Weniger Menschen können sparen
- 20.02.2026
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Jeder vierte Verbraucher legte 2025 kein Geld zurück. Häufig lag das an fehlenden finanziellen Mitteln. Das trifft am häufigsten Haushalte mit geringem Einkommen und ältere Menschen.
Junge Verbraucher sind deutlich offener, wenn es um Anpassungen bei der Geldanlage geht.
Norisbank GmbH / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Das Thema Geldanlage ist vielen Verbrauchern wichtig. Doch 25 Prozent sparten im vergangenen Jahr nicht - auch, weil ihnen das nötige Geld zum Sparen fehlt. Ein Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das fand die Norisbank in einer Umfrage unter rund 1.000 Personen ab 18 Jahren im Oktober 2025 heraus. Dabei schätzt jeder zweite Befragte das eigene Finanzwissen als "gut" oder "sehr gut" ein. Männer (52,4 Prozent) und Menschen mit einem monatlichen Nettoeinkommen ab 2.500 Euro (53,7 Prozent) tun dies häufiger als Frauen (39 Prozent).
Geringverdiener und Ältere sparen am wenigsten
Haushalte mit einem Nettoeinkommen unter 2.500 Euro waren davon besonders häufig betroffen. Aber auch in der Altersgruppe ab 50 Jahren und bei den 40- bis 49-Jährigen verzichtete mehr als jeder Vierte (jeweils rund 28 Prozent) auf eine Geldanlage. Von den 30- bis 39-Jährigen legten hingegen nur 16 Prozent nichts auf die hohe Kante, unter den jungen Verbrauchern zwischen 18 und 29 Jahren waren es 21,9 Prozent.
Viele verändern Anlageverhalten nicht
52 Prozent der Verbraucher haben ihr Anlageverhalten im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändern. Das waren 1,5 Prozent mehr als 2024. Unterschiede gibt es aber in den Altersgruppen: Unter den Menschen über 50 Jahre beließen fast 59 Prozent alles beim Alten. Bei den 18- bis 29-Jährigen lag der Anteil mit 39 Prozent deutlich niedriger.
Auch wenn knapp 56 Prozent offenbar keine Unterstützung in Finanzangelegenheiten benötigen, haben 28 Prozent Zweifel bei finanziellen Entscheidungen. Das gilt vor allem bei kurzfristigen Geldanlagen (15 Prozent).