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Über dieses Buch

Anhand einer durchlaufenden Übung wird der Leser durch ein breites Spektrum der Möglichkeiten die ARCHICAD 17 bietet geführt. Durch die schrittweise Anleitung gelingt der Einstieg in die 3D-Architektursoftware problemlos.

Der Focus der Übung, einem Einfamilienhaus, liegt auf der Verwendung des wichtigsten Repertoires an Werkzeugen und Befehlen, die dem Leser die Sicherheit zum Erstellen eigener Modelle und Planunterlagen gib.

Dabei erhält der Leser einen Überblick über die unterschiedlichen Funktionen, den häufig auch erfahrene Nutzer nicht haben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Den Einstieg in ein neues Programm zu finden, birgt häufig vielfältige Schwierigkeiten. Die Idee dieses Buches ist, Ihnen anhand eines ausführlich beschriebenen Projektes, diesen Einstieg zu erleichtern.
Zudem lernen Sie von Anfang an die wesentlichen Funktionen des Programms kennen. Dies hilft Ihnen rasch Ihre eigene effiziente Arbeitsweise zu entwickeln.
In den folgenden Kapiteln werden Sie, nach und nach, ein Übungsprojekt eingeben und dabei den Umgang mit ARCHICAD und die wichtigsten Befehle des Programms kennenlernen. Sie erhalten so einen Überblick über das notwendige Repertoire an Werkzeugen und Befehlen zum Erstellen eigener Modelle.
Frank Fischer, Katharina Fischer

2. Grundlagen und Grundeinstellungen

Zusammenfassung
Wenn Sie das Programm ARCHICAD starten, öffnet sich zunächst der Einstellungsdialog ARCHICAD STARTEN.
Wählen Sie die Einstellungen EIN NEUES PROJEKT ERSTELLEN und EINE
VORLAGE VERWENDEN.
Als Vorlage nehmen Sie ARCHICAD 17 BEISPIEL VORLAGE.tpl. Stellen Sie die Arbeitsumgebung dann noch auf STANDART-PROFIL 17 und bestätigen Sie Ihre Eingaben mit dem Button NEU.
Frank Fischer, Katharina Fischer

3. Erstellen der Außenwände

Zusammenfassung
Zuerst werden, auf Grundlage des Entwurfes, die Außenwände des Erdgeschosses aufgebaut. Dabei spielt die endgültige Konstruktion noch keine Rolle. Die Konstruktion wird später, nach Bedarf, angepasst.
Frank Fischer, Katharina Fischer

4. Erstellen der Bodenplatte

Zusammenfassung
Das Gebäude weist im Erdgeschoss einen Höhenversatz auf. Beim Erstellen der Bodenplatte wird dieser vorerst ignoriert. Später wird die erstellte Bodenplatte geteilt und die Platte, über dem tieferliegenden Wohnzimmer, nach unten versetzt. Die Bodenplatte besteht aus Beton und ist 20 cm stark. Etwaige Bodenaufbauten spielen hier noch keine Rolle.
Frank Fischer, Katharina Fischer

5. Die Innenwände des EG

Zusammenfassung
Die ersten Innenwände, die Sie zeichnen werden, sind aus 17,5 cm starkem Mauerwerk und 2,50 m hoch.
Die Höhe der Innenwände ist geringer als die Höhe der Außenwände. Die Außenwände müssen, nach Klärung der Lage und Höhe der Deckenplatte, angepasst werden.
Entsprechend dem Entwurfsfortschritt werden Sie immer wieder schon gezeichnete Elemente anpassen bzw. ändern müssen. Wichtig ist, dass Sie keine Scheu davor haben, Änderungen im Entwurf in der Zeichnung umzusetzen. Letztlich gilt eben für das 3D-Modell das Gleiche wie auch für ein Arbeitsmodell aus Pappe.
Frank Fischer, Katharina Fischer

6. Fenster- und Türöffnungen

Zusammenfassung
ARCHICAD stellt für die Fenster- und Türöffnungen jeweils ein eigenes Werkzeug zur Verfügung. Nach dem Aufrufen eines der beiden Werkzeuge haben Sie wieder die Möglichkeit, einzelne Parameter, in den für die Werkzeuge typischen Grundeinstellungsdialogen, einzustellen.
Das jeweilige Fenster bzw. die jeweilige Tür wird dann, als eigenständiges Objekt, in die entsprechende Wand eingefügt.
Frank Fischer, Katharina Fischer

