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Die zunehmenden Inklusionsbestrebungen rücken Forschungen zu inklusivem Mathematikunterricht stärker in den Fokus. Unter der Prämisse fachlicher Weiterentwicklung durch fachdidaktische Planung und Durchführung sollen Lernende Möglichkeiten für interaktive Entwicklungsprozesse und Partizipation erhalten. Die heterogenen Lernvoraussetzungen im inklusiven Kontext heben bewährte didaktische Prinzipien wie Anschaulichkeit und Situationsorientierung durch alltagsrelevante Sachkontexte hervor. Beide Ansätze fließen in dieser Arbeit in die Entwicklung einer Lernumgebung zum Messen von Längen ein.
Ziel des Buches ist zum einen die Erforschung kindlicher Vorstellungen von Längen und Messprozessen sowie der Einflüsse von Anschauungsmitteln und Sachkontext auf fachliche Deutungsprozesse. Zum anderen wird untersucht, inwiefern Kinder in interaktiv strukturierten, anschaulichen Lernsituationen partizipieren und welche Chancen und Herausforderungen für Partizipation im Zusammenspiel von Materialhandlung, Sachkontext und Interaktion entstehen.
Die Aufgabenbearbeitung durch sechs heterogene Lernpaare mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf im Grundschulalter wird unter interaktionistischer und epistemologischer Perspektive qualitativ analysiert.
In dieser Arbeit wird das anschauliche Sachrechnen mit Längen fokussiert. Für die Umsetzung im inklusiven Mathematikunterricht wurden Aufgaben entwickelt und hinsichtlich ihrer Möglichkeiten beim Entstehen von Partizipation reflektiert. Inklusion und Partizipation sind dabei eng miteinander verknüpft, da es ein allgemeines Ziel von Inklusion ist, Partizipation zu erreichen.
Größen stellen im Mathematikunterricht der Grundschule eine wichtige inhaltliche Komponente dar, welche in engem Bezug zum Sachrechnen steht. So wird einerseits argumentiert, dass sich „realistische Größenvorstellungen nur über Sach- und Anwendungssituationen gewinnen [lassen]“. Andererseits gibt Pickert (1987) an, dass die „Behandlung von Größen … eine wichtige Voraussetzung für das Verständnis und die Lösung von Sachaufgaben [ist]“.
Nach der theoretischen Grundlegung der für die Arbeit relevanten Inhalte in den ersten beiden Kapiteln, folgt in diesem Kapitel eine Beschreibung des Untersuchungsdesigns. Einleitend werden dafür die theoretischen Überlegungen zusammengefasst, um daraus das Forschungsinteresse und die konkreten Forschungsfragen der empirischen Untersuchung begründet abzuleiten (Abschn. 3.1). Das übergreifende Design der Lernumgebung mit einer kurzen Darstellung aller entwickelten Lernaufgaben folgt anschließend (Abschn. 3.2).
In diesem Kapitel werden alle forschungsmethodischen Entscheidungen literaturbasiert eingeordnet und in ihrer konkreten Realisierung beschrieben. Einleitend werden die allgemeinen forschungsmethodischen Grundlagen thematisiert, auf denen das Grundverständnis der Arbeit aufbaut. Anschließend werden die Methoden der Datenerhebung fokussiert, bevor die methodischen Überlegungen zur Datenauswertung dargelegt werden.
Der Fokus dieses Kapitels liegt auf der Darstellung unterschiedlicher Analysebeispiele zur Beantwortung der vorliegenden Forschungsfragen. Es werden dennoch einige zentrale Ergebnisse zur Rekonstruktion der kindlichen Deutungen vorangestellt. Die rekonstruierten kindlichen Deutungen bilden die Grundlage zur Beantwortung der ersten Forschungsfrage.
In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der durchgeführten empirischen Untersuchung vorgestellt. Die in Abschnitt 5.1 zwecks eines Überblicks benannten Kategorien der Begriffsbildung werden erneut aufgegriffen und ausführlicher betrachtet (Abschn. 6.1). Das arithmetische, allgemein längenbezogene, prozedural-konventionelle und konzeptuell-strukturelle Wissen wird mit Bezug zu den im vorherigen Kapitel thematisierten Fallbeispielen konkretisiert (Abschn. 6.1.1–6.1.4).
Die Arbeit endet mit einer zusammenfassenden Betrachtung der theoretischen und empirischen Inhalte dieser Arbeit. Im ersten Schritt werden die zentralen theoretischen Überlegungen dargestellt, welche die Grundlage für das Konstrukt der empirischen Forschungsarbeit bilden. Die Methodik und das Design der Forschung werden anschließend zusammengefasst.
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