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Über dieses Buch

Christoph Mölleken liefert eine systematische Analyse über die Auswirkungen des Bonussystems im Bankensektor auf die Dynamik von Kreditzyklen. Ausgehend von der Entwicklung und empirischen Validierung eines theoretischen Modells wird deutlich, dass sich die Dynamik von Kreditzyklen für die USA durch das Anreizsystem im Bankensektor in Verbindung mit begrenzter Rationalität erklären lässt. Darüber hinaus wird verdeutlicht, dass empirisch dokumentierte Verschiedenheiten in der Zins- und Kreditvolatilität zwischen Industrienationen anhand von nationalen Unterschieden im Bonussystem des Finanzsektors erklärt werden können. Die vorliegende Arbeit trägt damit zur Erklärung von Kreditzyklen bei und beinhaltet zudem eine kritische Analyse bereits bestehender Ansätze.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung und Zusammenfassung der Ergebnisse

Zusammenfassung
Der Beginn der globalen Finanzkrise hat zu einem erneuten Interesse an der Verknüpfung zwischen dem Finanzsektor und der Realwirtschaft geführt. Dabei hat sich ebenfalls eine gestiegene Aufmerksamkeit gegenüber den Auswirkungen von Kreditzyklen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung herausgebildet. Gemäß dem Konzept des Kreditzyklus wechseln sich Phasen der Kreditexpansion und der Kreditkontraktion ab, wobei unterschiedliche Ansichten über die Auswirkungen der Veränderungen des Kreditvolumens auf die Realwirtschaft bestehen (Schularick und Taylor, 2012; Rötheli, 2014).
Christoph Mölleken

Kapitel 2. Ursachen von Kreditzyklen

Zusammenfassung
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den unterschiedlichen theoretischen Konzepten zur Erklärung von Kreditzyklen. In der Literatur werden verschiedene Ansätze über die Relevanz von Kreditzyklen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung unterschieden (Rötheli, 2014). Der hierbei schwächste Ansatz geht davon aus, dass die Kreditvergabe proportional zur konjunkturellen Entwicklung erfolgt.
Christoph Mölleken

Kapitel 3. Modell mit Anreizsystem und mehrperiodischen Kreditverträgen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird ein theoretisches Modell zur Erklärung von Kreditzyklen präsentiert. In dem Modell erfolgt die Kreditvergabe durch Kreditreferenten bzw. Sachbearbeiter, die eine Prämie pro vergebenen Kredit erhalten. Der Aufgabenbereich der Sachbearbeiter setzt sich aus mehreren Tätigkeiten zusammen und beinhaltet sowohl den Prozess der Kreditwürdigkeitsprüfung potentieller Schuldner als auch die Vermarktung und den Vertrieb von Kreditanträgen.
Christoph Mölleken

Kapitel 4. Anreizsysteme und Kreditzyklen in den USA

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird die Dynamik des theoretischen Modells aus Kapitel 3 mit den Ergebnissen einer empirischen Untersuchung verglichen. Dabei wird analysiert, ob sich der Verlauf verschiedener Größen über den Konjunkturzyklus für die USA durch das Anreizsystem der Kreditreferenten erklären lässt. Es wird somit die Hypothese überprüft, dass sich die Dynamik von Kreditzyklen durch das Anreizsystem in unteren sowie mittleren Hierarchieebenen des Bankensektors erklären lässt.
Christoph Mölleken

Kapitel 5. Anreizsysteme und Kreditzyklen in mehreren Ländern

Zusammenfassung
Im letzten Teil der Arbeit wird die Dynamik von Kreditzyklen in mehreren Ländern analysiert. Dabei wird untersucht, inwiefern sich empirisch signifikante Unterschiede in der Zins- und Kreditvolatilität zwischen den Ländern mithilfe des theoretischen Modells aus Kapitel 3 erklären lassen. Als treibende Kraft für die Differenzen zwischen den Ländern werden nationale Verschiedenheiten im Bonussystem der Kreditreferenten berücksichtigt.
Christoph Mölleken

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