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Über dieses Buch

Dieses Buch befasst sich mit der handelsrechtlichen Bilanzierung der staatlichen Straßeninfrastruktur und stellt die Vorteile eines Umstiegs auf eine transparentere öffentliche Rechnungslegung heraus. Reinhardt Stuhr zeigt anhand der Zwecke der öffentlichen Rechnungslegung, dass die Bilanzierung der staatlichen Straßeninfrastruktur nach den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung sachgerecht ist. Es bedarf dafür keiner weiteren Standardsetzungen. Empirische Ergebnisse zu den bisherigen Ansätzen zur Bilanzierung zeigen ein uneinheitliches Bild in der Handhabung der Rechnungslegungsempfehlungen der Standards staatlicher Doppik sowie eine geringe Bedeutung der vorliegenden Bilanzierungsdaten für die Aufstellung des Haushaltsplanes und für die Fortschreibung der Daten in ein internes Asset-Management-System.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Die Verkehrsinfrastruktur, insbesondere die Infrastruktur von Straßen, hat in Deutschland und Europa eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung.
Reinhardt Stuhr

Kapitel 2. Grundlagen zur Bilanzierung der Straßeninfrastruktur

Verwaltungen werden häufig mit dem Vorwurf konfrontiert, systemimmanent unwirtschaftlich zu sein. Ineffizienzen ergeben sich durch eine ungesteuerte Inanspruchnahme finanzieller Mittel und Budgets. Vielfach wird hierfür pauschal der kamerale Rechnungsstil verantwortlich gemacht, da dieser Aussagen zur Wirtschaftlichkeit von Verwaltungsleistungen nicht abzubilden vermag.
Reinhardt Stuhr

Kapitel 3. Bilanzierung der Straßeninfrastruktur

Üblicherweise wird im Rahmen einer kaufmännischen Bilanzierung eine Eröffnungsbilanz zu Beginn eines Geschäftes nach Gründung einer Gesellschaft vorgenommen. Dabei werden zunächst nach einer Inventur auf der Aktivseite der Bilanz alle Vermögensgegenstände und auf der Passivseite alle Schulden in die Bilanz aufgenommen. Diese einzelnen Posten werden entsprechend den gesetzlichen Gliederungsvorgaben verteilt und zugeordnet.
Reinhardt Stuhr

Kapitel 4. Bilanzierung der staatlichen Straßeninfrastruktur in Deutschland

Für die Bereitstellung von technischen Anlagen des Verkehrsträgers „Straßenverkehr“ sind in Deutschland Verwaltungen zuständig. Um Mobilität zu ermöglichen, bedarf es Verwaltungsstrukturen für die Planung, den Bau, den laufenden Betrieb und die Erhaltung des Straßennetzes. Diese haben die langfristige Funktionsfähigkeit eines Straßennetzes zum Transport von Menschen und Gütern sicherzustellen.
Reinhardt Stuhr

Kapitel 5. Zusammenfassung und Ausblick

Die Erhaltung von Straßen ist eine wesentliche Aufgabe von Straßenbauverwaltungen. Traditionelle staatliche Rechnungslegungen sind am Geldverbrauchskonzept orientiert und verbuchen Einnahmen und Ausgaben, ohne erworbene Vermögenswerte in einer gesonderten Nebenrechnung zu dokumentieren. Neu- und Erhaltungsinvestitionen der Straßeninfrastruktur werden weder in einer integrierten Anlagenbuchhaltung geführt, noch werden Zu- und Abgänge des Bestandes jährlich monetär ausgewiesen.
Reinhardt Stuhr

Backmatter

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