Kunden sparen und investieren falsch
- 04.05.2017
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Springer Fachmedien Wiesbaden
Die durchschnittliche Inflationsrate von 1,9 Prozent im ersten Quartal 2017 sorge dafür, dass Sparer hierzulande 34,2 Milliarden Euro pro Jahr verlieren. Das macht pro Bundesbürger 413 Euro. Eine Erklärung für die abwartende Haltung der Kunden liefert womöglich das aktuelle Anlegerbarometer der Fondsgesellschaft Union Investment, wonach jeder vierte Anleger davon ausgeht, dass die Zinsen in den kommenden sechs Monaten steigen werden. Nicht nur die Entscheidung für falsche
Sparprodukte kostet die Kunden Geld. Kleinanleger haben laut einer Studie im Auftrag der Zeitschrift "Finanztest" zwischen 2005 und 2015 pro Jahr durchschnittlich auf mehr als fünf Prozent Rendite verzichtet. Ein typischer Fehler sei mangelnde Diversifikation.
Rendite und Risiko sind nicht die einzigen Anlagekriterien
Nach einer Untersuchung von Danske Invest bestimmen aber neben Rendite und Risiko auch nicht-ökonomische Kriterien, ob eine Anlage als sinnvoll empfunden wird. Die Studie zeigt etwa, dass die Finanzdienstleister den persönlichen Kontakt zum Kunden überschätzen. Nur 25 Prozent der Anleger erwarten eine regelmäßige Beratung. Entspannt sind institutionelle Investoren, was die Erfüllung ihrer Renditezusagen angeht, wie eine Umfrage der Deutschen Apotheker- und Ärztebank bei einer Veranstaltung ergab. 64 Prozent der 70 befragten verpflichtungsorientierten Anleger sehen aktuell keine
Notwendigkeit, ihren Rechnungszins zu senken, da die Kapitalmarktrendite derzeit höher als die Zielverzinsung´liegt.