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08.08.2019 | Anlageberatung | Nachricht | Onlineartikel

Deutsche bevorzugen in Finanzdingen den Rat der Familie

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Bei Fragen rund um Geld und Finanzen suchen die Menschen in Deutschland vor allem den Rat ihrer Familien und Freunde. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Wie der Bitkom bei der Telefon-Umfrage unter mehr als 1.000 Menschen herausfand, sind vor allem die eigene Familie und der Freundeskreis besonders vertrauenswürdig. Voraussetzung dafür war, dass sie sich eine Beurteilung selbst zutrauen, weil sie die Angebote kennen. 

94 Prozent der Teilnehmer gaben an, in Finanzangelegenheiten wie Geldanlage oder Versicherungen auf den Rat von Freunden und Familie zu hören. Immerhin 59 Prozent nutzen zudem Online-Vergleichsportale wie Verivox oder Check 24 oder greifen auf Online-Verbraucherseiten wie Finanztip.de zurück, wenn sie vertrauenswürdige Informationen brauchen. 47 Prozent holen sich Rat in Online-Fachforen, Blogs oder Podcasts. 

Nur jeder Dritte sucht Rat bei Banken und Versicherern

Den Weg zum Bankberater geht nur etwa jeder Dritte (34 Prozent). Lediglich jeder Vierte (24 Prozent) sagt das über Versicherungsvertreter. Immerhin 44 Prozent halten Finanztipps klassischer Medien wie etwa Ratgeberartikel in Zeitungen oder Verbrauchersendungen in Radio oder Fernsehen für vertrauenswürdig. 30 Prozent hören zudem auf den Rat ihrer Kontakte in sozialen Netzwerken. 

"Banken und Versicherungen stehen vor der Herausforderung, ihre Produkte und Dienstleistungen transparent zu gestalten und sie auf neuen Wegen zum Kunden zu bringen", rät daher Bitkom-Finanzexperte Julian Grigo.

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