7. Die Erdgeschossdecke

Zusammenfassung
Bevor Sie die Decke zeichnen, müssen Sie sich über deren Lage im Klaren sein. In der Entwurfsphase ist meist nicht bekannt, wie weit die Decke in die Außenwand einbindet.
Legen Sie die Decke bis auf den äußeren Rand der Außenwände. Werden später Werkpläne gezeichnet, muss die Decke entsprechend geändert werden. Zudem könnten Sie eine mehrschichtige Decke zeichnen, um mit der Decke gleich den Deckenaufbau mit zu berücksichtigen. Diese Arbeitsweise sollten Sie sich aneignen, sobald Sie etwas Erfahrung mit ARCHICAD haben.
Im Rahmen der Übung werden Sie die Decken und die Deckenaufbauten jeweils einzeln eingeben.
Frank Fischer, Katharina Fischer

8. Die Treppe

Zusammenfassung
Vorüberlegungen:
Es wird zwei getrennte Treppen zwischen EG und OG geben. Die erste Treppe wird massiv ausgebildet und überwindet den Höhenversprung im Wohnzimmer. Die zweite Treppe führt die erste Treppe, als Holztreppe, bis ins Obergeschoss fort.
Die Berechnung der Treppen ist unsauber. Da Sie momentan den Bodenaufbau nicht kennen, können Sie hilfsweise davon ausgehen, dass die Oberkante des Rohbodens jeweils gleich der Oberkante des Fertigfußbodens ist.
Das gleiche Problem ergibt sich, wenn beiden Treppen das gleiche Steigungsverhältnis gegeben werden soll. Bis Sie den genauen Bodenaufbau kennen, behandeln Sie die beiden Treppen bezüglich ihres Steigungsverhältnisses eigenständig.
Frank Fischer, Katharina Fischer

9. Die Wände im OG

Zusammenfassung
Bevor Sie die Wände zeichnen legen Sie ein weiteres Obergeschoss mit den GESCHOSSEINSTELLUNGEN an. Dadurch haben Sie jetzt die Möglichkeit, die Wände mit diesem, darüberliegenden Geschoss zu verknüpfen. Änderungen der Geschoss-Einstellungen bewirken, dass alle verknüpften Bauteile automatisch angepasst werden.
Frank Fischer, Katharina Fischer

10. Türen und Fenster im OG

Zusammenfassung
INHALT
- Die Innentüren
- Die Fenster
- Leere Öffnungen
- Das Werkzeug STÜTZE
- Die Außentür
Frank Fischer, Katharina Fischer

11. Konstruktion des Daches

Zusammenfassung
Vorüberlegung:
Das Dach wird als Satteldach, ohne Überstand und mit innen liegender Dachrinne ausgeführt.
Die Dachgiebel sollen mit einem anderen Material als die Außenwände des Gebäudes bekleidet werden. Dadurch ist es notwendig, für die Giebel eigene Wände zu zeichnen.
Das Dach hat eine Neigung von 30°.
In Folge wird, ausgehend von einem einfachen Satteldach, durch verschiedene Anpassungen das gewünschte Dach erstellt.
Frank Fischer, Katharina Fischer

12. Ändern der Deckenstärke

Zusammenfassung
Die Decke soll später als Holzbalkendecke ausgeführt werden. Das hat auf das Projekt vorerst nur wenige Auswirkungen. Zum einen muss die Deckenstärke angepasst werden, zum anderen werden in der Deckenaussparung, über der Küchenzeile, die Deckenbalken sichtbar.
Die Decke besteht aus 18 cm starken Deckenbalken, die von unten mit GK-Platten und auf der Oberseite mit Holzwerkstoffplatten verkleidet werden. Nehmen Sie eine Stärke der Decke von 25 cm an.
Spätestens jetzt stellt sich die Frage, nach der Darstellung des geschnittenen Bauteils. Bisher wurden die Decken als Massiv-Decken und die Wände als Massiv-Wände eingegeben. Bei der jetzt zu ändernden Decke handelt es sich jedoch um eine mehrschichtige Holzdecke.
Frank Fischer, Katharina Fischer

