Wechselbereitschaft auf E-Autos zieht nicht an
- 05.05.2025
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Eine aktuelle Befragung zeigt: Die Beliebtheit von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ist weiterhin hoch. Elektrofahrzeuge spielen in den Planungen von vielen Autofahrern keine Rolle.
Benziner werden 2025 weiterhin am häufigsten präferiert. Hybride sind wieder vor reinen E-Autos.
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Elektroautos können im Wettlauf um die Gunst von Kunden einer Umfrage zufolge nicht zulegen. Wie eine Forsa-Befragung im Auftrag der Targobank ergab, planen unverändert nur 29 % der Fahrer eines Autos mit Verbrennungsmotor den Umstieg auf einen alternativen Antrieb.
Bei der gleichen Befragung vor einem Jahr waren es ebenfalls 29 %, davor aber weit mehr Autofahrer: 2022 hatte der Wert 43 % betragen, 2023 lag er bei 36 %. An der repräsentativen Online-Umfrage im Februar hatten 1.002 Erwachsene teilgenommen, die Auto fahren.
Wahl der Antriebsart: Anschaffungskosten des Autos entscheidend
Bei der Entscheidung gegen ein Elektroauto spielten der hohe Anschaffungspreis, die zu geringe Reichweite und ein zu lückenhaftes Ladesäulennetz eine wichtige Rolle für die Befragten. Außerdem merkten viele Befragte kritisch an, dass aus ihrer Sicht die Lebenszeit von Akkus begrenzt und das Umweltimage fragwürdig sei.
Auf die Frage, was sie sich für ein Auto kaufen würden, gab knapp ein Drittel aller Befragten Benziner an (31 % und damit unverändert im Vergleich zur Umfrage 2024). Auch die Präferenz für Dieselantriebe bleibt für 14 % der Befragten ungebrochen (+1). Ein reiner Elektroantrieb wurde mit einem ebenfalls unveränderten Wert von 17 % von Platz 2 verdrängt, auf dem Hybridfahrzeuge mit 19 % landeten (plus vier Prozentpunkte), wobei die meisten davon (51 %) einen Plug-in-Hybriden bevorzugen. Den Kauf eines mit Wasserstoff betriebenen Autos kann sich nur 1 % (-2) der Befragten vorstellen. 18 % (-3) sind bezüglich des Antriebs noch unentschlossen.
56 % der Befragten gingen davon aus, dass E-Autos im Vergleich zu modernen Verbrennern nicht umweltfreundlicher seien. In diesem Aspekt denkt manch Befragter inzwischen aber um: Denn der Wert lag ein Prozentpunkt unter dem von 2024 und zehn Prozentpunkte unter dem von 2023.