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Über dieses Buch

Dieses bewährte Lehrbuch und Nachschlagewerk – seit Jahren eines der besten Grundlagenbücher zum Thema überhaupt – gibt eine systematische Einführung in die Abstrahlung und Ausbreitung elektromagnetischer Wellen. Die Technik der Antennen mit ihren Speiseleitungen wird von den feldtheoretischen Grundlagen bis zu praktischen Designvorschlägen mit einfach anwendbaren Kochrezepten, Faustformeln und 195 Übungsaufgaben verständlich dargestellt. Neben den grundlegenden mathematischen Methoden wird großer Wert auf die physikalische Interpretation und Visualisierung der erhaltenen Ergebnisse mittels Computersimulationen gelegt. Das Buch ist für Studierende neben der Vorlesung und auch als Nachschlagewerk für Praktiker und Anwender konzipiert.Die neue 8. Auflage wurde umfangreich überarbeitet und um drei neue Kapitel mit 64 zusätzlichen Seiten erweitert. Insbesondere hat die Radartechnik mehr Raum erhalten und es wurden die Einflüsse des Rauschens sowie des realen Erdbodens auf Funkübertragungsstrecken neu aufgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
In der Hochfrequenztechnik werden elektromagnetische Wellen mit Frequenzen zwischen etwa 30 kHz und 300 GHz eingesetzt. Dieser Bereich erstreckt sich in Bild 1.1 über sieben Zehnerpotenzen.
Klaus W. Kark

2. Mathematische Grundlagen

Zusammenfassung
Ein Vektor ist eine gerichtete Größe (z. B. Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, elektrische und magnetische Feldstärke usw.). Im Gegensatz dazu wird jede durch eine Zahlenangabe bestimmte Größe als Skalar bezeichnet (z. B. Temperatur, Arbeit, elektrische Spannung usw.).
Klaus W. Kark

3. Grundlagen der Elektrodynamik

Zusammenfassung
Wie in allen Teilbereichen der Physik muss auch in der Elektrodynamik der Energieerhaltungssatz als fundamentales Naturprinzip stets erfüllt sein. Jede Theorie elektromagnetischer Felder muss daher mit dem Prinzip der Energieerhaltung verträglich sein. Man kann darum die Maxwellschen Feldgleichungen – wie wir in diesem Abschnitt zeigen werden – aus dem Energieerhaltungssatz tatsächlich ableiten [Joos89].
Klaus W. Kark

4. Ebene Wellen

Zusammenfassung
Durch die beschleunigte Bewegung von Ladungsträgern können elektromagnetische Wellen erzeugt werden, die sich von ihren Quellen ablösen und sich im Raum mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Die Felder einer solchen Welle sind einerseits mathematische Hilfsgrößen zur Beschreibung der Wechselwirkung zwischen geladenen Teilchen, andererseits transportieren sie Energie und Impuls und haben dadurch eine eigenständige physikalische Realität.
Klaus W. Kark

5. Ausbreitungseffekte

Zusammenfassung
In Kapitel 4 haben wir uns mit der Ausbreitung ebener elektromagnetischer Wellen in homogenen, unendlich ausgedehnten Gebieten befasst.
Klaus W. Kark

6. TEM-Wellen auf Leitungen

Zusammenfassung
Nachdem wir zunächst die grundlegenden Eigenschaften elektromagnetischer Wellen untersucht hatten, haben wir uns dann in den Kapiteln 4 und 5 mit der Ausbreitung von ebenen Wellen im freien Raum beschäftigt.
Klaus W. Kark

7. Wellenleiter

Zusammenfassung
Allgemein lassen sich Wellenleiter wie in Bild 7.1 in Zweileitersysteme und Einleitersysteme unterteilen. Zu den Zweileitersystemen [Heu05], die zur Übertragung für Frequenzen ab f = 0 Hz geeignet sind, gehören Paralleldrahtleitungen (a), koaxiale Leitungen (b) und Streifenleitungen (c). Alle Hohlleiter (d-g) kommen dagegen mit nur einem Leiter aus.
Klaus W. Kark

8. Dispersion in Hohlleitern

Zusammenfassung
Falls in einem Ausbreitungsmedium oder auf einer Leitung die Phasen- und die Gruppengeschwindigkeit
Klaus W. Kark