13. Der Fußbodenaufbau im EG

Zusammenfassung
Prinzipiell würde es, in der Entwurfsphase, ausreichen, den Fußbodenaufbau mit in die Deckenstärke einzurechnen. Anhand des Übungsprojektes soll jedoch, an dieser Stelle, ein wenig detaillierter vorgegangen werden.
Im folgenden Kapitel wird gezeigt, welche Schwierigkeiten auftreten können und natürlich, wie diese zu bewältigen sind. Dabei wird vor allem gezeigt, wie die Türen, die bodenhohe Fenster und die Treppen an die neue Oberkante angepasst werden.
Zum Schluss werden die Bodenoberflächen der einzelnen Räume mit neuen Materialien belegt.
Der Aufbau selbst wird immer detaillierter eingegeben. Wenn später auch die Wände und Decken in ihrem Detaillierungsgrad angepasst sind, haben Sie die Grundlage für eine Werkplanung geschaffen.
Frank Fischer, Katharina Fischer

14. Der Fußbodenaufbau im OG

Zusammenfassung
Beim Bodenaufbau im Obergeschoss ist vor allem darauf zu achten, dass nicht in allen Räumen der gleiche Bodenbelag verwendet wird.
Beim Zeichnen der Decken müssen diese Räume jeweils eigene Decken bzw. Bodenaufbauten bekommen.
Ebenfalls ist auf das Problem der seitlichen Oberfläche zu achten. Während der Bodenaufbau zur letzten Stufe hin eine Oberfläche aus HOLZ, BUCHE erhält, wird der Bodenaufbau hin zur Deckenöffnung über der Küchenzeile VERPUTZT, GLATT, WEISS ausgeführt.
Der Flur, das Schlafzimmer und das Arbeitszimmer werden mit Bucheparkett belegt.
Das Badezimmer bekommt einen grauen Fliesenbelag.
In der Einliegerwohnung wird ein einheitlich schwarzer Boden verlegt und das Bad der Einliegerwohnung wird weiß verfliest.
Frank Fischer, Katharina Fischer

15. Die Möblierung

Zusammenfassung
ARCHICAD bietet eine Vielzahl verschiedener Objekte, die es gestatten, den Entwurf „einzurichten“. Neben zahlreicher Möbel und sonstiger Staffagen gibt es auch Bauteile zum Einfügen. In diesem Kapitel werden Sie zuerst, als Bauteil, das Geländer der Treppenaussparung einbauen. Danach werden die Sanitärelemente eingefügt und, bei dieser Gelegenheit, die Bäder auf Vordermann gebracht. Zuletzt werden Möbel und sonstige Staffagen eingefügt.
Frank Fischer, Katharina Fischer

16. Die Fassade

Zusammenfassung
Bislang handelt es sich um ein, auf der Außenseite verputztes, massives Haus. Aus dem Gebäude soll jetzt ein, mit horizontaler Holzverschalung versehenes, Holzhaus werden.
Es bestünde die Möglichkeit, lediglich die Oberflächen der vorhandenen Außenwände mit einem entsprechenden Material zu belegen. Allerdings wäre dann mit Schwierigkeiten bezüglich der Materialstärke und der Materialübergänge zu rechnen. Dennoch wäre dies ein Weg, um recht schnell zu einem brauchbaren Ergebnis zu gelangen.
Daneben gäbe es die Möglichkeit, mit profilierten Wänden, oder der Funktion der Blockwand (im Grundeinstellungs-Kommunikationsfenster des Werkzeuges Wand im Paneel Modell), oder einzelnen Schalungsbrettern (jeweils einzelne Wände) zu arbeiten. Dem erhöhten Aufwand und der erhöhten Rechenleistung steht hier eine realistischere Darstellung, speziell auch beim Rendern, entgegen.
Frank Fischer, Katharina Fischer

17. Die Schiebeläden

Zusammenfassung
Die Verschattung der Fenster erfolgt über außenliegende Schiebeläden. Entlang einer Laufschiene werden dabei mit Holzlamellen gefüllte Stahlrahmen aufgehängt. In diesem Kapitel werden Sie zuerst die Laufschienen und zusätzliche Führungsschienen am Gebäude befestigen. Danach werden Sie in einer neuen Zeichnung die Schiebeläden konstruieren, um diese dann als HOT-LINK MODUL zu platzieren.
Frank Fischer, Katharina Fischer

18. Der Wintergarten

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird vor die großen Wohnzimmerfenster der Wintergarten eingebaut. Der Wintergarten wird seitlich durch eine Sichtbetonwand begrenzt, die an das Haus anschließt.
Der Boden besteht aus einem Stahlrahmen, in dem ein Granitpflaster verlegt wird. Am Stahlrahmen wiederum wird das Tragwerk des Wintergartens befestigt. Zum Abschluss werden die Glasscheiben eingefügt.
Frank Fischer, Katharina Fischer

