeitreihen (Trend, periodische Schwankungen), ihrer Modelbildung und statistischen Analyseverfahren.
Kerstin Witte

Backmatter

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