9. Grundbegriffe der Antennentechnik

Zusammenfassung
Bevor wir uns mit grundlegenden Eigenschaften von Antennen und deren anschaulicher Beschreibung durch Kenngrößen wie Richtdiagramm, Strahlungsleistung, Gewinn, Wirkfläche und Polarisation befassen, wollen wir zunächst die zwei einfachsten Antennengrundformen betrachten. An deren Beispiel werden wir die wichtigsten Antennenparameter besprechen.
Klaus W. Kark

10. Relativistische Elektrodynamik I (Grundlagen)

Zusammenfassung
Als Ergänzung zur Elektrodynamik (Kapitel 3) und in Vorbereitung elektromagnetischer Strahlungsfelder (Kapitel 13) wollen wir – ausgehend vom Coulombfeld der Elektrostatik – zunächst gleichförmig bewegte und später in Kapitel 11 auch beschleunigte Ladungsträger betrachten.
Klaus W. Kark

11. Relativistische Elektrodynamik II (Strahlung)

Zusammenfassung
Nach dem wir in Kapitel 10 zunächst den Sonderfall der gleichförmig geradlinigen Bewegung von Ladungsträgern untersucht haben, wollen wir nun den allgemeinen Fall der beschleunigten Bewegung von Ladungsträgern im Vakuum betrachten.
Klaus W. Kark

12. Relativistische Elektrodynamik III (Radartechnik)

Zusammenfassung
Seit der Anmeldung des Patents „Verfahren, um entfernte metallische Gegenstände mittels elektrischer Wellen einem Beobachter zu melden“ durch Christian Hülsmeyer1 im Jahre 1904 wurde die Radartechnik zunächst im Bereich der Schiffs- und Flugzeugortung eingesetzt. Wesentliche Voraussetzung für den damaligen Erfolg war der Einsatz leistungsstarker und kompakter Sender (Klystron, Magnetron) im GHz-Bereich. Heute findet die Radartechnik Anwendung in der Kontrolle und Sicherung des Flug-, Wasser- und Landverkehrs, in der Meteorologie zur Überwachung und Prognose des Wetters, in der Raumfahrt und Astronomie sowie auch für viele militärische Zwecke.
Klaus W. Kark

13. Grundbegriffe von Strahlungsfeldern

Zusammenfassung
Die strenge Behandlung von Antennenproblemen ist nur in wenigen Ausnahmefällen durchführbar, denen praktisch nur eingeschränkte Bedeutung zukommt. Ansonsten ist man auf Näherungsverfahren angewiesen, die von Fall zu Fall verschieden sind und sich einer einheitlichen systematischen Behandlung entziehen. Aus einer großen Vielzahl von gebräuchlichen Methoden wird in Tabelle 13.1 eine Auswahl analytisch exakter und genäherter Verfahren zur Berechnung elektromagnetischer Felder zusammengestellt (siehe z. B. [Stra93]).
Klaus W. Kark

14. Elementardipole und Rahmenantennen

Zusammenfassung
Die einfachste Strahlungsquelle – sozusagen die Urform aller Antennen – ist ein infinitesimal kurzes Stromelement. Dieser fiktive Strahler wird Hertzscher Dipol genannt. Seine Fernfeldstrahlungseigenschaften haben wir bereits in Kapitel 9 besprochen. Nun wollen wir eine exakte Darstellung aller Feldkomponenten herleiten, die auch im Nahfeld gültig ist.
Klaus W. Kark

15. Lineare Antennen

Zusammenfassung
Wenn eine Antenne effektiv abstrahlen soll, dann muss sie gut an die Quellenimpedanz angepasst betrieben werden und ihre Länge muss in der Größenordnung von λ0/2 liegen. Praktische Antennen für größere Wellenlängen λ0 > 100 m (im Bereich der Mittel- und Langwellen) sind daher notwendigerweise von einfacher Form. Meist kommen dann lange gerade Drähte mit dünnem Querschnitt zur Anwendung.
Klaus W. Kark

16. Gruppenantennen

Zusammenfassung
Der einzelne Monopol und auch der Dipol sind beides Rundstrahler, da die Strahlung in der Ebene senkrecht zur Antennenachse keine bevorzugte Richtung aufweist. Die Strahlungscharakteristik ist daher rotationssymmetrisch. Bei Punkt-zu-Punkt Verbindungen möchte man jedoch eine Richtwirkung erhalten, da sich hierdurch die Reichweite der Antenne bei unveränderter Energiezufuhr erheblich vergrößern lässt.
Klaus W. Kark