19. Die Außenanlagen

Zusammenfassung
Der Ausschnitt auf der nächsten Seite zeigt die Außenanlage des Gebäudes. Die Außenanlagen bestehen im Wesentlichen aus 2 Betonwänden, wobei die eine als Seitenwand des Carports dient, dem Carport und zwei Treppen. Das Gelände ist in Bereichen gepflastert, ansonsten bepflanzt.
Im ersten Schritt werden Sie das Gelände erstellen.
Frank Fischer, Katharina Fischer

20. Bauen im Bestand

Zusammenfassung
Seit ARCHICAD 15 verfügt das Programm über eine sehr elegante Möglichkeit, Umbauten an bestehenden Gebäuden darzustellen. Sie können, nachdem Sie die einzelnen Bauteile als Bestand, Abriss oder Neubau definiert haben, sich entsprechende Pläne ausgeben lassen. Zur Darstellung stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung. Prinzipiell eignet sich dieser „Filter“ sogar zur Gegenüberstellung zweier Neubauvarianten.
Im ersten Schritt werden Sie das bisher eingegebene Gebäude als Neubau definieren. Danach erstellen Sie eine kleine Bestandsgarage, die Sie im Anschluss wieder abreisen werden.
Frank Fischer, Katharina Fischer

21. Beschriftung und Bemaßung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden Sie die einzelnen Räume mit der jeweiligen Raumbezeichnung und der Raumfläche versehen. Dabei spielt nur die Brutto-Raumfläche eine Rolle. Sonstige Regeln zur Flächenermittlung lassen wir außen vor. Danach werden die Grundrisse grob vermaßt und zum Abschluss beschriftet. Vorbereitend werden einige Änderungen am Grundriss notwendig. Stand bisher das Modell im Vordergrund, werden jetzt die Grundrisszeichnungen zur weiteren Verwendung optimiert.
Frank Fischer, Katharina Fischer

22. Die Ansichten

Zusammenfassung
Bislang haben Sie Grundrisse und Schnitte erzeugt. In diesem Kapitel werden Sie lernen, wie die Ansichten erzeugt werden. Prinzipiell können Sie Ansichten mit dem Werkzeug SCHNITT erzeugen. Dazu legen Sie einfach die Schnittlinie vor das Gebäude. ARCHICAD hat jedoch ein spezielles Werkzeug zur Erzeugung von Ansichten. Soweit Sie die Ansichten zur Kontrolle Ihrer Eingaben nutzen, ist die Erzeugung mit dem Werkzeug SCHNITT, aufgrund der voreingestellten, geringeren Informationsdichte, besser geeignet. Der wesentliche Unterschied der beiden Werkzeuge, außer den Voreinstellungen, besteht in der Verwaltung der Zeichnungen. Die PROJEKTMAPPE hält einen extra Ordner für die Ansichten bereit. Für eine Planzeichnung sollten Sie daher auf alle Fälle das Werkzeug ANSICHT benutzen.
Frank Fischer, Katharina Fischer

23. Das Rendern des Modells

Zusammenfassung
Gerade für die Vorstellung eines Entwurfes ist die 3-dimensionale Darstellung sehr wichtig. Neben den Grundrissen, Ansichten und Schnitten sollten gerenderte Modelldarstellungen nicht fehlen. Sie sollten sich jedoch nicht, aufgrund der leichten Erstellung der Modelldarstellungen, dazu hinreißen lassen, diese inflationär einzusetzen.
Inwieweit Sie sich für ein abstraktes Aussehen oder ein wirklichkeitsabbildendes Rendering entscheiden, hängt vor allem an der Zielperson.
Sehen Sie die in diesem Buch erstellten Renderings insofern nicht als Vorlage, sondern als Übungszeichnung, deren Sinn darin besteht, die verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen.
Frank Fischer, Katharina Fischer

24. Ausschnitte, Arbeitsblätter, Pläne

Zusammenfassung
INHALT
- Der Druck aus dem Arbeitsfenster
- Die STIFTEINSTELLUNGEN
- Die ARBEITSBLÄTTER
- Die AUSSCHNITT-MAPPE
- Das LAYOUTBUCH
Frank Fischer, Katharina Fischer

Backmatter

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