17. Breitbandantennen

Zusammenfassung
In der Praxis bevorzugt man Antennen, deren elektrische Eigenschaften innerhalb eines gewissen Frequenzbandes konstant bleiben oder sich nur um ein geringes Maß verändern. Die notwendige Bandbreite ist durch das Fourier-Spektrum der zu übertragenden Signale vorgegeben. Insbesondere ist man an solchen Antennen interessiert, bei denen sowohl Richtcharakteristik und Gewinn als auch die Eingangsimpedanz breitbandiges Verhalten zeigen.
Klaus W. Kark

18. Aperturstrahler I (Hohlleiterantennen)

Zusammenfassung
Die bisher behandelten Antennen bestanden aus linearen Leitern. Bei der Berechnung ihrer Strahlungsfelder sind wir in folgenden Schritten vorgegangen:
Klaus W. Kark

19. Aperturstrahler II (Hornantennen)

Zusammenfassung
Nach Bild 18.2 wirkt bei Aperturweiten k0D > 2 das offene Ende eines Wellenleiters nicht mehr wie ein idealer Leerlauf mit einem Reflexionsfaktor von r = 1, sondern es wird ein Teil der ankommenden Leistung abgestrahlt.
Klaus W. Kark

20. Aperturstrahler III (Linsenantennen)

Zusammenfassung
Dielektrische Linsen kompensieren die Laufzeitunterschiede in der Belegung der ebenen Apertur eines Hornstrahlers dadurch, dass sie die achsennahe Strahlung gegenüber den Randstrahlen verzögern. Eine solche konvexe Verzögerungslinse ist in Bild 20.1 dargestellt.
Klaus W. Kark

21. Aperturstrahler IV (Reflektorantennen)

Zusammenfassung
Neben der Verwendung von Linsenantennen gibt es noch eine weitere Möglichkeit, sphärische Phasenfronten in ebene Phasenfronten umzuwandeln. Dazu muss die Primärwelle eines Hornstrahlers an einem Parabolspiegel umgelenkt werden. Ein solcher Reflektor kann aus einer massiven Metallfläche oder aus einem Drahtgitter mit – im Vergleich zur Wellenlänge – kleinen Öffnungen bestehen.
Klaus W. Kark

22. Schwarzer Strahler

Zusammenfassung
Dabei emittiert sie neben geladenen Teilchen des Sonnenwindes und Neutrinos ein sehr breitbandiges elektromagnetisches Spektrum, das in ihren äußeren Schichten – der Photosphäre – entsteht.
Klaus W. Kark

23. Thermisches Rauschen

Zusammenfassung
Der Begriff des Rauschens stammt eigentlich aus der Hörakustik und wird heute gleichbedeutend für Störungen jedweder Art verwendet, die sich einem Nutzsignal überlagern. Im Gegensatz zu den störenden Auswirkungen des Rauschens in der Nachrichten-Übertragungstechnik können Rauschsignale bei der Erderkundung oder in der Radioastronomie auch nützliche Informationen enthalten, wodurch Rückschlüsse auf die Natur der Rauschquelle möglich werden.
Klaus W. Kark

24. Streifenleitungsantennen

Zusammenfassung
Antennen in Streifenleitungstechnik haben nur eine geringe Bauhöhe und werden dort eingesetzt, wo Größe, Gewicht und Kosten eine wesentliche Rolle spielen – z. B. in Anwendungen der Luft- und Raumfahrttechnik, in Mobiltelefonen oder in WLAN-Baugruppen.
Klaus W. Kark

25. Spezielle Antennenformen

Zusammenfassung
Als Alternative zu metallischen Antennen, deren Strahlungsfeld aus der Stromverteilung auf ihrer Oberfläche bestimmt werden kann, können auch Öffnungen oder Schlitze in einer metallischen Wand als Strahlungsquelle wirken. Wie bei Flächenstrahlern üblich, kann das Strahlungsfeld – aufgrund des Huygensschen Prinzips – aus dem Aperturfeld der einfallenden Welle näherungsweise bestimmt werden. Während die Apertur eines am Ende offenen Hohlleiters oder Hornstrahlers in beiden Dimensionen in der Größenordnung der Wellenlänge liegt (Kapitel 18+19), ist das bei einem Schlitzstrahler nur in einer Dimension der Fall (Bild 25.1).
Klaus W. Kark

Backmatter

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